HYMNEN.

Eine performative Arbeit zur Frage der Nationsbildung (D) Festival-Event.
Die Studenten des Studiengangs Tanz, Kontext, Choreografie des HZT Berlin widmen sich in einer performativer Arbeit der Frage, wie wir in einem Raum aus vielen Nationen mit vielen Individuen koexistieren können. Grundlage dafür bildet ein akustischer Portrait: die Komposition HYMNEN (1966-67) von Karlheinz Stockhausen. Mit HYMNEN versuchte er viele Nationalhymnen zu einem Werk zu vereinen mit dem Ziel, „.. die Einheit der Völker und Nationen in einer harmonischen Menschenfamilie als musikalische Vision erlebbar zu machen”. Aber wie portraitieren wir heute die Welt, in der wir leben (möchten)? Und wer sind WIR?

Im goldenen Saal des Heimathafen Neukölln werden die Karten der Nationsbildung neu gemischt. Neue Gemeinschaften werden angekündigt. Eigentum und Territorium werden verabschiedet oder neu besiedelt. Werden wir je unsere Nachbarn wählen können? Und gibt es eine gemeinschaftsschaffende Musik ohne Nostalgie?

Von und mit: Philipp Enders, Marc Philipp Gabriel, Katharina Greimel, Martin Hansen, Ellinor Kristina Ljungkvist, Ania Nowak, Iva Radic,
Danilo de Oliveira Viana, Nir Vidan, Kasia Wolinska

Konzeptuelle Betreuung: Alain Franco, Cecilie Ullerup SchmidtIn Kooperation mit dem Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin.

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