HELD MÜLLER.

Ein deutsches Musical von Thomas Zaufke (Musik) und Peter Lund (Text).

Uraufführung 01.05.2006

Herwig Müller ist einer von Vielen.

Von sechstausend, um genau zu sein. So viele Arbeiter wollen die Deutschen Automobilwerke nämlich entlassen, um auch in Zukunft auf dem internationalen Markt mitspielen zu können.

Aber dann fliegt die Firmenzentrale in die Luft, und mit ihr der unter Korruptionsverdacht stehende Vorstandsvorsitzende Friedemann von Tilsit. Deutschland und Fernsehfrontfrau Sabrina van Dreesen sind sich einig: Ein solches Attentat war schon lange mal fällig.

Und plötzlich ist Herwig Müller ein bundesweit gesuchter Attentäter.

Was natürlich nichts weiter als ein tragischer Irrtum ist. Aber dieser Irrtum beschert Herwig in wenigen Tagen mehr Aufmerksamkeit, als er je zuvor in seinem Leben von Frau, Kind oder Arbeitgeber erhielt. Und nicht nur für Sabrina van Dreesen ist Herwig ein echter Held.

Alles könnte so schön sein, wären da nicht die intriganten Machenschaften von Vizevorstandchefin Heidlinde Waghausen. Und wer verübt in Herwigs Namen all diese Anschläge auf die Deutschen Automobilwerke? Und warum muss Cheftechniker Hinrichsen sterben? Fragen über Fragen. Und keine wird in dieser Geschichte unbeantwortet bleiben.

Deutschland erlebt einen heißen Frühling. Und sowohl das Land als auch Herwig müssen noch manch bewaffneten Kampf überstehen, bevor Herwig seine Sabrina kriegt und Deutschland das, was es verdient…

Musikalische Leitung: Hans-Peter Kirchberg / Tobias Bartholmeß
Inszenierung: Bernd Mottl
Choreographie: Götz Hellriegel
Bühnenbild: Jürgen Kirner
Kostümbild: Nicole von Graevenitz
Mit: Franziska Becker, Dagmar Biener, Marco Billep, Uwe Dreves, Doris Prilop, Roswitha Stadlmann, Gerd Lukas Storzer, Eckhart Strehle, Thorsten Tinney, Ulrich Wiggers

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