WESTWÄRTS.

Eine musiktheatralische Grenzerfahrung mit der Band „The Skopje Junction“ (MK/D) Uraufführung Festivalkoproduktion. BERLIN. HAUPTSTADT VON DEUTSCHLAND.

Das Mekka von Musikern aus der ganzen Welt. Auch die mazedonische Band „The Skopje Junction“. Nur: es gibt keine Visa. Keine Unterstützung. Aber einen Schleuser.

SKOPJE. HAUPTSTADT VON MAZEDONIEN.

Ein PKW. Sechs gefälschten Nummernschildern unter dem Fahrersitz. Serbien, Ungarn, Slowakei, Polen und Berlin. Zollstationen, Imbissbuden, Souvenirshops, Grenzbordelle, Kirchen und ein Casino. Jede Grenze ein Abenteuer, jeder Übergang eine Gefahr aufzufliegen. Doch was ist schon ein bisschen Gefahr für den Traum von Freiheit. Von einem Leben, wo alles besser scheint. Wo man sogar vom Musik machen leben kann.
Auch der Schleuser hat einen Traum. Den Traum von Geld und Ruhm. Es soll weiter nach Westen gehen. Nach Hollywood, wenn möglich. Auf jeden Fall nach Westen. Immer nach Westen.

IRGENDWO. OSTEUROPÄISCHES NIEMANDSLAND.
Die ungleiche Combo wird auf ihrem Road-Trip auf absurde und humorvolle Art und Weise herausfinden, das Freiheit und Geld im gelobten Deutschland bedeuten könnten.
Auf Einladung des Festivals fusionieren die mazedonische Band „The Skopje Junction“ und der deutsche Schauspieler Kai Meyer illegale Schleuseraktivitäten mit dem Sound des Lebensgefühls auf dem Balkan zu einem musikalischen Trip zwischen Musik, Schauspiel, Konzert und Theater.

Der junge Regisseur und Videokünstler Paul Georg Dittrich inszeniert an zahlreichen deutschsprachigen Theatern, mit einem Schwerpunkt in der zeitgenössischen Vernetzung von Musik- und Sprechtheater.

Die Allroundmusiker Dzijan Emin, Georgi Sareski und Oliver Josifovski, Komponisten und (Multi-) Instrumentalisten mit weltweiten Auftritten, Dutzenden von Musikalben, Theater- und Filmmusiken, darf man schon jetzt zu den Legenden der mazedonischen Musikszene zählen.

Konzeption, Text: Paul Georg Dittrich und Kai Meyer
Regie: Paul Georg Dittrich
Ausstattung: Julia Plickat

Mit Kai Meyer (Schauspiel) und Dzijan Emin, Georgi Sareski, Oliver Josifovski (Musik)

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