FANNY UND SCHRAUBE.

Kammeroper von Jan Müller-Wieland (Musik) und Kai Ivo Baulitz (Libretto).

Uraufführung 27. August 2009

Hamburg. In seinem Büro: Schraube. Seine Reederei ist pleite, kein Land in Sicht. Er ist am Ende. Da kommt ein Fax. Es geht um das Haus in Berlin. Eine Bruchbude. Plötzlich in begehrter Lage. Das Haus gehört Schraube. Rettung in Sicht. Fährt er mal hin.
Berlin-Neukölln. Fanny malt. Auf die Wände ihrer Wohnung in dem Haus. Bilder für ihren Sohn. Aber den hat außer ihr noch niemand gesehen.

Zwischenbilanz: Geld muss her. Das Haus muss weg. Da ist eine, die lebt noch in dem Haus. Die soll weg.
Berlin-Neukölln. Schraube klingelt. Fanny macht auf. Schraube geht rein. Fanny stellt ihm ihren Sohn vor. Schraube sieht niemanden. Aber er sieht Bilder auf der Wand. Und etwas in ihm bewegt sich und ist anders als jemals zuvor.

Eine Geschichte über zweimal Welt, einmal mit, einmal ohne Geld. Über die Liebe, die wo hinfällt und will, dass sie einer aufhebt. Über Schrauben, die locker werden.

Musikalische Leitung: Hans-Peter Kirchberg
Inszenierung: Robert Lehmeier
Bühne: Markus Meyer
Kostüm: Mathias Rümmler
Dramaturgie: Bernhard Glocksin
Mit: Jana Degebrodt, Clemens Gnad, Johanna Krumin und Markus Vollberg

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