NIGHT IN EUROPE.

Die preisgekrönten Arbeiten des Berliner Opernpreis 2014.

Uraufführung 14.05. 2014

Zwei Preisträgerteams, ein Thema: NIGHT IN EUROPE.

Kurz vor der Wahl zum europäischen Parlament meldet sich eine junge, „Europäische“ Generation zu Wort, die „das Politische“, uns alle Betreffende nicht allein „der Politik“ überlässt und für ihr Engagement als Künstler und Bürger eindrückliche, humorvolle und internationale Sprachen in Musik, Bild, Bewegung und Wort finden.

Go! Aeneas Go!

Die von Vergil ersonnene Reise des Aeneas, deren Ziel die Gründung des großen Römischen Reiches war, wird als Ausgangspunkt einer anderen Reise genommen: Was wäre geschehen, wenn Aeneas Dido nicht aufgegeben hätte aufgrund der Intrige einer boshaften Göttin, sondern um seinen größten Traum zu verwirklichen, Schöpfer eines großen Reiches zu sein? Und was, wenn dieser Aeneas im heutigen Europa lebte und also sein Traum in der Vereinigung aller Länder in einer erweiterten Europäische Union gipfelte?
Bekümmert wegen der eingebrochenen Begeisterung der Bürger und der Politiker gleichermaßen würde Aeneas durch Europa reisen um zu überzeugen,nichts erntend außer Frustration. Derweil fordern seine früher gefällten Entscheidungen ihren Tribut und das Gedenken Didos und ihres Schicksals werden ihn bis zu seinem Ende heimsuchen.

 

Die Komponist_innen Raquel García-Tomás, Octavi Rumbau, Xavier Bonfill, die in den Metropolen Barcelona, Paris und London leben und arbeiten, bilden gemeinsam mit der Librettistin Cristina Cordero Crespo und dem Regisseur Jordi Pérez Solé das spin-off collective. Go! Aeneas, Go! ist ein gemeinsam von ihnen entwickeltes Projekt.

 

Wie viel Kasino-Mentalität verträgt die Welt? Wie viel Beschleunigung oder doch nur rasenden Stillstand in Huldigung der Finanzmärkte?
In ihrem Stück entwickelt die deutsch-brasilianische Komponistin Verena Marisa eine musikalisch-tänzerische Installation in Zusammenarbeit mit der Choreographin Sommer Ulrickson.

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