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Übersicht aktueller Produktionen.

169 Ur/Erstaufführungen

Iris Butterfly.

Fassung von Bernhard Glocksin und Fabian Gerhardt,
Arrangements: Alexandra Barkovskaya/Derik Listemann
Erstaufführung: 14. April 2016. Bis 22. Mai 2016

„Ein starkes Stück ist der Neuköllner Oper da gelungen.“ (Berliner Zeitung)

In einem kleinen japanischen Dorf lebt die junge Iris alleine mit ihrem blinden, herrschsüchtigen Vater. Der reiche und skrupellose Osaka lockt sie mit einem „Puppenspiel“ an, um sie zu entführen. Erstaunlicherweise folgt Iris der Schauspielertruppe fast freiwillig. Kaum in der Stadt, steckt Osaka das ahnungslose Mädchen in ein Edelbordell und will sich ihrer bemächtigen. Iris weigert sich – in einem Tempel habe ihr einst ein Bonze ein eigenartiges Bild gezeigt, von einem Mädchen und einem Tier…:„Dann umschlingen die schleimigen Fangarme der Krake das Mädchen,  in ihren Augen Entsetzen, doch sie lächelt. Lacht und beginnt zu zucken. Dann  wird sie still und stirbt. Und der Bonze flüstert mir zu:  Dieser Krake ist der Tod. Diesen Krake nennt man Lust.“  Osaka interessiert das alles nicht, schließlich hat er bezahlt und will seinen Spaß. Alarmiert, seine Tochter sei im Yoshiwara, taucht der blinde Vater auf und verflucht sie in wilder Wut. Iris zerbricht   – Was habe ich Euch getan?

HARTER STOFF
Ein 15jähriges Mädchen, dass zur Hure gemacht werden soll, fallengelassen vom Vater, der sie in wilder Wut „mit Straßenkot“(!) bewirft…  Gier, Geilheit und Hartherzigkeit, offen dargestellt – auf einer Opernbühne! Nicht heute, sondern 1898 – sechs Jahre vor der Madama Butterfly  seines Freundes Puccini und sieben vor der Salome, dem Opernskandal von Richard Strauß. Wie viel radikaler diese Iris doch ist, in der „skandalösen“ Darstellung einer Jagd nach Sex und der Unterwerfung eines jungen, unerfahrenen Mädchen(körpers). Skandalös damals wie heute, wo vielerorts auf dem Körper der Mädchen nicht nur die Gier, sondern ein ganzer „ Kampf der Kulturen“ ausgetragen wird: traditionelle Werte gegen die Versuchungen der Moderne, religiöse und sittliche Grenzen gegen die fast tabu- und grenzenlose, reiche Welt, wie sie uns weltweit das herrschende www. vorspielt.

KRAKE LUST. SONNE DER LIEBE
1898: Mascagni ist acht Jahre zuvor mit Cavalleria rusticana zum Shooting-Star geworden, es ist die Zeit des Verismo, der möglichst realistischen Darstellung des Lebens der einfachen Leute auf der Opernbühne.

Doch Luigi Illica, sein Librettist, fügt dieser harten Geschichte noch etwas Weiteres, Ungewöhnliches hinzu: Poesie und eine Art „Grüne Utopie“. Sein Libretto beginnt und endet mit einer „Hymne an die Sonne“, übertitelt das Verhalten der Männer als „Egoismus“ und fügt poetische Texte ein, die das Geschehen lyrisch kommentieren – den Glanz des aufgehenden Lichtes, das Erwachen der Natur, den Fudschijama als „Sinnbild der menschlichen Sehnsucht nach Ruhe und Frieden“. Und endet mit den Worten, von Mascagni mit aller Pracht und Größe vertont: „Denn Liebe ist mein Wesen, und Poesie die Sprache der Liebe! (Regieanweisung: Der Tag bricht an – Hörner und Posaunen auf der Bühne) Ich bin Wärme, das Licht, die Wärme, das Licht, die Liebe!“
Diese Beschwörung klingt wie ein grünes oder esoterisches Fanal. Großartig! Und doch: Kann man das heute noch so auf die Bühne bringen? Ist nicht auch diese Utopie längst gestorben, an allgegenwärtigem Zynismus und geschäftiger Gleichgültigkeit?

UNSERE IRIS

Mascagnis Musik ist von berauschender Schönheit, seine Melodien gehen ins Ohr und ins Herz. Welch ein Juwel… und wie schwer zu realisieren: Die Sängerin der „Iris“  muss glaubhaft ein 15-jähriges Mädchen verkörpern und zugleich jene hoch anspruchsvolle Sopranpartie stemmen, die allein fünf lange Arien umfasst. Und ihr Gegenspieler Osaka muss eine Tenor-Partie beherrschen, die sonst gestandenen Puccini-Sängern abverlangt wird. Nun, an der Neuköllner Oper, erwartet Sie ein Fest, das seltene Glück, die vermutlich jüngste (und wohl berührendste) Besetzung zu erleben, die je diese Oper gesungen hat. SuJin Bae als Iris und Gustavo Eda als Osaka sind gerade 29 Jahre alt – und welche Talente! Doch überzeugen Sie sich selbst – wir präsentieren Ihnen Mascagnis große Japan- Oper in einem Arrangement, das die üppige originale Klangwelt mit heutigen Sounds und das italienische Pathos mit einem Japan der jungen Leute heute verbindet.

Musikalische Leitung: Hans Peter Kirchberg |Inszenierung: Fabian Gerhardt | Text und Dramaturgie: Bernhard Glocksin |Film: Vincent Stefan | Ausstattung: Rebekka Dornhege Reyes & Nina Thielen

Mit: SuJin Bae, Seri Baek, Yuri Mizobuchi; Till Bleckwedel, Gustavo Eda, Elias Han

MEHR

TERMINE

14.04. 2016 – 20.00
17.04. 2016 – 20.00
19.04. 2016 – 20.00
21.04. 2016 – 20.00
23.04. 2016 – 20.00
26.04. 2016 – 20.00
28.04. 2016 – 20.00
30.04. 2016 – 20.00
01.05. 2016 – 20.00
04.05. 2016 – 20.00

06.05. 2016 – 20.00
08.05. 2016 – 20.00
10.05. 2016 – 20.00
12.05. 2016 – 20.00
14.05. 2016 – 20.00
17.05. 2016 – 20.00
19.05. 2016 – 20.00
21.05. 2016 – 20.00
22.05. 2016 – 20.00

Saal der Neuköllner Oper

TICKETS

von 16 – 25 Euro (ermässigt 9 Euro)
unter 030 688907 77

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Alles außer Sushi: Mein Asien
Unser Ensemble erzählt und singt über die ferne Heimat und kocht dazu.

Mehr dazu hier

Termine

Montag, 02.05. 2016
Montag, 09.05. 2016
Montag, 16.05. 2016
jeweils 20 Uhr in unserem Opernrestaurant Hofperle

Alles außer Sushi: Mein Asien.

Drei schmackhafte Sängerportraits

 

Drei schmackhafte Sängerporträts:
In unserer Mascagni-Oper IRIS stehen sechs beeindruckende Talente auf der Bühne. Hier haben Sie Gelegenheit,
die jungen Sänger_innen in einem besonderen Rahmen weiter kennenzulernen, mit Musik, Bildern, Berichten und
Kulinarischem aus ihren Heimatländern.
Alle Veranstaltungen finden im Theaterrestaurant „Hofperle“ statt

Montag, 16. Mai (Achtung, neuer Termin!), 20 Uhr
Zuhause in Korea: Kochshow mit SuJin Bae und Elias Han
Koreanische Songs und Lieder, Europäische Oper und vieles mehr von „Iris“ SuJin Bae und ihrem Bühnen-Vater Elias Han, der für Sie währenddessen nach einem koreanischen Hausrezept kocht.

Montag, 2. Mai, 20 Uhr
Unterwegs in Japan: Yuri Mizobuchi und Gustavo Eda
Mit seiner Shamise und anderen traditionellen Instrumenten war „Osaka“
Gustavo Eda unterwegs in ganz Japan. Zusammen mit unserer „Geisha“ Yuri Mizobuchi gehen wir auf eine musikalische Reise von Nord nach Süd, bei der auch das Kulinarische nicht fehlen wird.

03
Montag, 9. Mai, 20 Uhr
Ferne Heimat: Seri Baek und Till Bleckwedel
Wie klingt Heimat, wenn man ihr fern ist? Lieder, Songs, Musik und natürlich ein schmackhaftes Souvenir mit der koreanischen „Dhia“ Seri Baek und dem deutschen „Kyoto“ Till Bleckwedel.

TERMINE
Montag, 02.05.
Montag, 09.05.
Montag, 16.05.,

jeweils 20 Uhr

Opernrestaurant Hofperle

Eintritt 10,- Euro inkl einer hausgemachten Spezialität

 

Schirmherr / “Alles außer Sushi – mein Japan” am 2. Mai 2016:

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Ratte Rudi geht von Bord

Musical für alle ab 6
von Michael Frowin, Kerim Pamuk, Benedikt Eichhorn

Premiere: 08. Mai. Bis 17. Juli

Schiffsratte Rudi hat schlechte Laune. Denn die tägliche Inventur von Bohnendosen wird ihm ganz schön monoton. Da kracht Kobold Konstantin mit unverschämt guter Laune in seine Einsamkeit und verrät ihm seinen Traum: Einmal auf einer Walfontäne reiten! Und auch Rudi träumt: Einmal sich durch die Essensreste eines Restaurants fressen! Doch Rudi war noch nie an Land und Konstantin noch nie auf dem Meer…

Ein Musical über Träume und Ängste und über die Kluft zwischen dem, was wir gerne wären und dem, was wir tatsächlich sind. Vor allem aber darüber, wie Freundschaft diese Kluft überwinden kann.

Regie: Julia Constanze Glaß | Musikalische Leitung und Arrangements: Jonas Hauer | Ausstattung: Maira Bieler | Dramaturgie: Bernhard Glocksin

Mit Manuel Mairhofer; Christian Miebach sowie Jonas Hauer und Sebastian Mueller (Musik)

TERMINE

08.05. 2016 – 16.00
10.05. 2016 – 10.30
11.05. 2016 – 10.30
22.05. 2016 – 16.00
29.05. 2016 – 16.00

05.06. 2016 – 16.00
11.06. 2016 – 16.00
12.06. 2016 – 16.00
19.06. 2016 – 16.00
09.07. 2016 – 16.00
10.07. 2016 – 10.30
12.07. 2016 – 10.30
13.07. 2016 – 10.30
16.07. 2016 – 16.00
17.07. 2016 – 16.00

Studio der Neuköllner Oper

TICKETS

Kinder 3,50 (vormittags) | 5,- Euro (nachmittags)
Erwachsene 9,- Euro
unter 030 688907 77

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Game Over # Go On

zwei Preisträgerproduktionen des Berliner Opernpreis von GASAG und Neuköllner Oper

28. und 29. Mai

opernpreis16
Game over1

Post Nuclear Love
Eine apokalyptische Musikkomödie von Yuval Halpern (Musik), Svenja Viola Bungarten (Text) und Anja Kerschkewicz (Regie)

In einem norwegischen Saatgutspeicher, in einer post-apokalyptischen, unfassbar möglichen Zukunft: nach dem Aussterben der Menschheit wachsen hier die zwei letzten – und ersten – Menschen heran: Adam und Eva, künstlich gezüchtet, um unseren Fortbestand zu sichern. Wird aus ihnen das Traumpaar des Treibhauspradies? Doch woran sollen sie glauben, wenn ihre Welt aus virtuellen Versatzstücken besteht und draußen der ewige Schnee alles Leben unmöglich macht?

Mit: Pauline Jacob, Anneke Schwabe, Alexander Merbeth, Viola Bornmann, Philipp Neumann, Eyal Edelmann

Game over2

Wesendonck-Lieder heute
Eine musiktheatrale Performance von Het Geluid/Maastricht. Musik: Richard Wagner/Annelies van Parys

Er reagiert nicht mehr aber mein Telefon hungert nach einem Geräusch, nach einem Bericht, sag mir was du träumst, jetzt wo du nicht mehr da bist …
Wie sieht romantische Sehnsucht in Zeiten von Whats-App aus? Dieser Frage widmen sich das niederländische Theaterkollektiv Het Geluid (Das Geräusch) und die belgische Komponistin Annelies van Parys. Sie haben durch Hinzufügung eigener Texte und Kompositionen eine szenische Performance geschaffen, die eine zeitgenössische Antwort auf Richard Wagners Wesendonck-Lieder gibt, einen Liederzyklus den der Meister 1857/58 auf Grundlage von fünf Gedichten Mathilde Wesendoncks geschaffen hat, mit der ihn eine (unerfüllte) Liebe verband.
Mit: Katharina Morfa, Laila Claessen, Leonardo Reyna

TERMINE

28.05. 2016 – 20.00
29.05. 2016 – 20.00

Saal der Neuköllner Oper

TICKETS

15,-  Euro
Ermäßigt 8,- Euro
unter 030 688907 77

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Stella

Das blonde Gespenst vom Kurfürstendamm
Ein Singspiel von Wolfgang Böhmer (Musik) und Peter Lund (Text)
Uraufführung am 23. Juni. Bis 07. August 2016

Stella ist 20, als Hitler anordnet, Berlin endgültig „judenrein“ zu machen. Stella ist blond und jung und schön, und sie möchte Sängern werden, drüben in Amerika. Oder Filmstar, wie Marlene Dietrich. Aber Familie Goldschlag hat kein Visum bekommen. Statt dem Traum von der großen Karriere bekommt Stella einen gelben Stern. Stella hasst diesen Stern ebenso, wie sie es hasst eine Jüdin zu sein. Und schließlich geht Stella in den Untergrund. Wie 8000 weitere verzweifelte Berliner Juden auch.

Stella ist 35, als sie in der jungen Bundesrepublik vor Gericht steht, wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit. Mehr als 300 untergetauchte Menschen soll sie im Dienste der Gestapo aufgespürt und damit in den sicheren Tod geschickt haben. Die deutsche Öffentlichkeit überschlägt sich in Empörung über diese „volksverräterische Volljüdin“, die ihre eigenen Glaubensgenossen den Nazis ans Messer lieferte. Aber keiner weiß, was damals wirklich geschah. Und Stella schweigt….

Stella Goldschlag hatte alles, was zu einer großen Karriere im 20. Jahrhundert nötig war: Eine blendende Erscheinung, das nötige Talent und  Tatkraft, sowie das gewisse Maß an Rücksichtslosigkeit, das den wirklichen Star ausmacht. Aber Stella Goldschlag war Jüdin. Und schlimmer noch: Sie maßte sich an, keine Jüdin sein zu wollen. Schließlich erfüllt sich Stellas Wunsch nach Berühmtheit auf denkbar schrecklichste Weise.

Ganz Berlin kennt die tüchtigste Greiferin der Gestapo, das berüchtigte „blonde Gespenst vom Kurfürstendamm“.
Stella Goldschlags Biographie ist eine sehr deutsche Karriere. Und so ist Stella auch ein sehr deutsches Stück Musiktheater geworden, das sich lustvoll böse aus unserer musikalischen Vergangenheit bedient. Von der Spätromantik bis zum Chanson, von Arnold Schönberg bis zum Dreißiger-Jahre-Schlager spannt sich der Soundtrack dieses UFA-Films, der nie gedreht wurde.
Mit einem Drehbuch von Peter Lund, von Wolfgang Böhmer kongenial vertont und, erstmals an der Neuköllner Oper, von Martin G. Berger rasant in Szene gesetzt. Und nicht zu vergessen: In der Titelrolle Frederike Haas, die ihre Karriere einst an der Neuköllner Oper als Marika Rökk begann, um über den Umweg übers Londoner WestEnd ein weiteres Mal nach BabyTalk ein deutsches Musical hoffentlich erfolgreich aus des Taufe zu heben.

Regie: Martin G. Berger | Musikalische Leitung/Einstudierung: Hans-Peter Kirchberg, Tobias Bartholmeß | Ausstattung: Sarah-Katharina Karl | Dramaturgie: Carola Cohen-Friedlaender | Choreografie: Marie-Christin Zeisset | Video: Roman Rehor
Mit: Jörn-Felix Alt, Frederike Haas, Isabella Köpke, Victor Petitjean, Markus Schöttl, David Schroeder, Samuel Schürmann, N.N.

TERMINE

23.06. 2016 – 20.00
26.06. 2016 – 20.00
29.06. 2016 – 20.00
02.07. 2016 – 20.00
03.07. 2016 – 20.00
08.07. 2016 – 20.00
09.07. 2016 – 20.00
14.07. 2016 – 20.00
15.07. 2016 – 20.00
16.07. 2016 – 20.00
17.07. 2016 – 20.00
21.07. 2016 – 20.00

22.07. 2016 – 20.00
23.07. 2016 – 20.00
24.07. 2016 – 20.00
28.07. 2016 – 20.00
29.07. 2016 – 20.00
30.07. 2016 – 20.00
31.07. 2016 – 20.00
04.08. 2016 – 20.00
05.08. 2016 – 20.00
06.08. 2016 – 20.00
07.08. 2016 – 20.00
Saal der Neuköllner Oper

TICKETS

16 – 25 / ermäßigt 9 Euro
unter 030 688907 77

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Puccini Cappuccini

Stadtgeflüster der Bohème. Eine Produktion des Jungen Ensembles der Neuköllner Oper

Uraufführung 12. Juli

PucciniCappuccini

Die Puccini-Clique zieht um den Block, will Runden, Kreise, Ziggis drehen. Sind ne Künstlerbande, Gang auf Zeit, sind Tausendsassas und Hallodris. Wollen hoch pokern und alles verlieren – Kopf auf Stein, doch scheißegal. Denn im Dschungel aus Beton heißt’s Zeche prellen, Amour Fou & Laissez-Faire. Lügen sprechen, bis sie wieder stimmen, Revier markieren und Claims abstecken. Storyteller sein, laut reden & groß tun. Welche Geschichten können erzählt, welche Leben gelebt werden zwischen Bordstein, Kaffeehaus und Staffelei? Fixer Plan vs. keine Ahnung und only crew love is true love. Mit Puccini in die Fußstapfen der Bohème, Schritt für Schritt und die Nacht zum Tag.

Regie: Nadine Boos |Text: Felix Kracke | Musik Michael Bellmann
Mit: Patricia Riese, Maximilian Diehle, Alexandra Obst, Rosalie Ernst, Erik Pade, Laura Jähnel, Annabelle Brumm, Sarah Rheinfurth,  Manon Scharstein, Emma Preuß, Luise Eisenhardt, Anna Naujeck, Konrad Fritsche, Jochanah Mahnke, Sophie Schürmann

TERMINE

Neuköllner Oper
12.07. 2016 – 20.00
13.07. 2016 – 20.00

KiJuKuz Alte Feuerwache
18.07. 2016 – 20.00
19.07. 2016 – 20.00

TICKETS

5,-  Euro
unter 030 688907 77

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LETTERLAND in concert

The Original Cast in Concert

2. Juni bis 5. Juni 2016

erwin-internet

Er ist wieder da: ERWIN KANNES – Trost der Frauen!
Zehn Jahre ist es her, dass dieses erste Musical von Zaufke&Lund für die Absolventen der UdK für volle Häuser sorgte. Die Geschichte vom arbeitslosen Erwin Kannes, der mit seinen erotischen Briefen die saubere Vorortsiedlung Letterland auf den Kopf stellt, war ein Riesenerfolg. Kein Wunder, wurde sie doch von keinem Geringeren als William Shakespeare und seinen Lustigen Weibern von Windsor inspiriert.

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Schon vor zehn Jahren hat das Ensemble bravourös davon erzählt, was passiert, wenn gepflegte Mittdreißiger ihre dunklere Seite unter den sauberen Kunstrasen vermeintlicher Wohlanständigkeit kehren – und sich damals versprochen, in zehn Jahren an den Ort des Verbrechens zurückzukehren, um dann ganz und gar im richtigen Alter zu sein, um LETTERLAND in all seiner schrecklichen Schönheit wieder auferstehen zu lassen.

Und genau das passiert jetzt für fünf Abende in der Neuköllner Oper.

Das Original-Ensemble von LETTERLAND, mittlerweile auf allen Musicalbühnen des Landes zu Hause, hat eine Woche Urlaub eingereicht, um ein Klassentreffen der ganz besonderen Art zu feiern: 10 Jahre Letterland- the original Cast in Concert!

Mit: Helena Blöcker, Kiara Brunken, Benjamin Eberling, Katharina Beatrice Hierl, Anne Hoth, Maria Kempken, Jörn Linnenbröker, Martin Schäffner und Lucy Scherer

Regie: Peter Lund, Musikalische Leitung: Hans-Peter Kirchberg, Choreographie: Neva Howard, Bühne: Jürgen Kirner, Kostüm: Daria Kornysheva.

TERMINE

02.06. 2016 – 20.00
03.06. 2016 – 20.00
04.06. 2016 – 20.00, Zusatzvorstellung um 16:00
05.06. 2016 – 20.00,

Saal der Neuköllner Oper

TICKETS

20 Euro
unter 030 688907 77

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postkarte
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Spielplan.

Mai.

So | 01.
20:00
Saal
Mo | 02.
20:00
Café Hofperle
Mi | 04.
20:00
Saal
Iris Butterfly
04.05.2016
Tickets
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Gesamtpreis
16,00
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Fr | 06.
20:00
Saal
Iris Butterfly
06.05.2016
Tickets
Einzelpreis
Gesamtpreis
21,00
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So | 08.
16:00
Ratte Rudi
Studio | Premiere

ausverkauft

So | 08.
20:00
Saal
Iris Butterfly
08.05.2016
Tickets
Einzelpreis
Gesamtpreis
16,00
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Mo | 09.
20:00
Café Hofperle
Alles außer Sushi
09.05.2016
Alle Plätze (€10,00)
Tickets
Einzelpreis
Gesamtpreis
10,00
10,00
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Di | 10.
10:30
Saal
Ratte Rudi geht von Bord
10.05.2016
Tickets
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Gesamtpreis
3,50
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Di | 10.
20:00
Saal
Iris Butterfly
10.05.2016
Tickets
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Gesamtpreis
16,00
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Mi | 11.
10:30
Studio

ausverkauft

Do | 12.
20:00
Saal
Iris Butterfly
12.05.2016
Tickets
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Gesamtpreis
16,00
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Sa | 14.
20:00
Saal
Iris Butterfly
14.05.2016
Tickets
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Gesamtpreis
21,00
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Di | 17.
20:00
Saal
Iris Butterfly
17.05.2016
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Gesamtpreis
16,00
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Do | 19.
20:00
Saal
Iris Butterfly
19.05.2016
Tickets
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Gesamtpreis
16,00
16,00
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Sa | 21.
20:00
Saal
Iris Butterfly
21.05.2016
Tickets
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Gesamtpreis
21,00
21,00
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So | 22.
16:00
Studio
Ratte Rudi geht von Bord
22.05.2016
Tickets
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Gesamtpreis
5,00
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So | 22.
20:00
Saal | Derniere
Iris Butterfly
22.05.2016
Tickets
Einzelpreis
Gesamtpreis
16,00
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Sa | 28.
20:00
Saal
Game Over # Go On
28.05.2016
178
Tickets
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Gesamtpreis
15,00
15,00
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So | 29.
16:00
Studio
Ratte Rudi geht von Bord
29.05.2016
Tickets
Einzelpreis
Gesamtpreis
5,00
5,00
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So | 29.
20:00
Saal
Game Over # Go On
29.05.2016
177
Tickets
Einzelpreis
Gesamtpreis
15,00
15,00
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Juni.

Do | 02.
20:00
Saal
Fr | 03.
20:00
Saal
Sa | 04.
20:00
Saal

ausverkauft,
ggf. Restkarten an der Abendkasse

So | 05.
16:00
Studio
So | 05.
20:00
Saal
Sa | 11.
16:00
Studio
So | 12.
16:00
Studio
So | 19.
16:00
Studio
Do | 23.
20:00
Saal | Uraufführung

ausverkauft

So | 26.
20:00
Saal
Mi | 29.
20:00
Saal

Juli.

Sa | 02.
18:00
Stella
Saal
So | 03.
18:00
Stella
Saal
Fr | 08.
20:00
Stella
Saal
Sa | 09.
16:00
Ratte Rudi
Studio
Sa | 09.
20:00
Stella
Saal
So | 10.
10:30
Ratte Rudi
Studio
Di | 12.
10:30
Ratte Rudi
Studio
Di | 12.
20:00
Puccini Cappucini
Saal
Mi | 13.
10:30
Ratte Rudi
Studio
Mi | 13.
20:00
Puccini Cappucini
Saal
Do | 14.
20:00
Stella
Saal
Fr | 15.
20:00
Stella
Saal
Sa | 16.
16:00
Ratte Rudi
Studio
Sa | 16.
20:00
Stella
Saal
So | 17.
16:00
Ratte Rudi
Studio
So | 17.
20:00
Stella
Saal
Do | 21.
20:00
Stella
Saal
Fr | 22.
20:00
Stella
Saal
Sa | 23.
20:00
Stella
Saal
So | 24.
20:00
Stella
Saal
Do | 28.
20:00
Stella
Saal
Fr | 29.
20:00
Stella
Saal
Sa | 30.
20:00
Stella
Saal
So | 31.
20:00
Stella
Saal

Premierenübersicht.

Iris Butterfly

Eine Japan-Oper von Pietro Mascagni, neu entdeckt

Wie kann das sein, das man diese großartige Oper nicht kennt? 1898, sechs Jahre vor der Madama Butterfly seines Freundes Puccini , schreibt Pietro Mascagni (Cavalleria rusticana) die erste große, nein: sensationelle Japan-Oper des Verismo. Er erzählt die Geschichte des Mädchens Iris, die ein reichen Freier in ein Großstadt-Bordell verschleppt und zum Sex zwingen will. Doch Iris lässt sich nicht zwingen, wenngleich sie einem tragischen Ende nicht entkommen kann… Wir präsentieren Ihnen das Meisterwerk in einer neuen, komprimierten Fassung.   Erstaufführung 14.4. 2016

 

Ratte Rudi geht von Bord

Musiktheater für alle ab 6 von Michael Frowin, Kerim Pamuk und Benedikt Eichhorn

Ratte Rudi, die letzte Ratte an Bord, hat ein Problem. Der Kutter, auf dem er lebt, liegt auf dem Trockenen, es gibt nur Bohnen in Dosen. Da kracht Kobold Konstantin mit unerhört guter Laune in seine Einsamkeit und verrät ihm seinen Traum: Einmal auf einer Walfontäne reiten! Und auch Rudi träumt: Einmal sich durch die Essensreste eines Restaurants fressen! Doch Rudi war noch nie an Land und Konstantin noch nie auf dem Meer … Ein Musical über Träume und Ängste und darüber, wie Freundschaft diese Kluft überwinden kann.

Premiere 8.5. 2016

Game over# Go On!

Zwei Teams, ein Titel. Unter dem Motto GAME OVER # GO ON! entwickeln und spielen die Berliner Theatermacher Yuval Halpern/Svenja Viola Bungarten/Anja Kerschkewicz sowie das holländischen Ensemble Het Geluid zwei Uraufführungen für den Berliner Opernpreis von Neuköllner Oper und Gasag.

Uraufführung 25.5. 2016

 

Stella

Sie hat es auch hier gegeben, die „Greifer“ – Berliner Juden, die für die Gestapo gearbeitet haben bzw. arbeiten mussten. Eine von ihnen war Stella Goldschlag, spektakulär durch ihre Erscheinung, Schönheit und Prozesse. Peter Lund, Carola Cohn-Friedlaender und Wolfgang Böhmer schreiben ein Musiktheaterstück über STELLA

Uraufführung 23.6. 2016

 

Büro für Postidentisches Leben

Im deutsch-spanisch-katalanischen Team unter der Leitung von Matthias Rebstock entsteht in Barcelona (ab 6.7.) und Berlin (ab 15.9.) ein Büro für Postidentisches Leben: hier entwickeln sieben junge Kreative überraschende Fragen und Antworten zu dem, was uns im Kern zusammenhält: Freiheit, Grenzen und Identität.

In Berlin ab dem 15.9. 2016

Rückblick.

Elektra

Ein Abend mit Musik von Xenakis u. a.

Elektra fordert Gerechtigkeit. Und Rache – für den ermordeten Vater, den die Mutter und ihr Liebhaber erschlug. Die junge Regisseurin Julia Lwowski (Schwindel , Macbeth) nimmt sich der Figur über die Interpretation Hugo von Hofmannsthals an und entwirft in reicher Bildsprache einen archaischen Generationskonflikt neu: Sind wir etwa für ewig dazu verdammt, die Fehler unserer Eltern zu wiederholen?

Uraufführung 10.2. 2016

 

Das schwarze Wasser

Musiktheater von Roland Schimmelpfennig (Text) mit der Musik von Vivan und Ketan Bhatti. Uraufführung

Zwei Gruppen Jugendlicher klettern in einer Sommernacht über den Zaun eines Schwimmbades und treffen dort unerwartet aufeinander. Sterne spiegeln sich im schwarzen Wasser des Beckens, in dem man sich kennen und im Verlauf der Nacht verlieben wird… Zwanzig Jahre später trifft einer, Frank, zufällig auf seine damalige Geliebte Leyla. Was ist passiert in diesen Jahren? Welche Wege sind sie gegangen, die deutschen und die türkischen Jugendlichen? Roland Schimmelpfennig, weltweit gespielter Dramatiker, schaut in seinem Schauspiel auf uns: die deutsche „Integrationsgesellschaft“, wie wir sie nicht nur aber auch in Neukölln und Berlin erleben.

Uraufführung. 21. Januar 2016

 

High Potentials

Was für das Aussehen wichtig, die Partnerschaft unerlässlich und für das Berufsleben existentiell ist, bietet jetzt die Neuköllner Oper im Rahmen ihres „Instituts für postneurotische Oper“ (IPO) an: die ultimative Session zur Hebung bisher verborgener Potentiale der Kursteilnehmer, resp. des Publikums: Übungen zur Stärkung von Effizienz, Commitment, Leadership Development und weiteren Soft Skills – falls man beispielsweise gefordert ist, Mitarbeitern die „Chance zur beruflichen Neuorientierung“ geben zu müssen. Was bisher nur in Seminarräumen ebenso übergriffig wie teuer zu erleben war, kommt nun auf die Bühne, wo es hingehört: Die Sehnsucht, endlich im Mittelpunkt zu stehen – auch wenn dabei andere an den Rand gedrängt werden. Weil es aber die Bühne der Neuköllner Oper ist, spielt dabei Musik und Humor eine nicht zu unterschätzende Rolle: Erfolg haben und Mensch bleiben!
Uraufführung. 13.11. – 31.12. 2015

 

Pizzeria Anarchia

Koproduktion mit Balletto Civile, Parma, Teatro delle Tosse, Genua, Musiktheatertage Wien

2011. Der Käufer eines Hauses in der Wiener Innenstadt versucht mit allen Mitteln, seine Mieter für eine Luxussanierung loszuwerden, heuert schließlich Punks an. Doch Altwiener und „Störenfriede“ werden „beste Freunde“, eröffnen sogar eine Pizzeria Anarchìa, bald stadtbekannt. 2014 werden 19 Punks geräumt von 1700 Polizisten, gepanzerten Fahrzeugen, Helikoptern … Kosten: 500.000 Euro aus Steuergeldern.Pizzeria Anarchìa ist eine bunte Show zwischen Zirkus und Oratorium ein internationales Musik-Tanz-Theater.
Uraufführung. 15. 10. – 6. 11. 2015

 

What would Zappa Do?

Performance mit Sommer Ulrickson und Moritz Gagern

Wir hören und sehen die letzte Sendung des Piratensenders WWZD. Jeden Moment wird der Strom ausgeschaltet. Die Radiostation, die im Wesentlichen aus zwei Fanatikern besteht, besitzt alles, was es von und über Zappa gibt, nur eines hat sie nicht: das nötige Geld, um die GEMA-Pauschale für Zappamusik zu bezahlen. Trotzdem oder gerade deswegen kreist besonders die letzte Sendung um die Frage “What would Zappa do?” Pop oder ernste Musik? Was erlaubt mehr Freiheit? Wo liegen die Grenzen? Das Thema, das Zappa in den 1980ern beschäftigte, reicht heute noch mehr ins Politische als damals. Wie ließe es sich beantworten? Auf welcher Seite findet sich die widerständigere Bewegung?

Uraufführung. 17.9. – 28.10. 2015

Sommerfest: Die Zauberflöte zu Gast

Während unseres Festivals “Move Op!” 2013  bereits vom Publikum gefeiert, präsentieren wir die spanische Compagnie Dei Furbi nun mit einer ganzen Vorstellungsserie: Mozarts Zauberflöte virtuos und artistisch gespielt und accapella gesungen von sechs jungen Sängern aus Barcelona. Ein Fest des vitalen Volkstheaters aus Katalonien.
Gastspiel. 11.07. – 02.08.2015

 

Golem.

Musikdrama von Nicolae Bretan – erstmals in Deutschland

In Deutschland vollständig unbekannt, zählt Nicolae Bretan zu den größten Komponisten Rumäniens. Seine 1924 uraufgeführte Oper Der Golem erzählt die tragische Geschichte des von Menschenhand erschaffenen künstlichen Menschen in einer berauschenden Musik voll kantablem Schmelz und großem Klang wie bei  Puccini, Tschaikowski und Rachmaninow. Erstmals in Deutschland.
Deutsche Erstaufführung. 11.6. – 5.7. 2015

 

Grimm – die wirklich wahre Geschichte von Rotkäppchen und ihrem Wolf

Nach „Cinderella passt was nicht“ begeben sich Thomas Zaufke und Peter Lund ein weiteres Mal in das Land der Märchen und stellen den grimmschen Kosmos liebevoll boshaft auf den Kopf. Drei berühmte und viele weniger bekannte Märchen standen Pate bei dieser neuen Fabel, die die ewige Geschichte von guten und bösen Völkern für heute neu interpretiert. Denn mal ehrlich: Wer ist heute eigentlich der Böse? Oder umgekehrt: Wer ist es nicht? Das neue Musical von Thomas Zaufke und Peter Lund, wieder in Zusammenarbeit mit der UdK Berlin.
Uraufführung 19.3. 2015, Wiederaufnahme. 21.11. 2015

 

Macbeth. Nach Verdi

Was macht den Menschen zum Mörder? Was ist mit der starken Frau, die hinter jedem großen Mann steht? Und was geschieht, wenn eine Ehe in so wunderbarer Musik gekleidet ist wie in Verdis Macbeth? Die junge Regisseurin Julia Lwowski geht mit ihrem Team und drei Sängern auf eine bildreiche und traumhafte Suche.
Uraufführung. 26.2. 2015

 

Die Akte Carmen.  Opernprojekt in Berlin und Barcelona

Bizets Carmen ist die bekannteste Oper der Welt.  Jeder kennt ihre Hits, auch wer nie eine Oper von innen gesehen hat. Und erstaunlich: wie direkt sie vom Leben unter der Krise erzählt, und davon, dass  die „Liebe“ , dieses größte Versprechen der Menschheit, keinen Schutz bietet, nicht einmal die Unterschiede zwischen uns überwinden kann. Am Ende kommt es zum Mord an der „Zigeunerin“ Carmen, mitten unter Schattenbürgern, Rechtlosen, Deklassierten –   denn die „Zigeuner“ und „Schmuggler“ bei Bizet wären heute als Roma und Sinti oft Bürger aus dem Schattenreich Europas, wie Rumänien und Bulgarien. Gemeinsam mit dem renommierten Regisseur David Mouchtar-Samorai stellen wir uns dieser Realität und erzählen Bizets schillernde Musik und Geschichte mit einem jungen, spielfreudigen Ensemble neu.

Carmen als Opernprojekt: Auf Initiative der Neuköllner Oper junge Komponisten, Autoren und Theatermacher in Barcelona eigene, neue Carmen-Paraphrasen auf die Bühne bringen. Wir zeigen diese vier Einakter als einmaliges Gastspiel 7. November 2015 im Saal der Neuköllner Oper.

Erstaufführung 22.1. 2015. Wiederaufnahme. 22.8.  2015

BRENNSTOFF GEGENWART.

Info NewBabelSounds

Brennstoff  ist  das, was uns antreibt, was leicht entzündlich ist, was Energie schafft und Energie verbraucht…. Musik, Musiktheater, Oper ist Brennstoff, es feuert Gefühle, Erinnerungen, Bilder, Meinungen und Haltungen an. Den ganzen wunderbaren inneren Stoffwechsel, unser Sein zwischen Tag und Traum, Gedanke und Emotion.
Ein Mädchen, kaum 16 Jahre, träumt von einem Leben in der großen Stadt, und geht darin unter. In einer Welt von Gier und rastloser Befriedigung, 1898 geschrieben, die heutiger nicht sein könnte. Pietro Mascagni hat dieser IRIS ein berührendes Denkmal gesetzt, mit Melodien und Klängen, die unter die Haut gehen, die sich eingraben… wie der Anblick und die Stimmen dieser jungen Menschen, die IRIS und Osaka gestalten – mit 28 Jahre die jüngsten Sänger, die diese Oper je auf einer Bühne gesungen haben.

Zwei Etagen höher, auf unsere Probebühne, entwickelt ein ebenso junges, ebenso internationales – deutsch-spanisch-katalanisches – Team ein BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN. Ein musik-theatrales Labor, über die Grenzen unserer Freiheit und die Freiheit, Grenzen zu überwinden. Ausgehend von Beethoven und mit Kompositionen der jungen, international schon so erfolgreichen Raquel Garcià- Tomas, mit Texten von Tilman Rammstedt – wer hätte nicht von seinem Internetroman gehört, den er erst vor kurz nach Ostern abgeschlossen hat? – und Texten des katalanischen Shootingstars Marc Rosich.

Grenzen überwinden…. Indem wir aussprechen, was wir besser nicht thematisieren sollten? Etwa die Existenz der Greifer, der Juden und Jüdinnen, die auch hier in Berlin während der Nazi-Diktatur für die Gestapo gearbeitet haben. Auch das ist unsere Geschichte, und auch hier eine der rigiden Grenzen. STELLA Goldschlag etwa war Greiferin, wer mag, findet sie noch „live“ im Internet. Kann und darf man über sie schreiben, gar ein Musical? Wir stellen das zur Diskussion, ab dem 22.Juni.

Game over- Go on! ist das Thema unseres – wieder internationalen – Kompositionswettbewerbes für eine neue Generation von Musiktheaterschaffenden. Ende Mai werden die beiden Preisträgerteams des BERLINER OPERNPREIS 2016, ermöglicht durch die GASAG,  ihre Einakter präsentieren: das Berliner Team um den deutsch-israelischen Komponisten Yuval Halpern und die niederländische Gruppe Het Geluid.

Parallel dazu entsteht TOSCA G8 – was hat Puccinis Welterfolg mit dem G8 – Gipfel in Genua 2001 zu tun? Die Gewalt. Sie rückt näher, nicht nur in Paris und in Brüssel. Die Oper ist seit jeher die Kunstform der in schönste Klänge veredelten Gewalterfahrung. Wie hört und spielt man Tosca, die Folterung im berühmten zweiten Akt, wenn man selbst Opfer solcher Torturen war? Und wenn man Zeuge jener Ausschreitungen wird, die wir hierzulande schon wieder fast vergessen haben? Premiere ist am 5. Oktober.
Überhaupt: Schöner Sterben mit Musik…. Wie hören wir Oper heute, wenn es brennt, immer wieder, immer näher…? Wir bereiten dazu ein Festival mit internationalen Gästen vor. Mehr dazu  beim nächsten Mal.
Bernhard Glocksin und das Team der Neuköllner Oper

Die Bretter, die Neukölln bedeuten.

Profil.

„Berlins Vierte Oper“

(Klaus Wowereit) ist ein Unikum in der vielfältigen Kulturszene der Hauptstadt. Wer könnte auch sonst auf eine Produktivität von ca.160 Ur- und Erstaufführungen in allen Genres in nur 36 Jahren zurückblicken? Die NO ist Marktführer und Markenzeichen für eine vitales, engagiertes und „angewandtes“ Musiktheater – Oper ist mehr als das Neuinszenieren eines bekannten und begrenzten Repertoires, zu dem hin und wieder ein paar neue Auftragswerken hinzu kommen. Die NO zeigt: Musiktheater kann nein: muss man selbst auf die Bühne bringen, um relevante Themen auszudrücken – nur damit kann „Oper“ wirklich zukunftsfähig werden.
Ein solches Theater ist wie gesagt Unikum und Trendsetter in der an Formen, Institutionen und Förderung so reichen Opernlandschaft Berlins und Deutschlands.Während sich die um das Beantworten der immer gleichen Fragen kümmern, also um die Interpretation der bekannten Werke, macht die NO das Gegenteil: sie stellt neue Fragen – erfindet neue Stücke- und spielt mit möglichen Antworten.

Was steckt hinter und in der “Neuköllner Oper”?

  • zuerst einmal etwas Einzigartiges: Europas produktivstes Musiktheater mit rund 160 Uraufführungen in 36 Jahren
  • ein Team musikbegeisterter Theatermacher unterschiedlicher Couleur – im Haus fest arbeitend oder frei verbunden undogmatisches Musiktheater.
  • Als Autoren- und Uraufführungstheater produzieren wir  Musiktheater aller und zwischen allen Sparten: mit einem offenen, dynamischen und kreativen Musikbegriff und im Miteinander von E und U
  • ein Spielplan auf zwei Säulen: einem regionalen und einem internationalen
  • Theater mit einem Faible für das, was uns umgibt: Neukölln, Berlin, Deutschland und die Welt
  • intelligentes Spiel mit Traditionen, Formen und gutem Humor
  • Stücke für ein breites Publikum jenseits modischer Nischen und selbstreferenzieller Fachkreise
  • jedes Jahr bis zu 12 Produktionen (zumeist Ur- und Erstaufführungen) in ca. 250 Vorstellungen

Eine ungemeine Vielfalt an Themen und Formen –  bewährte und neu entwickelte: durch Kompositionsaufträge in allen musikalischen Genres, radikale Bearbeitungen, Musicaluraufführungen, crossover-Produktionen (Instrumentales Theater, Tanz, Puppenspiel, Performance), Koproduktionen und Ausbildungsprojekten mit Hochschulen sowie Musiktheater für Familien und „Kurze“

  • Deutschlands erstes deutsch-türkisches Musiktheater
  • internationale Projekte und Koproduktionen mit Gastspieleinladungen
  • Festivals für Europäisches Musiktheater
  • last not least ein Ausbildungsgenerator: für Sänger, Komponisten, Autoren und Regisseure,  in Kooperation mit  dem Studiengang Musical/Show der UdK Berlin, mit dem Berliner Opernpreis, der Autorenakademie Zaimoglu und vielfältigen Initiativen in der Kulturellen Bildung

Organisatorisch ist die Neuköllner Oper ein Privattheater, das über die sog. Konzeptförderung des Berliner Senats gefördert wird und darüber hinaus projektweise von der GASAG, dem Hauptstadtkulturfonds, der Kulturstiftung des Bundes und anderen Förderern bezuschusst wird.

Neuköllner Oper@youtube

Stücke.

– eine Auswahl von über 160 Ur/Erstaufführungen..

Geschichte.

Der Kaiser von Atlantis
Die Anfänge der Neuköllner Oper reichen bis in das Jahr 1972 zurück, die Gründung des Vereins datiert 1977. Bis 1981 wurde in verschiedenen Kirchen geprobt und gespielt, seit 1981 mit Einführung der Projektförderung wurde eine Fabriketage genutzt und an allen gängigen Theaterorten gespielt. 1988 bekam die Neuköllner Oper mit dem Ballsaal der Passage Neukölln ein eigenes Theater.
In der heutigen Nutzung verteilen sich auf den Großen Saal bis zu 220, auf die Studiobühne bis zu 60 Plätze.

Gegründet wurde die Neuköllner Oper durch den Komponisten und Kirchenmusiker Winfried Radeke. In der ersten Zeit standen Stücke auf dem Spielplan die gar nicht oder aber in nicht hinterfragter Form an den großen Häusern Berlins gegeben wurden wie Der Kaiser von Atlantis von Viktor Ullmann oder Die Nachtschwalbe von Boris Blacher, aber auch Uraufführungen wie Die Vögel nach Aristophanes (Text/Musik: Winfried Radeke).

1996 holte Winfried Radeke den Regisseur und Autor Peter Lund mit in die künstlerische Leitung. Mit Werken wie Das Wunder von Neukölln, Babytalk, Elternabend machte er das Haus auch international bekannt als Trendsetter im Bereich des neuen deutschen Musicals.

Nachfolger von Peter Lund wurde 2004 der Dramaturg und Autor Bernhard Glocksin, der sich für die inhaltliche Öffnung des Hauses für neue Spielweisen, eine radikale Befragung des Opernrepertoires und die internationale Ausrichtung des Hauses einsetzt.

Heute wird die Neuköllner Oper von einem dreiköpfigen Direktorium geleitet (Andreas Altenhof, Bernhard Glocksin, Laura Hörold) und entwickelt 8-10 Uraufführungen pro Jahr. Nicht zuletzt durch die zahlreichen Kooperationen (u.a. mit der UdK) und Autorenwettbewerbe (Berliner Opernpreis – gestiftet von der GASAG, Autorenakademie Zaimoglu) einen festen Platz in der reichen Berliner Kulturlandschaft erobert.

Team.

DIREKTORIUM: Andreas Altenhof, Bernhard Glocksin, Laura Hörold

Künstlerische Leitung / Programmgestaltung

Bernhard Glocksin
glocksin@neukoellneroper.de

Studium der Musikwissenschaft, Germanistik und Politik an den Universitäten Köln, Tübingen und Marburg. Seit 1986 Dramaturg für Musiktheater, Schauspiel und Tanztheater, zunächst an den Niedersächsischen Staatstheatern Hannover, dem Theater am Neumarkt Zürich, dem Salzburger Landestheater. Ab 1995 Chefdramaturg / persönlicher Referent des Intendanten am Staatstheater Mainz, 1999 – 2002 Chefdramaturg und Stellvertreter des Intendanten am Dt. Theater in Göttingen. Arbeit in allen Sparten, Entwicklung und Leitung von Autorenwerkstätten sowie Uraufführungs-
projekte (u.a. mit Tankred Dorst, John von Düffel, Lutz Hübner, Falk Richter, Roland Schimmelpfennig). Seit 2004 an der Neuköllner Oper mit zahlreichen Adaptionen und Stoffentwicklungen sowie den Stücken Die getauschte Schule, Der Fall Rigoletto, Rheingold Feuerland. Autoren-
akademie mit Feridun Zaimoglu (2010/12).

Gemeinsame Festivalleitung der „Europäischen Festivals für alternatives Musiktheaters“ 2010 und 2013. Nebenher freischaffend Projekte (Berlinale; Haus der Kulturen der Welt), Lehraufträge und Workshop-Leitung (Zürich, München, Phom Phen, Istanbul), Jurytätigkeit (Hamburg, Amsterdam) sowie Autor für  Tanz- und Musiktheater (Uraufführungen in Salzburg, Wien, Stuttgart und Amsterdam).

 

Geschäftsführung

Laura Hörold/Marta Hewelt (in Vertretung)
hoerold@neukoellneroper.de

geboren 1983. Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte an der Universität Leipzig. Ab Oktober 2008 Mitarbeit an verschiedenen Theaterproduktionen und -festivals als Produktionsleitung und Dramaturgin am HAU und in der Freien Szene Berlin u.a. mit Sebastian Baumgarten, Chris Kondek, Dries Verhoeven, Cecilie Ullerup-Schmidt, Hans-Werner Kroesinger. Oktober 2009 – Oktober 1011 Assistenz des Musikkurators Christoph Gurk am HAU.

Marketing/Presse/Community Arts

Andreas Altenhof
altenhof@neukoellneroper.de

Studium  der Kirchen/Schulmusik  in Regensburg. Von 1987 bis 1992 Lehrtätigkeit  an der Musikschule Marburg tätig, u.a. als Fachbereichsleiter Popularmusik. Von 1993 bis 2001  künstlerischer Leiter des Kurt-Weill-Festes Dessau, Leiter des Kurt-Weill-Zentrums und Geschäftsführer der Kurt-Weill-Gesellschaft. Seit 2002 Mitglied im Direktorium der Neuköllner Oper. Gemeinsame Festivalleitung des „Europäischen Festivals für alternatives Musiktheaters 2010 und 2013. Neben Konzerten und Auftritten (u.a. musikal. Leitung von Leben ohne Chris, Frau Zucker will die Weltherrschaft) ist er als Lehrbeauftragter am Studiengang Musical/Show der UdK Berlin tätig.

Musikalischer Direktor

Hans-Peter Kirchberg
kirchberg@neukoellneroper.de

Thomasschule Leipzig. Dirigierstudium Dresden (Gülke), zusätzlich Unterricht bei Jochum, Kempe und Masur, Meisterkurse bei Markevitch und Masur. 1988-90 Assistent bei Bernstein, Eschenbach und Rostropovitch. Seit 1992 über 60 Werke an der Neuköllner Oper aus der Taufe gehoben (Uraufführungen u. a.: Krabat, Wunder von Neukölln, Angela – Eine Nationaloper, Friendly Fire, Elternabend, Held Müller, Leben ohne Chris; Mein Avatar und ich. Bearbeitungen: Messeschlager Gisela, Blume von Hawaii, Assassins, Macbeth, Piraten, Der Fall Rigoletto u.a.). Lehraufträge an beiden Berliner Musikhochschulen, seit 2002 Musikalischer Direktor der Neuköllner Oper, 2005 die europäische Erstaufführung der “Shomyo Symphony II” des Japaners Maki Ishii dirigiert. 2010 erste musikalische Arbeit bei den Bayreuther Festspielen („Wagner für Kinder“). Hans-Peter Kirchberg erhielt im Oktober 2009 den Ehrenpreis „Silbernes Blatt“ der Dramatiker-Union für die Förderung und Pflege des zeitgenössischen musikdramatischen Schaffens.

Technische Leitung

Helmut Topp
technik@neukoellneroper.de

Künstlerisches Betriebsbüro

Stephan Bielinski
kbb@neukoellneroper.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Benjamin Stein
stein@neukoellneroper.de

Verwaltung / Besucherservice

Josef Mratschnigger
mratschnigger@neukoellneroper.de

Technik

Ben Artmann, Tobias Busch, Carola Caggiano, Fred Hirschmann,  Kim Titzmann
technik@neukoellneroper.de

Abendspielleitung

Regina Triebel
tante.abendspiel@gmx.de

Kostümabteilung

Christina Kämper, Kathy Prell
kostuem@neukoellneroper.de

Empfang

Gunter Mehmke, Marcus Schröter
zentrale@neukoellneroper.de
Kasse

Martine Klein, Marcella Kersten
Tel: 030/68 89 07 77
Dienstags bis freitags und an Spieltagen von 15.00 – 19.00 Uhr
tickets@neukoellneroper.de

Verein.

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Der von Vereinsmitgliedern gestiftete Flügel.

In der Neuköllner Oper ist man als eines von mehr als 230 Mitgliedern nicht nur näher dran, sondern ermöglicht auch noch mehr Theater: Mit Ihrer Mitgliedschaft helfen Sie dabei, neues Musiktheater in mehr als 10 Produktionen mit über 150 Künstlern pro Jahr entstehen zu lassen und unterstützen vielfältige Projekte der Kulturellen Bildung.

Als unser neues Vereinsmitglied bekommen Sie darüber hinaus: ermäßigte Karten für unsere Aufführungen, unsere Mitgliedszeitung NOwumm und die Gewissheit, dass Sie mit 40 Euro Jahresbeitrag so viel Oper wie nirgendwo anders ermöglichen.

Die Sitzungen des Vorstandes sind für Mitglieder in der Regel offen. Die nächste Sitzung findet am 29. März 2016, 20 Uhr,  in der Neuköllner Oper, Büro 4. OG, statt.

Wenn Sie also mit einer Mitgliedschaft die Neuköllner Oper unterstützen wollen, kontaktieren Sie uns per Telefon, Fax oder unter info@neukoellneroper.de

Spendenkonto: Postbank Berlin,
IBAN: DE13 1001 0010 0396 8731 02

Partner.

Wir danken allen Förderern und Partnern für die wundervolle Zusammenarbeit und tatkräftige Unterstützung:

Balletto Civile, Parma, Companyia Dei Furbi, Barcelona, Csaba Polgár/HOPPart, Budapest, Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Friedrich Ebert Stiftung, GASAG, Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland Thessaloniki, Goethe–Institut Athen, Goethe–Institut Lissabon, Goethe–Institut Prag, Goethe–Institut Verbindungsbüro Skopje, Grec Festival de Barcelona, Fondazione Luzzati-Teatro della Tosse, Griechische Kulturstiftung, Hauptstadtkulturfonds, Heinrich Böll Stiftung, Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz, Instituto Cervantes Berlin, Instytut Polski w Berlinie, Italienisches Kulturinstitut Berlin, Jobcenter Berlin-Neukölln, Königreich der Niederlande, Kulturnetzwerk Neukölln, Kulturprojekte Berlin GmbH, Kulturstiftung des Bundes, Musiktheatertage Wien, Thessaloniki Concert Hall Organisation, Operadagen Rotterdam, Regierender Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei für kulturelle Angelegenheiten, Rumänisches Kulturinstitut Berlin, Talimhane Tiyatrosu Istanbul, Teatro delle Tosse, Genua, Teatro Due, Parma, The Beggars‘ Operas, Athen, The Hope Scott Trust, Tip Berlin, TUSCH – Theater und Schulen, Universität der Künste Berlin, Zapf–Umzüge, Zitty Berlin.

News / International

Junge Akteure.

Koproduktion mit dem Studiengang Musical/Show der UdK Berlin.

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Musical an der Neuköllner Oper ist etwas anderes Musical: Wo sonst tanzende Katzen und singende Vampire die Bühne bevölkern, entstehen seit 1997 in der Koproduktion von Neuköllner Oper und Studiengang Musical/Show an der UdK Stücke, die unser heutiges  Leben mit all seinen Geschichten zum Inhalt haben. Aufführungsserien von bis zu 45 nahezu ausverkauften Vorstellungen verdeutlichen, wie sehr Publikum und Fachwelt diese eigene Form des neuen deutschen Musicals annehmen und machen neugierig auf die nächste Produktion.
Erdacht vom Leiter des Studiengangs, Peter Lund, der aus Improvisationen mit seinen Studenten ein Werk formt, das er den Darstellern buchstäblich auf den Leib schreibt. Und ihnen, die sich damit zum ersten Mal mit einer voll gültigen Produktion in einem professionellen Theater der Öffentlichkeit vorstellen, einen idealen Start ins Bühnenleben ermöglicht.

Berliner Opernpreis.

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Seit 1997 verbindet die Neuköllner Oper und die GASAG eine Zusammenarbeit die in dieser Form einzigartig ist: Sie haben einen Kompositionswettbewerb ins Leben gerufen, der heute BERLINER OPERNPREIS heißt und alle zwei Jahre verliehen wird. Er richtet sich an Künstlerkollektive und Komponisten, die Werke für ein gesellschaftlich engagiertes und Genre-offenes Musiktheater schaffen wollen.

Junge Kreative bis 35 Jahre sind dazu aufgefordert, der Ausschreibung – welche nur eine Themenvorgabe beinhaltet und für einen erweiterten Musiktheaterbegriff steht – zu folgen und am praxisorientierten Wettbewerb teilzunehmen. So entstanden in einem durch Workshops und Mentoring begleiteten Wettbewerbsprozess unterschiedlichste Formen und Werke, die – wie es Komponist und Jurymitglied Detlef Glanert formulierte „Mehr Bezug zum lebenden Menschen, Innovation und Popularität, Abenteuerlust und Genussfreude“ suchen.

Der aktuelle Wettbewerb

Berliner Opernpreis 2016
Game over # Go on

Mehr Informationen

Die Gewinner des Berliner Opernpreis 2016

Die bisherigen Wettbewerbe

Berliner Opernpreis 2012
New Deal

Berliner Opernpreis 2010
Verbotene Liebe

Berliner Opernpreis 2008
Der Sonderermittler

Berliner Opernpreis 2006
Tod eines Schneiders (Mooshammeroper)

Neuköllner Opernwettbewerb 2004
Putzfrauen (Wischen – No Vision)

Neuköllner Opernwettbewerb 2002
Münchhausen

Neuköllner Opernwettbewerb 2000
Hundeherz

Neuköllner Opernwettbewerb 1999
Alice

Neuköllner Opernwettbewerb 1997
Der Wurm

Autorenakademie Zaimoglu.

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Im urbanen Alltag treffen unterschiedliche Haltungen, Lebensentwürfe und Hintergründe aufeinander. Sie sind der (manchmal explosive) Stoff, durch den sich eine diverse Gesellschaft bewegt.  Die Autorenakademie ist ein bundesweit einzigartiges Fortbildungsprojekt für junge und versierte Theaterautoren, einzigartig, weil auf den Dialog von Deutsch- und Fremdstämmigen sowie auf das Schreiben mit und für Musik auf der Bühne fokussiert. Im Mittelpunkt stehen die versierte Beobachtung sozialer Vorgänge, ihre szenische Verdichtung und die Gestaltung mit Musik  – Übungen für ein Theater der Zeitgenossenschaft mit Musik als einem zentralen Spieler.
Auf den ersten Workshop unter dem Titel „Schreiben über Differenz“ folgte 2012 „Durch die Nacht mit Feridun Zaimoglu“. Sechs Autorinnen und Autoren durchstreiften Neukölln, gemeinsam mit ihrem Mentor, dem Spezialisten für literarische Recherchen hart an der Bordsteinkante. Was sie sahen, in Szene setzten, mit Musik ausdrückten und selbst performten, war als rasante Uraufführung zum Abschluss des Workshops in der Heinrich-Böll-Stiftung im Oktober 2012 zu erleben. Die Autorenakademie wird von Feridun Zaimoglu und Bernhard Glocksin geleitet. Kompositionen, musikalische Einstudierung und Leitung: Vivan und Ketan Bhatti

Autorenakademie Zaimoglu 2010: „Schreiben über Differenz“

Abschlusspräsentation in der Neuköllner Oper am 30.10.2010. Szenische Einrichtung: Nuran David Calis, Referenten: John von Düffel, Milena Mushak.  Kooperation von Bundeszentrale für politische Bildung und Neuköllner Oper.
Autoren: Reihaneh Youzbashi Dizaji, Dmitrij Gawrisch, Katalin Naszály, Darja Stocker, Cem Gerceker Tekin, Olivia Wenzel.

 

Autorenakademie Zaimoglu 2012: „Durch die Nacht mit Feridun Zaimoglu“

Abschlusspräsentation in der Heinrich-Böll-Stiftung am 28.9.2012. Szenische Einrichtung: Anna Bergmann. Kooperation von Heinrich-Böll-Stiftung und Neuköllner Oper
Autoren: Uta Bierbaum, Alexander Capistran, Nadine Kaufmann, Felix Kracke, Azar Mortazavi, Tabea Venrath.

Übrigens: alle Finalisten haben seither Schreibaufträge, Uraufführungen und/oder weitere Nominierungen zu Autoren-Festivals erhalten, wie zuletzt Uta Bierbaum und Olivia Wenzel bei den Autorentheatertagen 2013 am Deutschen Theater Berlin. Die Neuköllner Oper fördert ihre Akademie-Autoren zudem mit Schreibaufträgen: so wurde im November 2011 „bei drücken senden“ von Olivia Wenzel uraufgeführt, im Frühjahr 2013 die Kiezkantate „Neuköllateralschaden“ von Uta Bierbaum, Alexander Capistran und Felix Kracke. Im August 2013 war Uraufführung vom „Europäischen Abendmahl“ mit Texten von Alexander Capistran und im September 2014 von „Exit Paradise“ von Uta Bierbaum.

Junges Ensemble.

PucciniCappuccini

Aktuell

Auch dieses Jahr startete unser Junges Ensemble im September wieder voller Elan in die neue Spielzeit.

Insgesamt 14 Spieler*innen im Alter von 15-26 Jahren werden sich eines der bekanntestes Musiktheaterstücke – Puccinis „La Bohème“ – vorknöpfen, es hinterfragen, sich daran abarbeiten, um daraus wiederum etwas Neues entstehen zu lassen:

“PUCCINI CAPPUCCINI. Stadtgeflüster der Bohème”

Die Puccini-Clique zieht um den Block, will Runden, Kreise, Ziggis drehen. Sind ne Künstlerbande, Gang auf Zeit, sind Tausendsassas und Hallodris. Wollen hoch pokern und alles verlieren – Kopf auf Stein, doch scheißegal. Denn im Dschungel aus Beton heißt’s Zeche prellen, Amour Fou & Laissez-Faire. Lügen sprechen, bis sie wieder stimmen, Revier markieren und Claims abstecken. Storyteller sein, laut reden & groß tun. Welche Geschichten können erzählt, welche Leben gelebt werden zwischen Bordstein, Kaffeehaus und Staffelei? Fixer Plan vs. keine Ahnung und only crew love is true love. Mit Puccini in die Fußstapfen der Bohème, Schritt für Schritt und die Nacht zum Tag.

Unter Anleitung des Teams, bestehend aus Nadine Boos (Regie), Felix Kracke (Text) und Michael Bellmann (Musik), machen sie sich auf die musikalische und szenische Suche nach dem Künstler in ihnen und der Bohème um sie herum.

Spieltermine: 12./13. Juli, 20 Uhr (Großer Saal der Neuköllner Oper), sowie 18./19. Juli, 20 Uhr (KiJuKuZ  “Alte Feuerwache”, Kreuzberg)

Weitere Infos unter:  stein@neukoellneroper.de

 

 

Zur Idee

Gegründet im Sommer 2012 entwickelt das “Junge Ensemble” der Neuköllner Oper eigene Musiktheaterproduktionen in Kooperation mit der ”Alten Feuerwache” in Kreuzberg. Mit dem selbst getexteten und komponierten Musical Quartett (Leitung: Tanja Schmitz) stellte sich das Projekt als Berlins erste kontinuierlich arbeitende Musiktheaterformation im Juni 2013 auf der Bühne der Neuköllner Oper vor. 2014 folgte unter der Spielleitung von Lisa Brüning ( bis Mai 2014) und Nadine Boos Weißgekleidete hässliche Kinder machen einen Ausflug mit Aufführungen in der Neuköllner Oper, der Alten Feuerwache und beim Festival Klubszene. Zuletzt folgte Odyssée d’Orléans – the d’Arc Knight Returns mit Texten von Felix Kracke sowie dem Ensemble und Musik von Michael Bellmann in der Regie von Nadine Boos.

Kulturelle Bildung.

NOKK

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Willkommen im “Neuköllner Oper Kinder Klub”, unserem Klub für theaterinteressierte oder einfach neugierige Kinder von 8 – 12 Jahren. An sechs Wochenend-Nachmittagen erfinden die Kinder unter fachlicher Anleitung von Lajos Talamonti und Michael Kessler Musik, Bewegung und Spiel für ein Stück, das sie dann auf unserer Bühne präsentieren werden. Am 26. Juni ist es so weit: “Der Wald der verwunschenen Kinder – ein Mini-Magical” wird gezeigt im Rahmen des Kunst- und Kulturfestivals “48 Stunden Neukölln. Herzliche Einladung!
NOKK wird freundlich unterstützt von der GASAG.

Mission B

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Als Teil des vom Rat für die Künste initiierten Projekts Berlin Mondiale hat die Neuköllner Oper das Projekt MISSION B initiiert. Im zweiten Jahr entsteht es gemeinsam mit 7-12 jährigen Kindern des Übergangswohnheim Radickestraße (IB) in Adlershof. Diesmal stehen Märchen im Mittelpunkt der Arbeit: Märchen helfen, die Welt zu verstehen. Wie können wir aus Märchen der ehemaligen Heimat und solchen der neuen Heimat ein ganz neues Märchen für Berlin schreiben und aufführen?

Das Projekt wird geleitet von der Theaterpädagogin Kristina Roehl und finanziert vom Projektfonds Kulturelle Bildung

Jenseits vom Hermannplatz.

Anfahrt.

Neuköllner Oper
Karl-Marx-Straße 131 – 133, 12043 Berlin

U-Bahn U7
Karl-Marx-Straße

S-Bahn
S 41/42, 45/46/47 Neukölln

Bus 104
Rathaus Neukölln

Fernbus: z.B. mit Fahrtenfuchs

Aufzug für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen vorhanden.

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Anfahrt

Tickets.

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Neuköllner Oper
Karl-Marx-Str. 131
12043 Berlin

 

Öffnungszeiten
Di. – Fr. und an Spieltagen. 15 – 19 Uhr.
(Lastschriftverfahren möglich)

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– Per Telefon 030/68 89 07 77
– Via e-mail unter tickets@neukoellneroper.de

Ermäßigungen

Ermäßigte Karten zu 9 € erhalten Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehr- und Ersatzdienstleistende sowie Begleitpersonen von Schwerbehinderten gegen Vorlage eines gültigen Ausweises.
Kinder bis 14 Jahre erhalten Karten zu 5 €.
Ein 3-Euro-Ticket gibt es für Inhaber einer Sozialkarte in Verbindung mit dem Personalausweis (Tickets nur an der Abendkasse).

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Andreas Altenhof, Benjamin Stein

Der Neuköllner Oper e.V. ist als gemeinnütziger Verein anerkannt, registriert beim Amtsgericht Charlottenburg (NR. 5621 NZ) Vorstands-vorsitzender: Eckhardt Barthel

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(Quelle: eRecht24.de – Rechtsberatung von Anwalt Sören Siebert)