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Spielstätten-Tour: Neuköllner Perlen

Besucht uns mit der Spielstätten-Tour NEUKÖLLNER PERLEN diesen Samstag, 7. März! Theater mal anders: Die Tour ermöglicht es, die freie Szene geschichtlich und architektonisch zu verorten, deren Akteur*innen persönlich kennenzulernen und Probenausschnitte anzusehen. Die Berliner Performerin Bridge Markland führt durch die Häuser und stellt ihre Kolleg*innen vor. In Neukölln werden außerdem das TATWERK | Performative Forschung und der Heimathafen Neukölln besucht. Die Spielstätten-Tour ist in Zusammenarbeit von Theaterscoutings Berlin mit StattReisen Berlin entstanden.

Die Teilnahme an der Tour kostet 18,00 € / erm. 14,00 € und erfordert eine Anmeldung. Dies ist möglich unter reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de.

TREFFPUNKT 
14:00 beim TATWERK | Performative Forschung (Hasenheide 9, Gewerbehof 2. Hinterhof, Aufgang 1, 3. OG, 10967 Berlin Kreuzberg)

ABLAUF
1. Station : TATWERK | Performative Forschung
2. Station : Neuköllner Oper
3. Station : Heimathafen Neukölln 

DAUER
ca. 3 Stunden

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Rückblick: Big in Neukölln

Vor einem halben Jahr, im September 2025, transformierte die Musiktheatergruppe glanz&krawall den Passagenhof vor der Neuköllner Oper mit BIG IN NEUKÖLLN in eine Opernarena! In den Sonnenlichtspielen kamen Normalos, Rand- und Nachtgestalten aus dem Kiez ans Mikrofon und wurden zu Opernstars.

Jetzt gibt es Eindrücke vom Event hier online zum Nachschauen:

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Kampf dem Femizid: The Biggest Crime

Fast jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau aufgrund ihres Geschlechts getötet. Die Mörder sind immer Männer und meistens aus dem nahen sozialen Umfeld. Die Morde selbst sind der katastrophale, menschenverachtende Endpunkt von psychischer und körperlicher Gewalt gegen Partnerinnen und Ex-Partnerinnen, Töchter und Mütter im Patriarchat. Der Femizid vollzieht sich dabei unter dem gesellschaftlichen Deckmantel vom „Verbrechen aus Leidenschaft“. Auf den Bühnen landauf landab werden Femizide zudem allabendlich als „guter Mord“, als „schöner Mord“, wie es in Alban Bergs Oper Wozzeck heißt, in Szene gesetzt. 

Die Musiktheater-Performance CRIME OF PASSION der Berliner Performer*in und Sänger*in Anthony Hüseyin geht dem Frauenmord auf der Opernbühne, seinen historischen Wurzeln und seiner Präsenz in unserem Alltag auf den Grund. Auch Fatma Aydemir, Alvina Chamberland und Martha-Luise Urbanek setzen sich in ihrer künstlerischen, schriftstellerischen, performativen und journalistischen Praxis mit der Gewalt gegen FLINTA+ auseinander, aus einer persönlichen Perspektive sowie auf struktureller Ebene. Anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und im Anschluss an Hüseyins Performance nähern sie sich in einem Gespräch am 25. November gemeinsam dem Thema Femizid an.

Fatma Aydemir © Bahar Kaygusuz
Alvina Chamberland © Tiresia
Anthony Hüseyin © Peter van Heesen
Martha-Luise Urbanek © Reiner Nicklas
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