PEER LÜGT!

Triumviretta von Arthur Sullivan (Musik) / Andrew Hannan (Musik, musik. Bearb. und Songtexte) und Andreas Bisowski (Text).

Uraufführung 19.01. 2006

Also. Die Musik ist von Arthur Sullivan. Aber da kannte er den Gilbert noch nicht. Das Stück spielt in einem Zimmer, das von der Vermieterin an zwei Männer vermietet ist, die sich wegen unterschiedlicher Arbeitszeiten (Tag-, Nachtschicht) vorerst nicht begegnen. Dann aber doch. Die Vermieterin heißt Eva Bundschuh und ist eine Frau, eine Gerissene. Die kassiert die doppelte Miete und hat auch noch immer Spaß mit den Männern. Der eine ist ein Autor, der einen Berlin-Roman schreiben will, aber das klappt seit fünf Jahren nicht, weil er ja gar nicht rausgeht, um verrückte Berliner kennen zu lernen. Dabei teilt er doch das Zimmer mit einem.
Das ist der Herbert, der ist sehr freundlich, hat aber ein total düsteres Geheimnis, was hier aber nicht verraten wird, weil sonst die Spannung raus ist. Wahrscheinlich wird im Stück auch noch Leber gebraten, mit Äpfeln und Zwiebeln, und es gibt eine Tür oder mehrere und viele Verstecke, wo sich die Leute verstecken können oder müssen, damit sie sich nicht entdecken und alles noch schlimmer wird, bevor dann am Ende hoffentlich alles gut wird.

Der Autor heißt Sören, das Genre Operette und neu geschrieben wurde das ganze vom Duo Andreas Bisowski/Andrew Hannan. Nach Herz über Bord und Es fliegt was in die Luft ist es die dritte Arbeit für die Neuköllner Oper und zugleich das Debut von Regisseur Marcus Lobbes, der sich damit zum ersten Mal in Berlin präsentiert.

Musikalische Leitung: Andrew Hannan
Regie/Raum: Marcus Lobbes
Kostüme: Pia Maria Mackert
Dramaturgie: Bernhard Glocksin
Mit: Alexander Mildner, Doris Prilop, Christoph Michael Schüchner

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