Die Fledermaus

Nach Johann Strauss in einer Fassung von Julia Lwowski, Yassu Yabara und Tobias Schwencke.

Premiere 26. Januar. Bis 26. Februar 2017

Eisenstein muss ins Gefängnis, will sich aber vorher ohne seine Frau Rosalinde auf der Orgie des Prinz Orlofsky austoben. Als Rosalindes Liebhaber an Stelle Eisensteins verhaftet wird, folgt auch sie der Einladung des Familienfreundes und S/M-Künstlers Falke zu Orlofsky. Sogar die Kammerzofe Adele darf unter einem schlechten Vorwand zu dem Fest, bei dem alle alles erfahren werden. Das macht aber nicht viel, denn der Champagner war sowieso an allem Schuld und das Gefängnis ist ein fideles. Strauss‘ lustige Fledermaus ist ein schillernder Reigen an überholten Konventionen, geschmacklosen Lügen und unseren Versuchen, sie zu umgehen. Jeder betrügt jeden und das Geheimnis der Erotik wird konsequent durch häusliche Gewalt und patriarchalen Sadismus zerstört.

Auch das wundersame Happy End kann über die vielen verzweifelten Lustmaschinen dieser Operette nicht hinwegtäuschen. Die pornografische Lust kennt keine Erschöpfung, kein Ende. Wir auch nicht. Nach eindrücklichen Inszenierungen von Schwindel, Macbeth und Elektra widmet sich die Regisseurin Julia Lwowski mit ihrer internationalen Randgruppe und dem Trio Laccasax nun dem Klassiker der Schönen Lüste – Eintritt garantiert ab 18.

Regie: Julia Lwowski | Musikalische Leitung: Nadezda Tseluykina, Roman Lemberg | Bühne/Kostüm: Yassu Yabara | Videos: Franziska Kronfoth, Martin Mallon | Dramaturgie: Johanna Ziemer, Maria Buzhor.

Mit: Hrund Ósk Árnadóttir, SuJin Bae, Thorbjörn Björnsson, Magnús Hallur Jónsson, Vera Maria Kremers, Gina-Lisa Maiwald, David Ristau, Nadezda Tseluykina, Roman Lemberg, Franziska Kronfoth und Trio Laccasax: Andrey Lakisov, Timofey Sattarov, Bernd Gesell.

TICKETS

16 – 25 € / ermäßigt 9 €
unter 030 688 907 77 oder online:

23.02.2017
20:00
Fledermaus
Saal
24.02.2017
20:00
Fledermaus
Saal
25.02.2017
20:00
Fledermaus - ausverkauft
Saal
26.02.2017
20:00
Fledermaus - ausverkauft
Saal

RETTE UNS, OKICHI!

Japanische Nationaloper nach Kosaku Yamada

Europäische Erstaufführung 18. Februar. Bis 15. April 2017

Okichi soll sie alle retten: die moderne Regierung, das alte Kaiserreich und überhaupt ganz Japan. Dabei hat das Mädchen weder Lust, dem amerikanischen Konsul als Geisha zu dienen – so will es die Regierung -, noch Interesse, den Fremden durch einen Dolchstoß zu beseitigen, wie es der Kaisertreue Samurai Yoshida verlangt. Was tun? Die Lage ist angespannt, die Amerikaner drohen mit einem Militärschlag, sollte die Regierung des Shogun nicht der Öffnung der japanischen Märkte zustimmen. Die alten Kaisertreuen hingegen stellen jeden Kontakt mit Fremden unter Todesstrafe: nur so sei die Unversehrtheit von Kultur und Nation zu sichern. Okichi verweigert sich zu dienen, zunächst. Doch dann – wir sind ja in der Oper – kommt Liebe ins Spiel.

Kurofune (“Schwarze Schiffe”) gilt als die erste große Nationaloper im modernen Japan, uraufgeführt 1940 in Tokyo. Kosaku Yamada (1886 -1965) studiert ab 1910 in Berlin Komposition bei Max Bruch. Zurückgekehrt, schafft ein umfangreiches Oeuvre von über 1500 Werken in allen Gattungen.
In Europa vollständig unbekannt, präsentieren wir das Werk in einer Kammerfassung und heben einen musikalischen Schatz, in dem Juwelen des italienischem Verismo, der deutschen Romantik und japanischen Folklore funkeln und der vom Ursprung einer Großmacht aus dem Geist der Kanonenbootpolitik erzählt.

Arrangement / Musikalische Leitung : Aki Schmitt | Regie: Tomo Sugao | Dramaturgie: Olivia Schaaf | Bühne und Kostüm: Yassu Yabara | Kostümbild (Mitarbeit) Kallia Kefala

Mit: Yuri Mizobuchi, Edwin Cotton; Tobias Hagge sowie Aki Schmitt (Klavier) und Naomi Sato (Sho)

TICKETS

17/21 € / ermäßigt 9 €
unter 030 688 907 77 oder online:

21.02.2017
20:00
RETTE UNS, OKICHI! - ausverkauft*
Studio
22.02.2017
20:00
RETTE UNS, OKICHI! - ausverkauft*
Studio
02.03.2017
20:00
RETTE UNS, OKICHI! - ausverkauft*
Studio
05.03.2017
20:00
RETTE UNS, OKICHI! - ausverkauft*
Studio
08.03.2017
20:00
RETTE UNS, OKICHI! - ausverkauft*
Studio
09.03.2017
20:00
RETTE UNS, OKICHI!
Studio
12.03.2017
20:00
RETTE UNS, OKICHI! - ausverkauft*
Studio
15.03.2017
20:00
RETTE UNS, OKICHI! - ausverkauft*
Studio
16.03.2017
20:00
RETTE UNS, OKICHI! - ausverkauft*
Studio
30.03.2017
20:00
RETTE UNS, OKICHI! - ausverkauft*
Studio
31.03.2017
20:00
RETTE UNS, OKICHI!
Studio
01.04.2017
20:00
RETTE UNS, OKICHI!
Studio
02.04.2017
20:00
RETTE UNS, OKICHI!
Studio
08.04.2017
20:00
RETTE UNS, OKICHI!
Studio
15.04.2017
20:00
RETTE UNS, OKICHI!
Studio

COMBATTIMENTO.

Ein Regie-Doppelprojekt von Marielle Sterra, Tristan Braun, HfM „Hanns Eisler“ und Neuköllner Oper

Premiere 24. März. Weitere Aufführungen 25./26. März

Ein Mann tötet eine Frau, und verliert darüber den Verstand. Beide sind Krieger, ihr Auftrag: Rette dein Land und verteidige deine Religion. Der Mann ist Christ, die Frau Muslima. Hätte Tankred die von ihm geliebte Clorinda erkannt, wäre sie nicht von seiner Hand gestorben. So aber wird er wahnsinnig und spaltet Bäume, die zu bluten und sprechen beginnen…
Diese Geschichte erzählt der italienische Dichter Tasso vor fast 500 Jahren, man hat sie Jahrhunderte lang immer wieder erzählt, gemalt, vertont. Wie Monteverdi in seinem bewegendem „Combattimento di Tancredi e Clorinda“.
Zum zweiten Mal laden HfM Hanns Eisler und Neuköllner Oper zur Nacht der Talente: wie erzählt eine junge Generation von Musiktheatermachern diesen großen, so „alten“ wie zeitlosen Konflikt mitsamt seiner affektgeladenen Musik aus dem Frühbarock heute und hier?

TICKETS

8 €
unter 030 688 907 77 oder online:

24.03.2017
20:00
COMBATTIMENTO - Premiere
Saal
25.03.2017
20:00
COMBATTIMENTO
Saal
26.03.2017
20:00
COMBATTIMENTO
Saal

PUCCINI CAPPUCCHINI.

 

Stadtgeflüster der Bohème. Eine Produktion des Jungen Ensembles der Neuköllner Oper.

Wiederaufnahme 7. März
Die Puccini-Clique zieht um den Block, will Runden, Kreise, Ziggis drehen. Sind ne Künstlerbande, Gang auf Zeit, sind Tausendsassas und Hallodris. Wollen hoch pokern und alles verlieren – Kopf auf Stein, doch scheißegal. Denn im Dschungel aus Beton heißt’s Zeche prellen, Amour Fou & Laissez-Faire. Lügen sprechen, bis sie wieder stimmen, Revier markieren und Claims abstecken. Storyteller sein, laut reden & groß tun. Welche Geschichten können erzählt, welche Leben gelebt werden zwischen Bordstein, Kaffeehaus und Staffelei? Fixer Plan vs. keine Ahnung und only crew love is true love. Mit Puccini in die Fußstapfen der Bohème, Schritt für Schritt und die Nacht zum Tag.

Regie: Nadine Boos |Text: Felix Kracke | Musik Michael Bellmann

Mit: Patricia Riese, Maximilian Diehle, Alexandra Obst, Rosalie Ernst, Erik Pade, Laura Jähnel, Annabelle Brumm, Sarah Rheinfurth, Manon Scharstein, Emma Preuß, Luise Eisenhardt, Anna Naujeck, Konrad Fritsche, Jochanah Mahnke, Sophie Schürmann

TICKETS

10 €/ ermäßigt 6 €
unter 030 688 907 77 oder online:

07.03.2017
20:00
PUCCINI CAPPUCCHINI
KiJuKuz Alte Feuerwache Kreuzberg
08.03.2017
20:00
PUCCINI CAPPUCCHINI
KiJuKuz Alte Feuerwache Kreuzberg

Kopfkino.

 

Ein musikalisches Filmprojekt. Oder ein filmisches Musical. Von Thomas Zaufke (Musik) und Peter Lund (Text)

Uraufführung 13. April 2017. Bis 14. Mai 2017

Lennard ist 18 und kann sich nicht entscheiden. Aber zumindest eine Sache hat er geschafft: Er ist aus seiner schwäbischen Heimat in eine Berliner WG geflohen und wohnt jetzt zusammen mit dem tiefenentspannten Ben und der durchgeknallten Fine. Dabei hat Lennard schon Mitbewohner genug. Zumindest im Kopf. Den Heteromacker Boris und seine weibliche Seite Helena,  die vernünftige Sophia mit Lennards innerem Kind Theo, die pubertierende Tess und natürlich sein gesammeltes Angstpotential Jürgen. Und alle sagen Lennard ungefragt ihre Meinung. Kein Wunder, dass Lennard so viel Zeit braucht, sich zu entscheiden. Vor allem aber wenn es darum geht, wem Lennard sein Herz schenken könnte, läuft das Kopfkino zu ganz großer Form auf. Und weder Fine noch Ben ahnen, wen sie sich da in die WG geholt haben. Und vor allem, wie viele!

Peter Lund – Regie | Hans-Peter Kirchberg/Tobias Bartholmeß – musikalische Leitung | Neva Howard – Choreographie | Ulrike Reinhard – Bühnenbild | Daria Kornysheva – Kostümbild

Mit: Adrian Burri, Jasmin Eberl, Markus Fetter, Jonathan Francke, Linda Hartmann, Lisa Hörl, Friederike Kury, Helge Lodder, Lisa Katharina Toh, Nico Went

TICKETS

16 – 25 € / ermäßigt 9 €
unter 030 688 907 77 oder online:

13.04.2017
20:00
KOPFKINO - ausverkauft*
Saal
14.04.2017
20:00
KOPFKINO
Saal
17.04.2017
20:00
KOPFKINO
Saal
20.04.2017
20:00
KOPFKINO
Saal
21.04.2017
20:00
KOPFKINO
Saal
22.04.2017
20:00
KOPFKINO
Saal
23.04.2017
20:00
KOPFKINO
Saal
27.04.2017
20:00
KOPFKINO
Saal
28.04.2017
20:00
KOPFKINO
Saal
29.04.2017
20:00
KOPFKINO
Saal
30.04.2017
20:00
KOPFKINO
Saal
02.05.2017
20:00
KOPFKINO
Saal
05.05.2017
20:00
KOPFKINO
Saal
06.05.2017
20:00
KOPFKINO
Saal
07.05.2017
20:00
KOPFKINO
Saal
09.05.2017
20:00
KOPFKINO
Saal
12.05.2017
20:00
KOPFKINO
Saal
13.05.2017
20:00
KOPFKINO
Saal
14.05.2017
20:00
KOPFKINO - Derniere
Saal

Koproduktion mit

Präsentiert von

In Schönheit sterben.

 

+++ Diskutieren Sie mit uns über Fragen an das MusikTheater heute! Hier… +++

Die Oper war jahrhundertelang der erlesene Ort für die Darstellung von Mord, Liebe und Gewalt im schönen Schein von Musik und Theater. Keine Oper ohne schönen Tod. Im realen Leben haben Gewalt und Terror in beängstigender Weise zugenommen und rücken, täglich näher. Verletzte und Tote begleiten unsere „Normalität“ und versperren doch den Weg in den Alltag. In der Oper wurden seit Anbeginn (man denke an Monteverdis Poppea!) Konzepte und Gründe auf die Bühne gebracht, für die man mordet: Eifersucht, politisches Kalkül, Ideologie…
Diese Konzepte haben nun auch auf Plätzen, Diskotheken, Einkaufszentren und anderen Orten derzeit Hochkonjunktur, und natürlich im Internet, wo u. a. auch ästhetische Mittel des Musiktheaters verwendet werden, um z. B. Hass-Videos zu inszenieren. Was also macht das mit uns, dem Musiktheater, seinen Machern und Zuschauern? Wie reagiert Oper/Musiktheater auf die aktuellen Gewalterfahrungen, und nicht nur in Deutschland? Könnte oder sollte sich Musiktheater verändern, unter den gemachten Erfahrungen?
Zu diesen Fragen haben wir während des Festival IN SCHÖNHEIT STERBEN an vier dicht gefüllten Tagen exemplarische Inszenierungen zur Diskussion gestellt und gemeinsam mit Theater der Zeit die folgenden drei Fragen gestellt:

Was möchten Sie im Musiktheater erleben und was findet davon wirklich statt?
Sollte sich Oper in dem Maße für soziale Fragen öffnen, wie es das Schauspiel tut?
Wie müsste ein zeitgenössisches Musiktheater aussehen, das mit der heutigen diversen, hybriden Gesellschaft in Dialog treten will? Die Antworten und Ihre Kommentare lesen Sie hier.

SPIELPLAN

FEBRUAR 17.

Do | 02. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

Fr | 03. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

Sa | 04. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

So | 05. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

Do | 09. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

Fr | 10. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

Sa | 11. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

So | 12. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

Mi | 15. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS – ausverkauft!

Do | 16. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

Fr | 17. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

Sa | 18. | 20.00 | Studio – RETTE UNS, OKICHI!Europ. Erstaufführung

So | 19. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS – ausverkauft!

Di | 21. | 20.00 | Studio – RETTE UNS, OKICHI!

Mi | 22. | 20.00 | Studio – RETTE UNS, OKICHI!

Do | 23. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

Fr | 24. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

Sa | 25. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS – ausverkauft

So | 26. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS  – Derniere – ausverkauft

 

MÄRZ 17.

Do | 02. | 20.00 | Studio – RETTE UNS, OKICHI! – ausverkauft!

So | 05. | 20.00 | Studio – RETTE UNS, OKICHI! – ausverkauft!

Di | 07. | 20.00 | Alte Feuerwache Kreuzberg – PUCCINI CAPPUCCINI

Mi | 08. | 20.00 | Alte Feuerwache Kreuzberg – PUCCINI CAPPUCCINI

Mi | 08. | 20.00 | Studio – RETTE UNS, OKICHI!ausverkauft

Do | 09. | 20.00 | Studio – RETTE UNS, OKICHI!

Do | 16. | 20.00 | Studio – RETTE UNS, OKICHI!

So | 12. | 20.00 | Studio – RETTE UNS, OKICHI! – ausverkauft!

Mi | 15. | 20.00 | Studio – RETTE UNS, OKICHI! – ausverkauft!

Do | 16. | 20.00 | Studio – RETTE UNS, OKICHI!

Fr | 24. | 20.00 | Saal – COMBATTIMENTO
Premiere

Sa | 25. | 20.00 | Saal – COMBATTIMENTO

So | 26. | 20.00 | Saal – COMBATTIMENTO

Fr | 31. | 20.00 | Studio – RETTE UNS, OKICHI!

Do | 30. | 20.00 | Studio – RETTE UNS, OKICHI! – ausverkauft!

APRIL 17.

Sa | 01. | 20.00 | Studio – RETTE UNS, OKICHI!

So | 02. | 20.00 | Studio – RETTE UNS, OKICHI!

Sa | 08. | 20.00 | Studio – RETTE UNS, OKICHI!

Do | 13. | 20.00 | Saal – KOPFKINO – Uraufführung

Fr | 14. | 20.00 | Saal – KOPFKINO

Sa | 15. | 20.00 | Studio – RETTE UNS, OKICHI! – Derniere

Mo | 17. | 20.00 | Saal – KOPFKINO

Do | 20. | 20.00 | Saal – KOPFKINO

Fr | 21. | 20.00 | Saal – KOPFKINO

Sa | 22. | 20.00 | Saal – KOPFKINO

So | 23. | 20.00 | Saal – KOPFKINO

Do | 27. | 20.00 | Saal – KOPFKINO

Fr | 28. | 20.00 | Saal – KOPFKINO

Sa | 29. | 20.00 | Saal – KOPFKINO

So | 30. | 20.00 | Saal – KOPFKINO

 

Sa | 04. | 19.30 |Saal – Der Satanarchäollügenialkohöllische Wunschpunsch

So | 05. | 16.00 |Saal – Rumpelstilzchen

Fr | 10. | 19.30 |Saal – Die Familie des Vampirs

So | 12. | 16.00 |Saal – Der Satanarchäollügenialkohöllische Wunschpunsch

Fr | 17. | 18.30 |Saal – Die Familie Schroffenstein

Sa | 18. | 20.00 |Saal – Der Satanarchäollügenialkohöllische Wunschpunsch

So | 19. | 20.00 |Saal – Rumpelstilzchen

 

 

PREMIERENÜBERSICHT.

++ STELLA - Bestes deutschsprachiges Musical 2016 ++ Gastspiel zur Eröffnung des Festivals Duisburger Akzente 10. März 2017 ++

Wie stark steuern Triebe unser Leben? Klar, wir kennen die „Macht der Gefühle“, im Privaten – und nun immer mehr auch in der Gesellschaft, wenn  mit Pegida, „Populismus“, Internethetze und einem neuen US-Präsidenten eine neue  – „postfaktische“ – Zeit aufzieht,  wenn Gefühle und Stimmungen „Staat“ machen im Netz und der realen (analogen) Wirklichkeit. Wie aber steht es mit den Trieben, die zu kanalisieren und „zivilisieren“ Ziel und Basis unserer abendländischen Kultur ist? In dieser Spielzeit werfen wir also einen Blick auf das Triebwerk im Menschen, spielerisch, assoziativ, musikalisch, in unterschiedlichen Spielweisen, Genres und Perspektiven.

DIE FLEDERMAUS. Nach Johann Strauss in einer Fassung von Julia Lwowksi, Yassu Yabara und Tobias Schwencke

Die pornografische Lust kennt keine Erschöpfung auch kein Ende. Wir auch nicht. Die andere Lust aber, die nicht nur auf Befriedigung abzielt, sondern sich als Auseinandersetzung mit einem Gegenüber versteht, braucht ein endloses verstörendes Fest beim Master of Desaster Prince Orlofsky. Strauss‘ lustige FLEDERMAUS ist ein schillernder Reigen an überholten Konventionen und unseren vielen heiteren Versuchen, sie zu umgehen. Das wundersame Happy End kann über die vielen verzweifelten Lustmaschinen dieser Operette nicht hinwegtäuschen. Was passiert also, wenn mit der vierten Wand die aufgesetzte Unschuld der Operette verabschiedet wird?
Nach eindrücklichen Inszenierungen von SCHWINDEL, MACBETH und ELEKTRA widmet sich Regisseurin Julia Lwowski mit ihrer internationalen Randgruppe und dem Trio Laccasax nun dem Klassiker der Schönen Lüste – Eintritt garantiert ab 18. Ab 26. Januar 2017

 

RETTE UNS, OKICHI!

Kurofune (“ Schwarze Schiffe“) gilt als die erste große, nationale Oper in Japan. 1940 uraufgeführt, kurz vor Kriegseintritt, jedoch viel früher geschrieben, erzählt sie von einem nationalen Mythos: der Erzwingung der Öffnung Japans für die Handelsinteressen der USA,  durch Androhung von Kanonenbeschuss durch die sog. „schwarzen Schiffe“. Um diesen zu vereiteln wird das Mädchen Okichi von zwei Seiten zugleich bedrängt und beauftragt: dem US Konsul als Geisha zu dienen und der fremden Großmacht willfährig zu sein, wie es die Provinzregierung von ihr fodert.  Oder den Fremden umzubringen, wie die alten Samurais wollem: denn nur könne man sich vor einer Invasion der Fremden schützen und Heimat, Tradition und nationale Identität retten. Was also soll Okichi tun? Wie kann sie allen Ansprüchen gerecht werden, und sich selbst?
Der große japanische Komponist Kosaku Yamada (1886-1965) hat u.a. 1910-13 in Berlin bei Max Bruch Komposition studiert und ein umfangreiches Oeuvre von über 1500 Werken aller Gattungen hinterlassen. In Deutschland vollständig unbekannt, heben wir in einer Kammerfassung mit den „Schwarzen Schiffen“ einen wunderbaren musikalischen Schatz, der zwischen italienischem Verismo, deutscher Romantik und japanischer Folklore funkelt und vom Ursprung einer Großmacht aus dem Geist der Kanonenbootpolitik erzählt.  Europäische Erstaufführung 18.2. 2017

 

KOPFKINO
Ein musikalisches Filmprojekt. Oder ein filmisches Musical. Von Peter Lund und Thomas Zaufke
Lennard ist 18 und kann sich nicht entscheiden. Aber zumindest eine Sache hat er geschafft: Er ist in eine WG gezogen, zusammen mit dem tiefenentspannten Ben und der durchgeknallten Fine. Dabei hat Lennard schon Mitbewohner genug. Zumindest im Oberstübchen.
Den Heteromacker Boris und seine weibliche Seite Helena,  die vernünftige Jutta mit Lennards innerem Kind Theo, die saucoole Tess und natürlich sein gesammeltes Angstpotential Günter. Und alle sagen Lennard ungefragt ihre Meinung. Kein Wunder, dass Lennard so viel Zeit braucht, sich zu entscheiden.  Vor allem aber wenn es darum geht, wem Lennard sein Herz schenken könnte, läuft das Kopfkino zu ganz großer Form auf. Und weder Fine noch Ben konnten ahnen, wen sie sich da in die WG geholt haben. Und vor allem, wie viele! Uraufführung 13. April 2017

 

WALPURGISNACHT/ SOMA (AT). Ein Ritual mit dem Project Wildeman
Gemeinsam mit dem Holländischem Kollektiv Project Wildeman eröffnen wir nach Abklingen der Walpurgisnacht einen Ritual-Raum, in dem wir vor-oder post-modernen Zeremonien nachgehen – im Vorbereitung und noch nicht entschieden ist derzeit entweder ein Abend mit Publikumsbeteiligung zur heidnischen Walpurgisnacht oder zum Ritual rund um die Droge Soma, wie es Huxley in seinem zeitlosen Roman von der Schönen neuen Welt entworfen hat. Uraufführung 3.Mai 2017.

Der  Schuss (Arbeitstitel)
Musiktheater von Arash Safaian (Musik)  und Bernhard Glocksin (Libretto)
Inszenierung: Paul Georg Dittrich
Neuköllner Oper Berlin und Ensemble Adapter
Ein spektakuläres wenn nicht epochales Ereignis: Während des Besuches des Schah von Persien, der in der Deutschen Oper Mozarts „Zauberflöte“ sieht, erschießt der Polizist Karl-Heinz Kurras am 2. Juni 1967 den Demonstranten Benno Ohnesorg. Dieser Schuss schreibt Zeitgeschichte in mehrfacher Hinsicht: er ist Startpunkt für eine sich zunächst radikalisierende, dann sich spaltende Bewegung, die die ganze Gesellschaft erfasst. Die einen starten den „Gang durch die Institutionen“, die anderen gründen die RAF, später die nach diesem Datum benannte „Bewegung 2. Juni“.
Fünfzig Jahre später erzählt unser Musiktheater, ausgehend von Zeitzeugen-Aussagen und Dokumenten, die fiktive Geschichte einer verhängnisvollen Nacht: die nicht enden wollenden Stunden der Ehefrau Christa, die alleingelassen zum Abwarten verurteilt ist, bis sie am frühen Morgen die „tödliche“ Nachricht erhält. DER SCHUSS in dieser Nacht: Mit der Gesellschaft verändert sich nun auch die Kultur, das Theater, die Oper. War sie in den 60er Jahren noch ein Ort staatlicher Repräsentanz (es wurden regelmäßig Staatsgäste Berlins in die Oper geführt), wandelt sich ihre Rolle radikal, es beginnt das moderne Musik/Regietheater. Auch und gerade die Entstehung und Geschichte der Neuköllner Oper gibt davon Zeugnis: Oper wird gemacht aus Geschichten des (heutigen) Lebens und der Leute, für Menschen aus allen Schichten in und für eine dynamische, heterogene, diverse Metropole namens Berlin.   Mit dem Musiktheater DER SCHUSS entsteht an der Neuköllner Oper und mit einer jungen, nachgeborenen Generation von Künstlern/Theatermachern ein Werk, das sich mit der sozialen Dimension des Geschehens und seiner Bedeutung heute ebenso auseinandersetzt wie mit neuen Formen des Musiktheaters. So geht es in Inhalt, Form und Arbeitsweise auch um eine Positionsbestimmung: wo stehen wir heute, als „Kinder“ der 68er? Das Stück entsteht kollektiv, als Zusammenspiel von Komposition des deutsch-iranischen Komponisten Arash Safaian (dessen Vater vor dem Schah geflohen ist), einem fiktional geschriebenem Text, Visuals und Regie als eine Form des musikalisch-szenisch-filmischen Theaters.

 

GRIMM! Die wahre Geschichte von Rotkäppchen und ihrem Wolf
Drei berühmte und viele weniger bekannte Märchen standen Pate bei dieser neuen Fabel, die die ewige Geschichte von guten und bösen Völkern für heute neu interpretiert. Denn mal ehrlich: Wer ist heute eigentlich der Böse? Oder umgekehrt: Wer ist es nicht? Das Erfolgsmusical von Peter Lund und Thomas Zaufke (2fach prämiert beim Deutschen Musical Theaterpreis 2015) ist wieder zu sehen  innerhalb des SOFA: Sommerfestival im Admiralspalast ab 14. Juli 2017. Näheres/Tickets hier  

 

STELLA.
Sie hat es auch hier gegeben, die „Greifer“ – Berliner Juden, die für die Gestapo gearbeitet haben bzw. arbeiten mussten. Eine von ihnen war Stella Goldschlag, spektakulär durch ihre Erscheinung, Schönheit und Prozesse. Peter Lund, Carola Cohn-Friedlaender und Wolfgang Böhmer nennen ihr neues Stück „ein Singspiel“. Wiederaufnahme 31.08. 2017

PREMIERENRÜCKBLICK.

AFFE
Ein Trip mit den Songs von Peter Fox »Stadtaffe«
Buch: John von Düffel/Fabian Gerhardt in einer Bearbeitung von Fabian Gerhardt
»Schwarz zu Blau«, das ist das Morgengrauen über Berlin in den schon legendären Textzeilen von Peter Fox über den Nachhauseweg nach einer exzessiven Partynacht durch versiffte Straßen. Für F., den Helden des Stückes, verwandelt sich das Blau des beginnenden Morgens allerdings wieder in Schwarz. Er verliert das Bewusstsein – und erwacht umgeben von Klinikweiß. F. hat seinen »Kopf verloren« und versucht ihn wiederzufinden. Doch das ist nicht so einfach, wenn alles weg ist: Handy, Perso, Erinnerung. Die Suche nach den fehlenden Puzzlestücken seiner Vergangenheit und Identität führt F. immer tiefer ins Herz der Finsternis der Stadt, oder das, was er in seinem Zustand dafür hält. Hier begegnet er nicht nur dem »Stadtaffen«, der über den Exzessen thront, sondern auch dem Biest in sich – seinem eigenen »zweiten Gesicht«. Findet F. wieder zurück in das, was wir das normale Leben nennen. Uraufführung 23. November 2016

 

IN SCHÖNHEIT STERBEN. ALTERNATIVES MUSIKTHEATER IN EUROPA.

Gewalt durch Terror, Populismus und Demagogie rücken auch bei uns beklemmend nahe. Gewalt macht vor Theatern und seinem Publikum nicht halt. Zugleich ist die traditionelle Oper hochspezialisiert auf dieses Thema, allerdings in schönster ästhetischer Veredelung von Intrige, Gewalt und Tod. Kann und muss Musiktheater darauf reagieren? Wenn ja, wie?
Drei ausgewählte internationale Gastspiele, erfolgreiche Arbeiten der Berliner Freien Szene, Festival-Events sowie eine Eigenproduktion, die das Stichwort gibt. Festival 20.-23.10.2016

Büro für postidentisches Leben.
Im deutsch-spanisch-katalanischen Team unter der Leitung von Matthias Rebstock entstand in Barcelona (ab 6.7.) und Berlin (ab 15.9.) ein Büro für Postidentisches Leben: hier entwickelten sieben junge Kreative überraschende Fragen und Antworten zu dem, was uns im Kern zusammenhält: Freiheit, Grenzen und Identität.
In Berlin ab dem 15.9. 2016

STELLA.
Sie hat es auch hier gegeben, die „Greifer“ – Berliner Juden, die für die Gestapo gearbeitet haben bzw. arbeiten mussten. Eine von ihnen war Stella Goldschlag, spektakulär durch ihre Erscheinung, Schönheit und Prozesse. Peter Lund, Carola Cohn-Friedlaender und Wolfgang Böhmer nennen ihr neues Stück „ein Singspiel“.
Uraufführung 23.6. 2016

 

GAME OVER, GO ON!
Zwei Teams, ein Titel. Unter dem Motto GAME OVER, GO ON! entwickelten und spielten die Berliner Theatermacher Yuval Halpern/Svenja Viola Bungarten/Anja Kerschkewicz  sowie vom holländischen Ensemble Het Geluid  zwei Uraufführungen für den BERLINER OPERNPREIS von Neuköllner Oper und Gasag.
Uraufführung 25.5. 2016

RATTE RUDI
Musiktheater für Menschen ab 8
Ratte Rudi, die letzte Ratte an Bord, hat ein Problem. Der Kutter, auf dem er lebt, liegt auf dem Trockenen, es gibt nur Bohnen in Dosen. Da kracht Kobold Konstantin mit unerhört guter Laune in seine Einsamkeit und verrät ihm seinen Traum: Einmal auf einer Walfontäne reiten! Und auch Rudi träumt: Einmal sich durch die Essensreste eines Restaurants fressen! Doch Rudi war noch nie an Land und Konstantin noch nie auf dem Meer … Ein Musical über Ängste und Träume und darüber, wie Freundschaft diese Kluft überwinden kann.
Erstaufführung 28.4.2016

 

IRIS BUTTERFLY
Eine Japan-Oper von Pietro Mascagni, neu entdeckt
Wie kann das sein, das man diese großartige Oper nicht kennt? 1898, sechs Jahre vor der Madama Butterfly seines Freundes Puccini , schreibt  Pietro Mascagni (Cavalleria rusticana) die erste große, nein: sensationelle Japan- Oper des Verismo. Er erzählt die Geschichte des Mädchens Iris,  die ein reichen Freier in ein Großstadt- Bordell verschleppt  und zum Sex zwingen will. Doch Iris lässt sich nicht zwingen, wenngleich sie einem tragischen Ende nicht entkommen kann… Wir präsentierten Ihnen das Meisterwerk in einer neuen, komprimierten Fassung. Erstaufführung 14.4.2016

 

ELEKTRA
Ein Abend nach Hofmannsthal mit Musik von Gluck, Xenakis und Kanajan
von Julia Lwowski, Yassu Yabara und Chatschatur Kanajan
Elektra fordert Gerechtigkeit. Und Rache – für den ermordeten Vater, den die Mutter und ihr Liebhaber erschlug. Die junge Regisseurin Julia Lwowski (Schwindel , Macbeth) nimmt sich der Figur über die Interpretation Hugo von Hofmannsthals an und entwirft in reicher Bildsprache einen archaischen Generationskonflikt neu: Sind wir etwa für ewig dazu verdammt, die Fehler unserer Eltern zu wiederholen? Uraufführung 10. 2. 2016

 

DAS SCHWARZE WASSER
Musiktheater von Roland Schimmelpfennig (Text) mit der Musik von Vivan und Ketan Bhatti.
Zwei Gruppen Jugendlicher klettern in einer Sommernacht über den Zaun eines Schwimmbades und treffen dort unerwartet aufeinander. Sterne spiegeln sich im schwarzen Wasser des Beckens, in dem man sich kennen und im Verlauf der Nacht verlieben wird… Zwanzig Jahre später trifft einer, Frank, zufällig auf seine damalige Geliebte Leyla. Was ist passiert in diesen Jahren? Welche Wege sind sie gegangen, die deutschen und die türkischen Jugendlichen? Roland Schimmelpfennig, weltweit gespielter Dramatiker, schaut in seinem Schauspiel auf uns: die deutsche „Integrationsgesellschaft“, wie wir sie nicht nur aber auch in Neukölln und Berlin erleben. Uraufführung. 21. Januar 2016

DIE BRETTER DIE NEUKÖLLN BEDEUTEN.

PROFIL.

„Berlins Vierte Oper“

ist ein Unikum in der vielfältigen Kulturszene der Hauptstadt. Wer könnte auch sonst auf eine Produktivität von ca.170 Ur- und Erstaufführungen in allen Genres in nur 39 Jahren zurückblicken? Die NO ist Marktführer und Markenzeichen für eine vitales, engagiertes und „angewandtes“ Musiktheater – Oper ist mehr als das Neuinszenieren eines bekannten und begrenzten Repertoires, zu dem hin und wieder ein paar neue Auftragswerken hinzu kommen. Die NO zeigt: Musiktheater kann nein: muss man selbst auf die Bühne bringen, um relevante Themen auszudrücken – nur damit kann „Oper“ wirklich zukunftsfähig werden.

Ein solches Theater ist wie gesagt Unikum und Trendsetter in der an Formen, Institutionen und Förderung so reichen Opernlandschaft Berlins und Deutschlands.Während sich die um das Beantworten der immer gleichen Fragen kümmern, also um die Interpretation der bekannten Werke, macht die NO das Gegenteil: sie stellt neue Fragen – erfindet neue Stücke- und spielt mit möglichen Antworten.

Was steckt hinter und in der “Neuköllner Oper”?

Zuerst einmal etwas Einzigartiges: Europas produktivstes Musiktheater mit rund 160 Uraufführungen in 36 Jahren

– ein Team musikbegeisterter Theatermacher unterschiedlicher Couleur – im Haus fest arbeitend oder frei verbunden undogmatisches Musiktheater.
– Als Autoren- und Uraufführungstheater produzieren wir Musiktheater aller und zwischen allen Sparten: mit einem offenen, dynamischen und kreativen Musikbegriff und im Miteinander von E und U
– ein Spielplan auf zwei Säulen: einem regionalen und einem internationalen
Theater mit einem Faible für das, was uns umgibt: Neukölln, Berlin, Deutschland und die Welt
– intelligentes Spiel mit Traditionen, Formen und gutem Humor
Stücke für ein breites Publikum jenseits modischer Nischen und selbstreferenzieller Fachkreise
– jedes Jahr bis zu 12 Produktionen (zumeist Ur- und Erstaufführungen) in ca. 250 Vorstellungen
– eine ungemeine Vielfalt an Themen und Formen – bewährte und neu entwickelte: durch Kompositionsaufträge in allen musikalischen Genres,
radikale Bearbeitungen, Musicaluraufführungen, crossover-Produktionen (Instrumentales Theater, Tanz, Puppenspiel, Performance), Koproduktionen und Ausbildungsprojekten mit Hochschulen sowie Musiktheater für Familien und „Kurze“.
– Deutschlands erstes deutsch-türkisches Musiktheater
– internationale Projekte und Koproduktionen mit Gastspieleinladungen
Festivals für Europäisches Musiktheater
– last not least ein Ausbildungsgenerator: für Sänger, Komponisten, Autoren und Regisseure, in Kooperation mit dem Studiengang Musical/Show der UdK Berlin, mit dem Berliner Opernpreis, der Autorenakademie Zaimoglu und vielfältigen Initiativen in der Kulturellen Bildung

Organisatorisch ist die Neuköllner Oper ein Privattheater, das über die sog. Konzeptförderung des Berliner Senats gefördert wird und darüber hinaus projektweise von der GASAG, dem Hauptstadtkulturfonds, der Kulturstiftung des Bundes und anderen Förderern bezuschusst wird.

STÜCKE.

EINE AUSWAHL VON ÜBER 170 UR/ERSTAUFFÜHRUNGEN.

TEAM.

Direktorium: Andreas Altenhof, Bernhard Glocksin, Laura Hörold

Künstlerische Leitung / Programmgestaltung:
Bernhard Glocksin
glocksin@neukoellneroper.de

Geschäftsführung.
Laura Hörold, Holger Schulz (i.V.)
hoerold@neukoellneroper.de, schulz@neukoellneroper.de

Marketing/Presse/Community Arts.
Andreas Altenhof
altenhof@neukoellneroper.de

Musikalischer Direktor.
Hans-Peter Kirchberg
kirchberg@neukoellneroper.de

Technische Leitung.
Helmut Topp
technik@neukoellneroper.de

Künstlerisches Betriebsbüro.
Stephan Bielinski
kbb@neukoellneroper.de

Marketing/Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Kulturelle Bildung.
Benjamin Stein
stein@neukoellneroper.de

Verwaltung / Besucherservice.
Josef Mratschnigger
mratschnigger@neukoellneroper.de

Technische Produktionsleitung.
Fred Hirschmann,  Kim Titzmann
technik@neukoellneroper.de

Licht/Video.
Ben Artmann
technik@neukoellneroper.de

Werkstatt.
René Werner
technik@neukoellneroper.de

Abendspielleitung.
Regina Triebel
tante.abendspiel@gmx.de

Kostümabteilung.
Christina Kämper, Kathy Prell
kostuem@neukoellneroper.de

Empfang.
Marcus Schröter
zentrale@neukoellneroper.de

Kasse/Tickets.
Martine Klein, Marcella Kersten
Tel: 030/68 89 07 77
Dienstags bis freitags und an Spieltagen
von 15.00 – 19.00 Uhr
tickets@neukoellneroper.de

GESCHICHTE.

Die Anfänge der Neuköllner Oper reichen bis in das Jahr 1972 zurück, die Gründung des Vereins erfolgte 1977. Bis 1981 wurde in verschiedenen Kirchen geprobt und gespielt, seit 1981 mit Einführung der Projektförderung wurde eine Fabriketage genutzt und an allen gängigen Theaterorten gespielt. 1988 bekam die Neuköllner Oper mit dem Ballsaal der Passage Neukölln ein eigenes Theater.

In der heutigen Nutzung verteilen sich auf den Großen Saal bis zu 220, auf die Studiobühne bis zu 60 Plätze. Gegründet wurde die Neuköllner Oper durch den Komponisten und Kirchenmusiker Winfried Radeke.

In der ersten Zeit standen Stücke auf dem Spielplan die gar nicht oder aber in nicht hinterfragter Form an den großen Häusern Berlins gegeben wurden wie Der Kaiser von Atlantis von Viktor Ullmann oder Die Nachtschwalbe von Boris Blacher, aber auch Uraufführungen wie Die Vögel nach Aristophanes (Text/Musik: Winfried Radeke).

1996 holte Winfried Radeke den Regisseur und Autor Peter Lund mit in die künstlerische Leitung. Mit Werken wie Das Wunder von Neukölln, Babytalk, Elternabend machte er das Haus auch international bekannt als Trendsetter im Bereich des neuen deutschen Musicals.

Nachfolger von Peter Lund wurde 2004 der Dramaturg und Autor Bernhard Glocksin, der sich für die inhaltliche Öffnung des Hauses für neue Spielweisen, eine radikale Befragung des Opernrepertoires und die internationale Ausrichtung des Hauses einsetzt.

Heute wird die Neuköllner Oper von einem dreiköpfigen Direktorium geleitet (Andreas Altenhof, Bernhard Glocksin, Laura Hörold) und entwickelt 8-10 Uraufführungen pro Jahr.

Nicht zuletzt durch die zahlreichen Kooperationen (u.a. mit der UdK) und Autorenwettbewerbe (Berliner Opernpreis – gestiftet von der GASAG, Autorenakademie Zaimoglu) einen festen Platz in der reichen Berliner Kulturlandschaft erobert.

VEREIN.

In der Neuköllner Oper ist man als eines von mehr als 230 Mitgliedern nicht nur näher dran, sondern ermöglicht auch noch mehr Theater: Mit Ihrer Mitgliedschaft helfen Sie dabei, neues Musiktheater in mehr als 10 Produktionen mit über 150 Künstlern pro Jahr entstehen zu lassen und unterstützen vielfältige Projekte der Kulturellen Bildung. Als unser neues Vereinsmitglied bekommen Sie darüber hinaus: ermäßigte Karten für unsere Aufführungen, unsere Mitgliedszeitung NOwumm und die Gewissheit, dass Sie mit 40 Euro Jahresbeitrag so viel Oper wie nirgendwo anders ermöglichen.

Wenn Sie also mit einer Mitgliedschaft die Neuköllner Oper unterstützen wollen, kontaktieren Sie uns per Telefon, Fax oder unter info@neukoellneroper.de

Die nächste Vorstandssitzung (für alle Mitglieder zugänglich)  findet am 21. März 2017, 20 Uhr in der Neuköllner Oper (Aufgang Karl-Marx-Str. 131) statt.

Spendenkonto: Postbank Berlin,
IBAN: DE13 1001 0010 0396 8731 02

Der von Vereinsmitgliedern gespendete Flügel

JUNGE AKTEURE.

KOPRODUKTION MIT DEM STUDIENGANG MUSICAL/SHOW DER UDK BERLIN.

Musical an der Neuköllner Oper ist etwas anderes Musical: Wo sonst tanzende Katzen und singende Vampire die Bühne bevölkern, entstehen seit 1997 in der Koproduktion von Neuköllner Oper und Studiengang Musical/Show an der UdK Stücke, die unser heutiges  Leben mit all seinen Geschichten zum Inhalt haben.

Erdacht vom Leiter des Studiengangs, Peter Lund, der aus Improvisationen mit seinen Studenten ein Werk formt, das er den Darstellern buchstäblich auf den Leib schreibt. Und ihnen, die sich damit zum ersten Mal mit einer voll gültigen Produktion in einem professionellen Theater der Öffentlichkeit vorstellen, einen idealen Start ins Bühnenleben ermöglicht.

BERLINER OPERNPREIS.

Seit 1997 verbindet die Neuköllner Oper und die GASAG eine Zusammenarbeit die in dieser Form einzigartig ist: Sie haben einen Kompositionswettbewerb ins Leben gerufen, der heute BERLINER OPERNPREIS heißt und alle zwei Jahre verliehen wird. Er richtet sich an Künstlerkollektive und Komponisten, die Werke für ein gesellschaftlich engagiertes und Genre-offenes Musiktheater schaffen wollen. Junge Kreative  sind dazu aufgefordert, der Ausschreibung – welche nur eine Themenvorgabe beinhaltet und für einen erweiterten Musiktheaterbegriff steht – zu folgen und am praxisorientierten Wettbewerb teilzunehmen.

So entstanden in einem durch Workshops und Mentoring begleiteten Wettbewerbsprozess unterschiedlichste Formen und Werke, die – wie es Komponist und Jurymitglied Detlef Glanert formulierte „Mehr Bezug zum lebenden Menschen, Innovation und Popularität, Abenteuerlust und Genussfreude“ suchen.

Der nächste Wettbewerb:

TAKE IT OR LEAVE IT!
Ein internationaler Wettbewerb für alternatives Musiktheater
Der BERLINER OPERNPREIS  von Neuköllner Oper Berlin und GASAG

Hurra, wir sind Erben! Ein wahrhaft fettes Erbe steht an. Die Frage ist: wer tritt welches Erbe überhaupt an, sucht sich was heraus, will was und was lieber nicht haben bei der Testamentseröffnung? Das Erbe ist enorm: über 400 Jahre Musiktheater in Europa! Was bereichert und nutzt Euch als Material, um damit Euer Unternehmen „NEUES MUSIKTHEATER“ zu gründen und zu führen?

Der BERLINER OPERNPREIS  lädt somit zur Produktion eines halbstündigen Musiktheaters zum Motto TAKE IT OR LEAVE IT! ein, auf Kosten der Preisgeber und mit Uraufführungsvorstellungen in Berlin.
Als Bewerber reicht Ihr ein Konzept ein für Neues Musiktheater, das Eure persönliche Handschrift verbindet mit der Auseinandersetzung jener Erbschaft, für die Ihr Euch entschieden habt, und das Ihr – unter den u. g. Produktionsbedingungen – selbst aufführt oder aufführen lasst.
Der Wettbewerb richtet sich an Komponist*innen und/oder Musiktheater-Teams in Deutschland und im europäischen Ausland.

Die Neuköllner Oper steht für ein undogmatisches, Genre-, Stil- und Kulturen- übergreifendes Musiktheater und freut sich auf vitale, welt- und erfahrungsoffene, kunstfertige Werke mit Musik als zentralen Protagonisten auf der Bühne.
Ausschreibungsunterlagen

Die bisherigen Wettbewerbe

Berliner Opernpreis 2016, Game over # Go on
Berliner Opernpreis 2014, Night in Europe
Berliner Opernpreis 2012, New Deal
Berliner Opernpreis 2010, Verbotene Liebe
Berliner Opernpreis 2008, Der Sonderermittler

Berliner Opernpreis 2006, Tod eines Schneiders (Mooshammeroper)
Neuköllner Opernwettbewerb 2004, Putzfrauen (Wischen – No Vision)
Neuköllner Opernwettbewerb 2002, Münchhausen
Neuköllner Opernwettbewerb 2000, Hundeherz
Neuköllner Opernwettbewerb 1999, Alice
Neuköllner Opernwettbewerb 1997, Der Wurm

AUTORENAKADEMIE ZAIMOGLU.

Im urbanen Alltag treffen unterschiedliche Haltungen, Lebensentwürfe und Hintergründe aufeinander. Sie sind der (manchmal explosive) Stoff, durch den sich eine diverse Gesellschaft bewegt.  Die Autorenakademie ist ein bundesweit einzigartiges Fortbildungsprojekt für junge und versierte Theaterautoren, einzigartig, weil auf den Dialog von Deutsch- und Fremdstämmigen sowie auf das Schreiben mit und für Musik auf der Bühne fokussiert. Im Mittelpunkt stehen die versierte Beobachtung sozialer Vorgänge, ihre szenische Verdichtung und die Gestaltung mit Musik  – Übungen für ein Theater der Zeitgenossenschaft mit Musik als einem zentralen Spieler. Auf den ersten Workshop unter dem Titel „Schreiben über Differenz“ folgte 2012 „Durch die Nacht mit Feridun Zaimoglu“. Sechs Autorinnen und Autoren durchstreiften Neukölln, gemeinsam mit ihrem Mentor, dem Spezialisten für literarische Recherchen hart an der Bordsteinkante. Was sie sahen, in Szene setzten, mit Musik ausdrückten und selbst performten, war als rasante Uraufführung zum Abschluss des Workshops in der Heinrich-Böll-Stiftung im Oktober 2012 zu erleben. Die Autorenakademie wird von Feridun Zaimoglu und Bernhard Glocksin geleitet. Kompositionen, musikalische Einstudierung und Leitung: Vivan und Ketan Bhatti

Übrigens: alle Finalisten haben seither Schreibaufträge, Uraufführungen und/oder weitere Nominierungen zu Autoren-Festivals erhalten, wie zuletzt Uta Bierbaum und Olivia Wenzel bei den Autorentheatertagen 2013 am Deutschen Theater Berlin. Die Neuköllner Oper fördert ihre Akademie-Autoren zudem mit Schreibaufträgen: so wurde im November 2011 „bei drücken senden“ von Olivia Wenzel uraufgeführt, im Frühjahr 2013 die Kiezkantate „Neuköllateralschaden“ von Uta Bierbaum, Alexander Capistran und Felix Kracke. Im August 2013 war Uraufführung vom „Europäischen Abendmahl“ mit Texten von Alexander Capistran und im September 2014 von „Exit Paradise“ von Uta Bierbaum.

Autorenakademie Zaimoglu 2010: „Schreiben über Differenz“

Abschlusspräsentation in der Neuköllner Oper am 30.10.2010.
Szenische Einrichtung: Nuran David Calis
Referenten: John von Düffel, Milena Mushak
Kooperation von Bundeszentrale für politische Bildung und Neuköllner Oper.
Autoren: Reihaneh Youzbashi Dizaji, Dmitrij Gawrisch, Katalin Naszály, Darja Stocker,
Cem Gerceker Tekin, Olivia Wenzel

Autorenakademie Zaimoglu 2012: „Durch die Nacht mit Feridun Zaimoglu“

Abschlusspräsentation in der Heinrich-Böll-Stiftung am 28.9.2012. Szenische Einrichtung: Anna Bergmann. Kooperation von Heinrich-Böll-Stiftung und Neuköllner Oper. Autoren: Uta Bierbaum, Alexander Capistran, Nadine Kaufmann, Felix Kracke, Azar Mortazavi, Tabea Venrath.

JUNGES ENSEMBLE.

Gegründet im Sommer 2012 entwickelt das “Junge Ensemble” der Neuköllner Oper eigene Musiktheaterproduktionen in Kooperation mit der ”Alten Feuerwache” in Kreuzberg. Mit dem selbst getexteten und komponierten Musical Quartett (Leitung: Tanja Schmitz) stellte sich das Projekt als Berlins erste kontinuierlich arbeitende Musiktheaterformation im Juni 2013 auf der Bühne der Neuköllner Oper vor. 2014 folgte unter der Spielleitung von Lisa Brüning ( bis Mai 2014) und Nadine Boos Weißgekleidete hässliche Kinder machen einen Ausflug mit Aufführungen in der Neuköllner Oper, der Alten Feuerwache und beim Festival Klubszene. Zuletzt folgten Odyssée d’Orléans – the d’Arc Knight Returns (2015) und  Puccini Cappuccini (2016), jeweils mit Texten von Felix Kracke sowie dem Ensemble und Musik von Michael Bellmann in der Regie von Nadine Boos.

KULTURELLE BILDUNG.

Neuköllner Oper Kinder Klub

Willkommen im “Neuköllner Oper Kinder Klub”, unserem Klub für theaterinteressierte oder einfach neugierige Kinder von 8 – 12 Jahren. An sechs Wochenend-Nachmittagen erfinden die Kinder unter fachlicher Anleitung von Lajos Talamonti und Michael Kessler Musik, Bewegung und Spiel für ein Stück, das sie dann auf unserer Bühne präsentieren werden. Zuletzt: Der Wald der verwunschenen Kinder – ein Mini-Magical” wird gezeigt im Rahmen des Kunst- und Kulturfestivals “48 Stunden Neukölln.

NOKK wird freundlich unterstützt von

MISSION B.

Als Teil des vom Rat für die Künste und dem Flüchtlingsrat Berlin initiierten Projekts Berlin Mondiale hat die Neuköllner Oper das Projekt MISSION B entwickelt. Im zweiten Jahr entstand es gemeinsam mit 7-12 jährigen Kindern des Übergangs-Wohnheim Radickestraße (IB) in Adlershof. Im Mittelpunkt der Arbeit standen Märchen mit ihren interkulturell gemeinsamen Protagonisten. Im dritten Jahr stehen Workshops, die sich an geflüchtete Frauen wenden: Inhaltlich setzen diese sich mit Rollen auseinander: Welche Bilder des/r jeweils anderen gibt es in mir bzw. bei den anderen, wie kann ich spielerisch damit umgehen.

Das Projekt wird geleitet von der Theaterpädagoginnen Kristina Roehl und Helena Klaßen und finanziert von der Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Masterplans Integration und Sicherheit.

JENSEITS VOM HERMANNPLATZ.

PARTNER.

Wir danken allen Förderern und Partnern für die wundervolle Zusammenarbeit und tatkräftige Unterstützung.

Balletto Civile, Parma, Companyia Dei Furbi, Barcelona, Csaba Polgár/HOPPart, Budapest, Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Friedrich Ebert Stiftung, GASAG, Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland Thessaloniki, Goethe–Institut Athen, Goethe–Institut Lissabon, Goethe–Institut Prag, Goethe–Institut Verbindungsbüro Skopje, Grec Festival de Barcelona, Fondazione Luzzati-Teatro della Tosse, Griechische Kulturstiftung, Hauptstadtkulturfonds, Heinrich Böll Stiftung, Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz, Instituto Cervantes Berlin, Instytut Polski w Berlinie, Italienisches Kulturinstitut Berlin, Jobcenter Berlin-Neukölln, Königreich der Niederlande, Kulturnetzwerk Neukölln, Kulturprojekte Berlin GmbH, Kulturstiftung des Bundes, Musiktheatertage Wien, Thessaloniki Concert Hall Organisation, Operadagen Rotterdam, Regierender Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei für kulturelle Angelegenheiten, Rumänisches Kulturinstitut Berlin, Talimhane Tiyatrosu Istanbul, Teatro delle Tosse, Genua, Teatro Due, Parma, The Beggars‘ Operas, Athen, The Hope Scott Trust, Tip Berlin, TUSCH – Theater und Schulen, Universität der Künste Berlin, Zapf–Umzüge, Zitty Berlin.

ANFAHRT.

Neuköllner Oper
Karl-Marx-Straße 131 – 133
12043 Berlin

U-Bahn U7
Karl-Marx-Straße

S-Bahn
S 41/42, 45/46/47 Neukölln

Bus 104
Rathaus Neukölln
Fernbus: z.B. mit Fahrtenfuchs

Aufzug für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen vorhanden.

TICKETS.

KONTAKT.

Reservieren
Per Telefon 030/68 89 07 77
Online Karten reservieren: s. jeweilige Stückbeschreibung

 

Vorverkaufskasse
Neuköllner Oper
Karl-Marx-Str. 131
12043 Berlin
tickets@neukoellneroper.de

Öffnungszeiten

Di. – Fr. und an Spieltagen. 15 – 19 Uhr.
(Lastschriftverfahren möglich)

Ermäßigungen

Ermäßigte Karten zu 9 € erhalten Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehr- und Ersatzdienstleistende. Kinder bis 14 Jahre erhalten Karten zu 5 €. Ein 3-Euro-Ticket gibt es für Inhaber einer Sozialkarte in Verbindung mit dem Personalausweis (Tickets nur an der Abendkasse).

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