ÜBERSICHT AKTUELLER
PRODUKTIONEN.

BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN.

EINE SPEKULATION ÜBER DIE FREIHEIT.

PREMIERE 15. SEPTEMBER.
BIS 16. OKTOBER 2016.

Expert_innen – bekannt aus Referentinnen, Brachland, Fernweh u. a. Stücken des Teams um Matthias Rebstock – betreiben mit ihren spanischen Kolleg_innen ein Büro der besonderen Art: Welcome to the office for postidentical living. Die Globalisierung verspricht uns: Heute kann jeder sein, was er will. But do you know what you really want? Gleichzeitig findet auch heute fast jeder bewaffnete Konflikt im Namen nationaler, religiöser, ethnischer oder kultureller Identitäten statt. Grund genug für ein Leben jenseits fixer Identitäten? Aber irgendeine Identität braucht man doch? Eins ist sicher: das BÜRO hilft Ihnen weiter. Im co-working space wird gedacht, agiert und geforscht: Was sind die Räume und Grenzen der Freiheit? Und gibt es Abgrenzung ohne Ausgrenzung?
Musik von Beethoven kommt auf, wie ein Echo aus einer Zeit, in der die Ideale von Freiheit und Brüderlichkeit einst populär wurden.
Nach ihrer Uraufführung beim renommierten GREC Festival Barcelona 2016 kommt das BÜRO nun nach Berlin. Ein  poetisch-spekulativer Abend mit Musik zwischen Beethoven, Punk und Elektronik in deutscher, spanischer und englischer Sprache mit dt. Übertiteln.

Eine Kooperation mit Festival GREC 2016 und Òpera de Butxaca i Nova Creació Barcelona – OBNC, mit Unterstützung des Goethe Instituts Barcelona, des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland und der Allianz Kulturstiftung.

MITWIRKENDE

Inszenierung und Konzept: Matthias Rebstock | Text: Tilman Rammstedt und Marc Rosich | Musik und Video: Raquel García-Tomás | Ausstattung: Sabine Hilscher| Dramaturgie: Bernhard Glocksin.

Ensemble: Florian Bergmann, Panagiotis Iliopoulos, David Luque, Lucia Martínez, Bärbel Schwarz, Mariel Supka und Marta Valero.

TICKETS

16 – 25 € / ermäßigt 9 €
unter 030 688 907 77 oder online:

25.09.2016
20:00 - 21:30
BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN
Saal
29.09.2016
20:00 - 21:30
BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN
Saal
30.09.2016
20:00 - 21:30
BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN
Saal
01.10.2016
20:00 - 21:30
BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN
Saal
02.10.2016
20:00 - 21:30
BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN
Saal
06.10.2016
20:00 - 21:30
BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN
Saal
07.10.2016
20:00 - 21:30
BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN
Saal

Do, 29.9. im Anschluss an die Vorstellung

„Grenzen-Los.Von alten und neuen Demarkationen“

Publikumsgespräch mit Matthias Rebstock, Regisseur, Bernhard Glocksin, Dramaturg/künstl. Leitung und Isa Edelhoff, Kulturpolitische Gesellschaft

Eintritt frei

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TOSCA G8.

EINE SPURENSUCHE MIT PUCCINI

Uraufführung 05.10. 2016.

Probenalltag einer Neuinszenierung von Tosca. Eine hoch ambitionierte junge Regisseurin sucht nach einem Ansatz, den politischen Kern in  Puccinis großer Oper freizulegen. Schließlich bringt sie das Werk in Zusammenhang mit den skandalösen Polizeieinsätzen beim G8-Gipfel 2001 in Genua. Wie aber erzählt man das? Und was geschieht, wenn unerwartet die echte, harte Wirklichkeit ins Spiel kommt?

TOSCA G8 spielt zugleich auch mit der Frage, wie und mit welchen Theater-Mitteln Theaterleute heute eine solche Tosca inszenieren. Das junge Regieteam um Michael Höppner stellt dazu eine Version vor, die uns alle, Publikum wie auch die gastgebende Neuköllner Oper selbst zur Diskussion einlädt.

Politik # Widerstand # Musiktheater
Gespräch mit Hans-Christian Ströbele, Michael von zur Mühlen u. a. zu G8 und den Folgen für heute

Freitag, 21. Oktober, 22 Uhr (weitere Informationen s.u.) – Eintritt frei

MITWIRKENDE

Szenische  Versuchsanordnung nach einem Text von Bernhard Glocksin | Inszenierung, Fassung und Raum: Michael Höppner | Arrangements: Antoine Daurat | Kostüm: Nina Gundlach | Video: Katharina Haucke

Mit: Daniel Albrecht, Hrund Ósk Árnadóttir, Gustavo Eda, Amadeu Tasca, Nina Schwartz

TICKETS

21 – 17 € / ermäßigt 9 €
unter 030 688 907 77 oder online:

05.10.2016
20:00 - 21:30
TOSCA G8
Uraufführung
10.10.2016
20:00 - 21:30
TOSCA G8
Studio
12.10.2016
20:00 - 21:30
TOSCA G8
Studio
18.10.2016
20:00 - 21:30
TOSCA G8
Studio
19.10.2016
20:00 - 21:30
TOSCA G8
Studio
21.10.2016
20:30
TOSCA G8
Studio
22.10.2016
18:30 - 21:00
TOSCA G8
Studio
25.10.2016
20:00 - 21:30
TOSCA G8
Studio

In Schönheit sterben … ?

Ein Internationales Festival über Gewalt im Musiktheater und unserer Realität.

Die Oper war jahrhundertelang der erlesene Ort für die Darstellung von Mord, Liebe und Gewalt im schönen Schein von Musik und Theater. Seine Protagonisten und das Publikum kennen sich bestens aus mit der Darstellung von Gewalt, Mord und Totschlag. Keine Oper ohne schönen Tod.

Doch gewöhnlich steht der/die tote Opernheld_in zum Applaus wieder im Rampenlicht. Im realen Leben haben Gewalt und Terror in beängstigender Weise zugenommen und rücken, täglich näher. Verletzte und Tote begleiten unsere „Normalität“ und versperren doch den Weg in den Alltag. In der Oper wurden seit Anbeginn (man denke an Monteverdis Poppea!) Konzepte und Gründe auf die Bühne gebracht, für die man mordet: Eifersucht, politisches Kalkül, Ideologie…

Diese Konzepte haben nun auch auf Plätzen, Diskotheken, Einkaufszentren und anderen Orten derzeit Hochkonjunktur, und natürlich im Internet, wo u. a. auch ästhetische Mittel des Musiktheaters verwendet werden, um z. B. Hass-Videos zu inszenieren.

Was also macht das mit uns, dem Musiktheater, seinen Machern und Zuschauern? Wie reagiert Oper/Musiktheater auf die aktuellen Gewalterfahrungen, und nicht nur in Deutschland? Könnte oder sollte sich Musiktheater verändern, unter den gemachten Erfahrungen?

Zu diesen Fragen stellen wir an vier dicht gefüllten Tagen exemplarische Inszenierungen zur Diskussion: drei Gastspiele aus Krisengebieten Europas, Freie Produktionen aus Berlin, Gespräche und Begegnungen sowie eine Neuproduktion, die wir eigens für das Festival entwickelt haben: TOSCA G8.

FESTIVALERÖFFNUNG.

DONNERSTAG, 20. OKTOBER, 18.30 Uhr
HOFPERLE

Eintritt frei

KILLING DESDEMONA.

Balletto Civile (I)/Jochen Arbeit (DE)

PREMIERE 20.10.2016, 19:00 Uhr.
Neuköllner Oper, Saal

Italien ist eines der Länder mit einer traurigen Rekordmarke: der Tötung von Frauen aus Eifersucht und anderen Motiven. KILLING DESDEMONA spürt den Konzepten nach, die hinter den Begriffen von Liebe, Treue, Schande und Ehre stehen.

„Die Welt der Männer ist die Welt des Wortes, der Regeln und Gesetze. Desdemona ist die einzige Frau in dieser männlichen Welt – ihr bleibt die Sprache des Körpers und des Gesangs.“ sagt Michela Luccenti, die Leiterin der Compagnie, die dieses Tanz-Körper-Musiktheater in Zusammenarbeit mit Jochen Arbeit („Einstürzende Neubauten“) geschaffen hat. Mit deutschen Untertiteln. Dauer: 70 min.

MITWIRKENDE

Idee: Michela Lucenti / Maurizio Camilli | Inszenierung und Choreographie: Michela Lucenti | Komposition und Live Musik: Jochen Arbeit | Ausstattung: Chiara Defant | Licht Stefano Mazzanti
Eine Produktion von Balletto Civile, Jochen Arbeit, Festival delle Colline Torinesi/Turin in Zusammenarbeit mit der  Neuköllner Oper

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TICKETS

15 € / ermäßigt 8 €

unter 030 688 907 77 oder online:

20.10.2016
19:00
KILLING DESDEMONA
Saal
21.10.2016
18:30
KILLING DESDEMONA
Saal
22.10.2016
21:00
KILLING DESDEMONA
Saal
23.10.2016
19:00
KILLING DESDEMONA
Saal

R+J.

Sashko Brama / Timur Gogitidze (UKR) 

PREMIERE 20.10.2016, 21:00 Uhr.

Werkstatt der Kulturen

Roma und Julia stehen sich – nur durch eine Barrikade getrennt – gegenüber. Genauso wie bei Shakespeare. Jedoch nicht in Verona sondern in der Ukraine. Er, der Aktivist aus Lviv, sie, die Tochter eines russischen Separatisten aus dem Donbass. Sashko Brama, einer der wichtigsten jungen ukrainischen Regisseure, macht in diesem szenischen Rockkonzert den Kampf um den Maidanplatz zum Showdown für eine Generation, deren Heimat am Zerbrechen ist. Mit deutschen Untertiteln. Dauer: 75 Min

MITWIRKENDE

Text und Regie: Sashko Brama | Musik: Timur Gogitidze, FaUst, Freddy Marx Street | Video: Volodymyr Stetskovych | Ensemble: Marko Banko (Gesang), Oksana Kozakevych  (Gesang), Sergii Smetaniuk (E-Bass), FaUst  (E-Gitarre / midi-keyboard), Oleksandr Pelypenko  (Videojockey)

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TICKETS

12 € / ermäßigt 8 €
unter 030 688 907 77 oder online:

20.10.2016
21:00
R + J
Werkstatt der Kulturen
21.10.2016
21:00
R + J
Werkstatt der Kulturen

SALES OF A DEADMAN.

Opera Lab Berlin

PREMIERE 21.10.2016, 19:00 Uhr.
Heimathafen Studio

Nichts als ein Koffer ist dem Salesman geblieben. Genug jedoch, um noch die letzten Dinge zu Geld zu machen: Geschichten, Beziehungen, Erinnerungen werden zu Trödel. Im Solostück Sales of a Deadman, einer freien musiktheatralen Adaption des Dramas von Arthur Miller (Komposition: Evan Gardner), dreht sich alles ums Verkaufen. Noch der Tod ist Teil der erbarmungslosen Wertschöpfungskette. Dauer: 70 Min

MITWIRKENDE
Komposition: Evan Gardner | Inszenierung: Michael Höppner | Bühne & Kostüme: Judith Philipp
Maske: Martin Rink |
Magnús Hallur Jónsson: Tenor, Salesman

Susanne Fröhlich: Blockflöte | Pedro Pablo Cámara Toldes: Saxophon | Musashi Baba: Posaune | Alba Gentili-Tedeschi: Live-Elektronik

Mit freundlicher Unterstützung durch den Norwegischen Komponistenverband und die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“

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TICKETS

12 € / ermäßigt 8 €
unter 030 688 907 77 oder online:

21.10.2016
19:00
SALES OF A DEADMAN
Heimathafen Neukölln
22.10.2016
20:30
SALES OF A DEADMAN
Heimathafen Neukölln

FLIEG, MEINE SEELE (RÖPÜLJ, LELKEM).

Operette von K2 (HUN).

PREMIERE 22.10.2016, 19:00 Uhr.
Heimathafen Saal

Anlässlich des ungarischen Nationalfeiertags soll der letzte Stein der großen „Mauer der Nationalen Einheit“ gesetzt werden, welche das Land vom Rest der Welt hermetisch abschotten wird. Die gesamte Elite des Landes begeht diesen Festtag mit einer Theateraufführung im ungarischen Parlament, während ein Attentäter sich daran macht, diesen Ort zu einem Fanal werden zu lassen. Das junge Theaterkollektiv K2 nutzt szenisch wie musikalisch alle Mittel der Operette um der explosiven Lage in seiner Heimat mit Humor, der vielleicht wichtigsten Waffe der Kunst, zu begegnen. Mit deutschen Untertiteln. Dauer: 240 Min

MITWIRKENDE

Dániel Borsányi, Rozi Lovas, Balázs Viktor, Anna Boros, Zsolt Domokos,  Krisztián Rózsa, Emoke Piti, Szabolcs Horváth, Kicsi, Ágoston Szabó Sipos, András Csizmás,  Dezso Georgita, Barbara Papp, Adrienn Erdélyi, Ádám Pignitzky

Musik: Szabolcs Horváth, Ágoston Szabó Sipos
Ausstattung: Sára Luca Jeli
Regie: Péter Fábián, Bence Benkó

nko-par-flieg

TICKETS

15 € / ermäßigt 8 €
unter 030 688 907 77 oder online:

22.10.2016
19:00
FLIEG MEINE SEELE
Heimathafen Neukölln

HAUEN UND STECHEN – FESTIVALEDITION.

LWOWSKI•KRONFOTH•MUSIKTHEATERKOLLEKTIV

Uraufführung SAMSTAG, 22. OKTOBER, 22:00 UHR
REMISE

Die genreübergreifenden Performances des Teams um die beiden Regisseurinnen Julia Lwowski und Franziska Kronfoth an vielen ungewöhnlichen Orten in Berlin u. a. sorgen stets für Furore. Für das Festival entsteht eine Opernperformance, die Grenzen überschreitet: Stirbt man am Zerrissensein, am Starksein oder am Klugsein? In Wahnsinn, Krankheit, Alter, oder im Auto? Der Einsatz ist hoch – Darsteller _innen und Zuschauer_innen stehen gleichermaßen auf dem Spiel. Dauer: ca. 60 Min

nko-par-hauenundstechen

TICKETS

12 € / ermäßigt 8 €
unter 030 688 907 77 oder online:

22.10.2016
21:00
HAUEN UND STECHEN
Remise
23.10.2016
19:00
HAUEN UND STECHEN
Remise

POLITIK#WIDERSTAND#MUSIKTHEATER

Gespräch mit Hans-Christian Ströbele und Michael von zur Mühlen

FREITAG, 21. OKTOBER, 22:00 UHR
Neuköllner Oper, Saal

Erinnern Sie sich noch an die polizeilichen Übergriffe während des G8- Gipfels in Genua 2001? Die Jahre später vom EU Gerichtshof als »Folter« verurteilt wurden? MdB Hans-Christian Ströbele war einer
der ersten Politiker, die direkt nach Genua zu den verletzten Demonstranten reisten und der an diesem Abend über seine Eindrücke spricht. Zugleich geht es um Fragen nach heutigen Möglichkeiten von Widerstand/politischer Partizipation, und darum, wie sich Musiktheater zu drängenden gesellschaftlichen Fragen verhalten kann. Dazu spricht der junge Regisseur Michael von zur Mühlen von seiner Arbeit am Opernhaus Halle, einer Stadt mit einer signifikant hohen AfD-Wählerschaft.
Moderation: Bernhard Glocksin | Neuköllner Oper

nko-par-stroebele

TICKETS

Eintritt Frei
unter 030 688 907 77 oder online:

21.10.2016
22:00
Publikumsgespräch G8
Saal

 

AFFE.

 Ein Trip mit den Songs von Peter Fox Stadtaffe
Buch: John von Düffel/Fabian Gerhardt in einer Bearbeitung von Fabian Gerhardt
Uraufführung 23. November 2016. Bis 5. Januar 2017

„Schwarz zu Blau“, das ist das Morgengrauen über Berlin in den schon legendären Textzeilen von Peter Fox über den Nachhauseweg nach einer exzessiven Partynacht durch versiffte Straßen. Für F., den Helden des Stückes, verwandelt sich das Blau des beginnenden Morgens allerdings wieder in Schwarz. Er verliert das Bewusstsein – und erwacht umgeben von Klinikweiß. F. hat seinen „Kopf verloren“ und versucht ihn wiederzufinden. Doch das ist nicht so einfach, wenn alles weg ist: Handy, Perso, Erinnerung. Die Suche nach den fehlenden Puzzlestücken seiner Vergangenheit und Identität führt F. immer tiefer ins Herz der Finsternis der Stadt, oder das, was er in seinem Zustand dafür hält. Hier begegnet er nicht nur dem Stadtaffen, der über den Exzessen thront, sondern auch dem Biest in sich – seinem eigenen zweiten Gesicht. Findet F. wieder zurück in das, was wir das normale Leben nennen?
MITWIRKENDE: Regie Fabian Gerhardt | Arrangements / Musikalische Leitung: Fred Sauer Dramaturgie: Bernhard Glocksin | Ausstattung Michael Graessner | Choreografie Stella Caric | Vocal Coach: Nicola Rost
Ensemble: Amy Benkenstein, Sohel Altan Gol, Sergej Lubic, Achan Malonda, Anton Weil, Rubini Zöllner

TICKETS

16-25 € / ermäßigt 8 €
unter 030 688 907 77 oder online:

23.11.2016
20:00
AFFE - URAUFFÜHRUNG
Saal
25.11.2016
20:00
AFFE
Saal
27.11.2016
20:00
AFFE
Saal

SPIELPLAN

SEPTEMBER.

22.09.2016
20:00 - 21:30
BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN
Saal
23.09.2016
20:00 - 21:30
BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN
Saal
24.09.2016
20:00 - 21:30
BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN
Saal
25.09.2016
20:00 - 21:30
BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN
Saal
29.09.2016
20:00 - 21:30
BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN
Saal
30.09.2016
20:00 - 21:30
BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN
Saal

NOVEMBER.

01.11.2016
20:00
TOSCA G8
Studio
03.11.2016
20:00
TOSCA G8
Studio
05.11.2016
20:00
TOSCA G8
Studio
06.11.2016
20:00
TOSCA G8
Studio
08.11.2016
20:00
TOSCA G8
Studio
09.11.2016
20:00
TOSCA G8
Derniere
18.11.2016
20:00
HIGH POTENTIALS - WIEDERAUFNAHME
Studio
23.11.2016
20:00
AFFE - URAUFFÜHRUNG
Saal
24.11.2016
20:00
HIGH POTENTIALS
Studio
25.11.2016
20:00
AFFE
Saal
27.11.2016
20:00
AFFE
Saal

OKTOBER.

01.10.2016
20:00 - 21:30
BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN
Saal
02.10.2016
20:00 - 21:30
BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN
Saal
05.10.2016
20:00 - 21:30
TOSCA G8
Uraufführung
06.10.2016
20:00 - 21:30
BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN
Saal
07.10.2016
20:00 - 21:30
BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN
Saal
08.10.2016
20:00 - 21:30
BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN
Saal
09.10.2016
20:00 - 21:30
BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN
Saal
10.10.2016
20:00 - 21:30
TOSCA G8
Studio
12.10.2016
20:00 - 21:30
TOSCA G8
Studio
13.10.2016
20:00 - 21:30
BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN
Saal
14.10.2016
20:00 - 21:30
BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN
Saal
15.10.2016
20:00 - 21:30
BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN
Saal
16.10.2016
20:00 - 21:30
BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN
Saal
18.10.2016
20:00 - 21:30
TOSCA G8
Studio
19.10.2016
20:00 - 21:30
TOSCA G8
Studio
20.10.2016
18:30 - 22:00
ERÖFFNUNG FESTIVAL
Hofperle
20.10.2016
19:00
KILLING DESDEMONA
Saal
20.10.2016
21:00
R + J
Werkstatt der Kulturen
21.10.2016
18:30
KILLING DESDEMONA
Saal
21.10.2016
19:00
SALES OF A DEADMAN
Heimathafen Neukölln
21.10.2016
20:30
TOSCA G8
Studio
21.10.2016
21:00
R + J
Werkstatt der Kulturen
21.10.2016
22:00
Publikumsgespräch G8
Saal
22.10.2016
18:30 - 21:00
TOSCA G8
Studio
22.10.2016
19:00
FLIEG MEINE SEELE
Heimathafen Neukölln
22.10.2016
20:30
SALES OF A DEADMAN
Heimathafen Neukölln
22.10.2016
21:00
HAUEN UND STECHEN
Remise
22.10.2016
21:00
KILLING DESDEMONA
Saal
23.10.2016
19:00
HAUEN UND STECHEN
Remise
23.10.2016
19:00
KILLING DESDEMONA
Saal
25.10.2016
20:00 - 21:30
TOSCA G8
Studio
27.10.2016
20:00 - 21:30
TOSCA G8
Studio
27.10.2016
20:00 - 21:30
TOSCA G8
Studio
29.10.2016
20:00 - 21:30
TOSCA G8
Studio
30.10.2016
20:00 - 21:30
TOSCA G8
Studio

PREMIEREN.

PREMIERENÜBERSICHT.

BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN.

Im deutsch-spanisch-katalanischen Team unter der Leitung von Matthias Rebstock entsteht in Barcelona (ab 6.7.) und Berlin (ab 15.9.) ein Büro für Postidentisches Leben: hier entwickeln sieben junge Kreative überraschende Fragen und Antworten zu dem, was uns im Kern zusammenhält: Freiheit, Grenzen und Identität.

In Berlin ab dem 15.9. 2016

IN SCHÖNHEIT STERBEN. ALTERNATIVES MUSIKTHEATER IN EUROPA.

Gewalt durch Terror, Populismus und Demagogie rücken auch bei uns beklemmend nahe. Gewalt macht vor Theatern und seinem Publikum nicht halt. Zugleich ist die traditionelle Oper hochspezialisiert auf dieses Thema, allerdings in schönster ästhetischer Veredelung von Intrige, Gewalt und Tod. Kann und muss Musiktheater darauf reagieren? Wenn ja, wie?
Drei ausgewählte internationale Gastspiele, erfolgreiche Arbeiten der Berliner Freien Szene, Festival-Events sowie eine Eigenproduktion, die das Stichwort gibt.

Festival 20.-23.10.2016

R+J. – Sashko Brama, Ukraine. Shakespeares Tragödie Romeo und Julia, ein szenisches Rockkonzert vom Maidan-Platz. Eine politische Operette im ungarischen Parlamentsgebäude, einem weiteren Hotspot der „EU- Sorgenkinder“.

FLIEG, MEINE SEELE. (RÖPÜLJ, LELKEM) – K2, Ungarn

KILLING DESDEMONA.
Balletto Civile (I)/Jochen Arbeit (DE)
Tanz-Körper-Musiktheater, mit Jochen Arbeit, Musik („Einstürzende Neubauten“ u. a.) und der Kompanie Balletto Civile (Brennero Crashund Pizzeria Anarchia)

SALES OF A DEADMAN.
Gastspiel Opera Lab Berlin
Eine musiktheatralische Auseinandersetzung mit A. Millers Tod eines Handlungsreisenden. Musik: Evan Gardner, Inszenierung von Michael Höppner.

HAUEN UND STECHEN.
Lwowski•Kronfoth•Musiktheaterkollektiv
Festivalpremiere: Musiktheaterperformance mit dem Kollektiv, das für viele schon Kultcharakter hat. Stichwortgeber für das Festival ist die Neuproduktion der Neuköllner Oper.

TOSCA G8.
Eine junge, hippe Regisseurin probt mit erlesenen Sängern Puccinis Meisterwerk – es soll eine „ultimative Inszenierung“ werden, die „der Oper endlich ihre politisch-kritische Dimension zurückgibt“. Schließlich handelt Tosca von einem Künstlerpaar, das in die Fänge des Terrorregimes unter Polizeichef Scarpia gerät, „mit fatalen Folgen, wie wir alle wissen.“ Das Konzept des Regie-Shootingstars soll die ebenso fatalen Polizei- Übergriffe während des G 8-Gipfels in Genua 2011 thematisieren. Die Proben schlingern zwischen großen musikalischen Momenten und den Tücken einer ambitionierten Regie, mal komisch-verdreht, mal sentimental-erhebend, bis zu einem überraschenden Ende. Was kann Oper, was die Fiktion von Regie und Theater, wenn wir der Wirklichkeit gegenüberstehen?

Uraufführung 05.10. 2016

PREMIERENRÜCKBLICK.

STELLA.
Sie hat es auch hier gegeben, die „Greifer“ – Berliner Juden, die für die Gestapo gearbeitet haben bzw. arbeiten mussten. Eine von ihnen war Stella Goldschlag, spektakulär durch ihre Erscheinung, Schönheit und Prozesse. Peter Lund, Carola Cohn-Friedlaender und Wolfgang Böhmer nennen ihr neues Stück „ein Singspiel“.
Uraufführung 23.6. 2016

 

GAME OVER, GO ON!
Zwei Teams, ein Titel. Unter dem Motto GAME OVER, GO ON! entwickelten und spielten die Berliner Theatermacher Yuval Halpern/Svenja Viola Bungarten/Anja Kerschkewicz  sowie vom holländischen Ensemble Het Geluid  zwei Uraufführungen für den BERLINER OPERNPREIS von Neuköllner Oper und Gasag.
Uraufführung 25.5. 2016

 

RATTE RUDI
Musiktheater für Menschen ab 8
Ratte Rudi, die letzte Ratte an Bord, hat ein Problem. Der Kutter, auf dem er lebt, liegt auf dem Trockenen, es gibt nur Bohnen in Dosen. Da kracht Kobold Konstantin mit unerhört guter Laune in seine Einsamkeit und verrät ihm seinen Traum: Einmal auf einer Walfontäne reiten! Und auch Rudi träumt: Einmal sich durch die Essensreste eines Restaurants fressen! Doch Rudi war noch nie an Land und Konstantin noch nie auf dem Meer … Ein Musical über Ängste und Träume und darüber, wie Freundschaft diese Kluft überwinden kann.
Erstaufführung 28.4.2016

 

IRIS BUTTERFLY
Eine Japan-Oper von Pietro Mascagni, neu entdeckt
Wie kann das sein, das man diese großartige Oper nicht kennt? 1898, sechs Jahre vor der Madama Butterfly seines Freundes Puccini , schreibt  Pietro Mascagni (Cavalleria rusticana) die erste große, nein: sensationelle Japan- Oper des Verismo.

Er erzählt die Geschichte des Mädchens Iris,  die ein reichen Freier in ein Großstadt- Bordell verschleppt  und zum Sex zwingen will.  Doch Iris lässt sich nicht zwingen, wenngleich sie einem tragischen Ende nicht entkommen kann… Wir präsentieren Ihnen das Meisterwerk in einer neuen, komprimierten Fassung
Erstaufführung 14.4.2016

 

ELEKTRA
Ein Abend nach Hofmannsthal mit Musik von Gluck, Xenakis und Kanajan
von Julia Lwowski, Yassu Yabara und Chatschatur Kanajan
Elektra fordert Gerechtigkeit. Und Rache – für den ermordeten Vater, den die Mutter und ihr Liebhaber erschlug. Die junge Regisseurin Julia Lwowski (Schwindel , Macbeth) nimmt sich der Figur über die Interpretation Hugo von Hofmannsthals an und entwirft in reicher Bildsprache einen archaischen Generationskonflikt neu: Sind wir etwa für ewig dazu verdammt, die Fehler unserer Eltern zu wiederholen?
Uraufführung 10. 2. 2016

 

DAS SCHWARZE WASSER
Musiktheater von Roland Schimmelpfennig (Text) mit der Musik von Vivan und Ketan Bhatti.
Zwei Gruppen Jugendlicher klettern in einer Sommernacht über den Zaun eines Schwimmbades und treffen dort unerwartet aufeinander. Sterne spiegeln sich im schwarzen Wasser des Beckens, in dem man sich kennen und im Verlauf der Nacht verlieben wird… Zwanzig Jahre später trifft einer, Frank, zufällig auf seine damalige Geliebte Leyla. Was ist passiert in diesen Jahren? Welche Wege sind sie gegangen, die deutschen und die türkischen Jugendlichen? Roland Schimmelpfennig, weltweit gespielter Dramatiker, schaut in seinem Schauspiel auf uns: die deutsche „Integrationsgesellschaft“, wie wir sie nicht nur aber auch in Neukölln und Berlin erleben.
Uraufführung. 21. Januar 2016

BRENNSTOFF GEGENWART.

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Brennstoff ist das, was uns antreibt, was leicht entzündlich ist, was Energie schafft und Energie verbraucht…. Musik, Musiktheater, Oper ist Brennstoff, es feuert Gefühle, Erinnerungen, Bilder, Meinungen und Haltungen an. Den ganzen wunderbaren inneren Stoffwechsel, unser Sein zwischen Tag und Traum, Gedanke und Emotion. Ein Mädchen, kaum 16 Jahre, träumt von einem Leben in der großen Stadt, und geht darin unter. In einer Welt von Gier und rastloser Befriedigung, 1898 geschrieben, die heutiger nicht sein könnte. Pietro Mascagni hat dieser IRIS ein berührendes Denkmal gesetzt, mit Melodien und Klängen, die unter die Haut gehen, die sich eingraben… wie der Anblick und die Stimmen dieser jungen Menschen, die IRIS und Osaka gestalteten – mit 28 Jahre die jüngsten Sänger, die diese Oper je auf einer Bühne gesungen haben.

Zwei Etagen höher, auf unsere Probebühne, entwickelte ein ebenso junges, ebenso internationales – deutsch-spanisch-katalanisches – Team ein BÜRO FÜR POSTIDENTISCHES LEBEN. Ein musik-theatrales Labor, über die Grenzen unserer Freiheit und die Freiheit, Grenzen zu überwinden.

Ausgehend von Beethoven und mit Kompositionen der jungen, international schon so erfolgreichen Raquel Garcià- Tomas, mit Texten von Tilman Rammstedt – wer hätte nicht von seinem Internetroman gehört, den er erst vor kurz nach Ostern abgeschlossen hat? – und Texten des katalanischen Shootingstars Marc Rosich.

Ende Mai präsentierten die beiden Preisträgerteams des BERLINER OPERNPREIS 2016, ermöglicht durch die GASAG, ihre Einakter: das Berliner Team um den deutsch-israelischen Komponisten Yuval Halpern und die niederländische Gruppe Het Geluid.

Parallel dazu entstand TOSCA G8 – was hat Puccinis Welterfolg mit dem G8 – Gipfel in Genua 2001 zu tun? Die Gewalt. Sie rückt näher, nicht nur in Paris und in Brüssel. Die Oper ist seit jeher die Kunstform der in schönste Klänge veredelten Gewalterfahrung. Wie hört und spielt man Tosca, die Folterung im berühmten zweiten Akt, wenn man selbst Opfer solcher Torturen war? Und wenn man Zeuge jener Ausschreitungen wird, die wir hierzulande schon wieder fast vergessen haben? Premiere ist am 5. Oktober.

Überhaupt: Schöner Sterben mit Musik…. Wie hören wir Oper heute, wenn es brennt, immer wieder, immer näher…? Wir bereiten dazu ein Festival mit internationalen Gästen vor. Mehr dazu beim nächsten Mal.

Bernhard Glocksin und das Team der Neuköllner Oper

DIE BRETTER DIE NEUKÖLLN BEDEUTEN.

PROFIL.

„Berlins Vierte Oper“

(Klaus Wowereit) ist ein Unikum in der vielfältigen Kulturszene der Hauptstadt. Wer könnte auch sonst auf eine Produktivität von ca.170 Ur- und Erstaufführungen in allen Genres in nur 39 Jahren zurückblicken? Die NO ist Marktführer und Markenzeichen für eine vitales, engagiertes und „angewandtes“ Musiktheater – Oper ist mehr als das Neuinszenieren eines bekannten und begrenzten Repertoires, zu dem hin und wieder ein paar neue Auftragswerken hinzu kommen. Die NO zeigt: Musiktheater kann nein: muss man selbst auf die Bühne bringen, um relevante Themen auszudrücken – nur damit kann „Oper“ wirklich zukunftsfähig werden.

Ein solches Theater ist wie gesagt Unikum und Trendsetter in der an Formen, Institutionen und Förderung so reichen Opernlandschaft Berlins und Deutschlands.Während sich die um das Beantworten der immer gleichen Fragen kümmern, also um die Interpretation der bekannten Werke, macht die NO das Gegenteil: sie stellt neue Fragen – erfindet neue Stücke- und spielt mit möglichen Antworten.

Was steckt hinter und in der “Neuköllner Oper”?

Zuerst einmal etwas Einzigartiges: Europas produktivstes Musiktheater mit rund 160 Uraufführungen in 36 Jahren

– ein Team musikbegeisterter Theatermacher unterschiedlicher Couleur – im Haus fest arbeitend oder frei verbunden undogmatisches Musiktheater.
– Als Autoren- und Uraufführungstheater produzieren wir Musiktheater aller und zwischen allen Sparten: mit einem offenen, dynamischen und kreativen Musikbegriff und im Miteinander von E und U
– ein Spielplan auf zwei Säulen: einem regionalen und einem internationalen
Theater mit einem Faible für das, was uns umgibt: Neukölln, Berlin, Deutschland und die Welt
– intelligentes Spiel mit Traditionen, Formen und gutem Humor
Stücke für ein breites Publikum jenseits modischer Nischen und selbstreferenzieller Fachkreise
– jedes Jahr bis zu 12 Produktionen (zumeist Ur- und Erstaufführungen) in ca. 250 Vorstellungen
– eine ungemeine Vielfalt an Themen und Formen – bewährte und neu entwickelte: durch Kompositionsaufträge in allen musikalischen Genres,
radikale Bearbeitungen, Musicaluraufführungen, crossover-Produktionen (Instrumentales Theater, Tanz, Puppenspiel, Performance), Koproduktionen und Ausbildungsprojekten mit Hochschulen sowie Musiktheater für Familien und „Kurze“.
– Deutschlands erstes deutsch-türkisches Musiktheater
– internationale Projekte und Koproduktionen mit Gastspieleinladungen
Festivals für Europäisches Musiktheater
– last not least ein Ausbildungsgenerator: für Sänger, Komponisten, Autoren und Regisseure, in Kooperation mit dem Studiengang Musical/Show der UdK Berlin, mit dem Berliner Opernpreis, der Autorenakademie Zaimoglu und vielfältigen Initiativen in der Kulturellen Bildung

Organisatorisch ist die Neuköllner Oper ein Privattheater, das über die sog. Konzeptförderung des Berliner Senats gefördert wird und darüber hinaus projektweise von der GASAG, dem Hauptstadtkulturfonds, der Kulturstiftung des Bundes und anderen Förderern bezuschusst wird.

STÜCKE.

EINE AUSWAHL VON ÜBER 170 UR/ERSTAUFFÜHRUNGEN.

TEAM.

Direktorium: Andreas Altenhof, Bernhard Glocksin, Laura Hörold

Künstlerische Leitung / Programmgestaltung: Bernhard Glocksin
glocksin@neukoellneroper.de

Marketing/Presse/Community Arts.

Andreas Altenhof
altenhof@neukoellneroper.de

Musikalischer Direktor.

Hans-Peter Kirchberg
kirchberg@neukoellneroper.de

Technische Leitung.

Helmut Topp
technik@neukoellneroper.de

Künstlerisches Betriebsbüro.

Stephan Bielinski
kbb@neukoellneroper.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Benjamin Stein
stein@neukoellneroper.de

Verwaltung / Besucherservice.

Josef Mratschnigger
mratschnigger@neukoellneroper.de

Technik.

Ben Artmann, Tobias Busch, Carola Caggiano, Fred Hirschmann,  Kim Titzmann
technik@neukoellneroper.de

Abendspielleitung.

Regina Triebel
tante.abendspiel@gmx.de

Kostümabteilung.

Christina Kämper, Kathy Prell
kostuem@neukoellneroper.de

Empfang.

Axel Müller, Marcus Schröter
zentrale@neukoellneroper.de

Kasse/Tickets.

Martine Klein, Marcella Kersten
Tel: 030/68 89 07 77

Dienstags bis freitags und an Spieltagen
von 15.00 – 19.00 Uhr

tickets@neukoellneroper.de

GESCHICHTE.

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Die Anfänge der Neuköllner Oper reichen bis in das Jahr 1972 zurück, die Gründung des Vereins datiert 1977. Bis 1981 wurde in verschiedenen Kirchen geprobt und gespielt, seit 1981 mit Einführung der Projektförderung wurde eine Fabriketage genutzt und an allen gängigen Theaterorten gespielt. 1988 bekam die Neuköllner Oper mit dem Ballsaal der Passage Neukölln ein eigenes Theater.

In der heutigen Nutzung verteilen sich auf den Großen Saal bis zu 220, auf die Studiobühne bis zu 60 Plätze. Gegründet wurde die Neuköllner Oper durch den Komponisten und Kirchenmusiker Winfried Radeke.

In der ersten Zeit standen Stücke auf dem Spielplan die gar nicht oder aber in nicht hinterfragter Form an den großen Häusern Berlins gegeben wurden wie Der Kaiser von Atlantis von Viktor Ullmann oder Die Nachtschwalbe von Boris Blacher, aber auch Uraufführungen wie Die Vögel nach Aristophanes (Text/Musik: Winfried Radeke).

1996 holte Winfried Radeke den Regisseur und Autor Peter Lund mit in die künstlerische Leitung. Mit Werken wie Das Wunder von Neukölln, Babytalk, Elternabend machte er das Haus auch international bekannt als Trendsetter im Bereich des neuen deutschen Musicals.

Nachfolger von Peter Lund wurde 2004 der Dramaturg und Autor Bernhard Glocksin, der sich für die inhaltliche Öffnung des Hauses für neue Spielweisen, eine radikale Befragung des Opernrepertoires und die internationale Ausrichtung des Hauses einsetzt.

Heute wird die Neuköllner Oper von einem dreiköpfigen Direktorium geleitet (Andreas Altenhof, Bernhard Glocksin, Laura Hörold) und entwickelt 8-10 Uraufführungen pro Jahr.

Nicht zuletzt durch die zahlreichen Kooperationen (u.a. mit der UdK) und Autorenwettbewerbe (Berliner Opernpreis – gestiftet von der GASAG, Autorenakademie Zaimoglu) einen festen Platz in der reichen Berliner Kulturlandschaft erobert.

VEREIN.

In der Neuköllner Oper ist man als eines von mehr als 230 Mitgliedern nicht nur näher dran, sondern ermöglicht auch noch mehr Theater: Mit Ihrer Mitgliedschaft helfen Sie dabei, neues Musiktheater in mehr als 10 Produktionen mit über 150 Künstlern pro Jahr entstehen zu lassen und unterstützen vielfältige Projekte der Kulturellen Bildung. Als unser neues Vereinsmitglied bekommen Sie darüber hinaus: ermäßigte Karten für unsere Aufführungen, unsere Mitgliedszeitung NOwumm und die Gewissheit, dass Sie mit 40 Euro Jahresbeitrag so viel Oper wie nirgendwo anders ermöglichen.

Wenn Sie also mit einer Mitgliedschaft die Neuköllner Oper unterstützen wollen, kontaktieren Sie uns per Telefon, Fax oder unter info@neukoellneroper.de

Die Jahreshauptversammlung des Vereins findet am 23. November, 19.30 in der Neuköllner Oper (Aufgang Karl-Marx-Str. 131) statt.

Spendenkonto: Postbank Berlin,
IBAN: DE13 1001 0010 0396 8731 02

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Der von Vereinsmitgliedern gespendete Flügel

JUNGE AKTEURE.

KOPRODUKTION MIT DEM STUDIENGANG MUSICAL/SHOW DER UDK BERLIN.

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Musical an der Neuköllner Oper ist etwas anderes Musical: Wo sonst tanzende Katzen und singende Vampire die Bühne bevölkern, entstehen seit 1997 in der Koproduktion von Neuköllner Oper und Studiengang Musical/Show an der UdK Stücke, die unser heutiges  Leben mit all seinen Geschichten zum Inhalt haben.

Erdacht vom Leiter des Studiengangs, Peter Lund, der aus Improvisationen mit seinen Studenten ein Werk formt, das er den Darstellern buchstäblich auf den Leib schreibt. Und ihnen, die sich damit zum ersten Mal mit einer voll gültigen Produktion in einem professionellen Theater der Öffentlichkeit vorstellen, einen idealen Start ins Bühnenleben ermöglicht.

BERLINER OPERNPREIS.

Seit 1997 verbindet die Neuköllner Oper und die GASAG eine Zusammenarbeit die in dieser Form einzigartig ist: Sie haben einen Kompositionswettbewerb ins Leben gerufen, der heute BERLINER OPERNPREIS heißt und alle zwei Jahre verliehen wird. Er richtet sich an Künstlerkollektive und Komponisten, die Werke für ein gesellschaftlich engagiertes und Genre-offenes Musiktheater schaffen wollen. Junge Kreative bis 35 Jahre sind dazu aufgefordert, der Ausschreibung – welche nur eine Themenvorgabe beinhaltet und für einen erweiterten Musiktheaterbegriff steht – zu folgen und am praxisorientierten Wettbewerb teilzunehmen.

So entstanden in einem durch Workshops und Mentoring begleiteten Wettbewerbsprozess unterschiedlichste Formen und Werke, die – wie es Komponist und Jurymitglied Detlef Glanert formulierte „Mehr Bezug zum lebenden Menschen, Innovation und Popularität, Abenteuerlust und Genussfreude“ suchen.

Der nächste Wettbewerb
Berliner Opernpreis 2018 wird im Herbst ausgeschrieben

Die bisherigen Wettbewerbe

Berliner Opernpreis 2016, Game over # Go on
Berliner Opernpreis 2014, Night in Europe
Berliner Opernpreis 2012, New Deal
Berliner Opernpreis 2010, Verbotene Liebe
Berliner Opernpreis 2008, Der Sonderermittler

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Berliner Opernpreis 2006, Tod eines Schneiders (Mooshammeroper)
Neuköllner Opernwettbewerb 2004, Putzfrauen (Wischen – No Vision)
Neuköllner Opernwettbewerb 2002, Münchhausen
Neuköllner Opernwettbewerb 2000, Hundeherz
Neuköllner Opernwettbewerb 1999, Alice
Neuköllner Opernwettbewerb 1997, Der Wurm

AUTORENAKADEMIE ZAIMOGLU.

Im urbanen Alltag treffen unterschiedliche Haltungen, Lebensentwürfe und Hintergründe aufeinander. Sie sind der (manchmal explosive) Stoff, durch den sich eine diverse Gesellschaft bewegt.  Die Autorenakademie ist ein bundesweit einzigartiges Fortbildungsprojekt für junge und versierte Theaterautoren, einzigartig, weil auf den Dialog von Deutsch- und Fremdstämmigen sowie auf das Schreiben mit und für Musik auf der Bühne fokussiert. Im Mittelpunkt stehen die versierte Beobachtung sozialer Vorgänge, ihre szenische Verdichtung und die Gestaltung mit Musik  – Übungen für ein Theater der Zeitgenossenschaft mit Musik als einem zentralen Spieler. Auf den ersten Workshop unter dem Titel „Schreiben über Differenz“ folgte 2012 „Durch die Nacht mit Feridun Zaimoglu“. Sechs Autorinnen und Autoren durchstreiften Neukölln, gemeinsam mit ihrem Mentor, dem Spezialisten für literarische Recherchen hart an der Bordsteinkante. Was sie sahen, in Szene setzten, mit Musik ausdrückten und selbst performten, war als rasante Uraufführung zum Abschluss des Workshops in der Heinrich-Böll-Stiftung im Oktober 2012 zu erleben. Die Autorenakademie wird von Feridun Zaimoglu und Bernhard Glocksin geleitet. Kompositionen, musikalische Einstudierung und Leitung: Vivan und Ketan Bhatti

Übrigens: alle Finalisten haben seither Schreibaufträge, Uraufführungen und/oder weitere Nominierungen zu Autoren-Festivals erhalten, wie zuletzt Uta Bierbaum und Olivia Wenzel bei den Autorentheatertagen 2013 am Deutschen Theater Berlin. Die Neuköllner Oper fördert ihre Akademie-Autoren zudem mit Schreibaufträgen: so wurde im November 2011 „bei drücken senden“ von Olivia Wenzel uraufgeführt, im Frühjahr 2013 die Kiezkantate „Neuköllateralschaden“ von Uta Bierbaum, Alexander Capistran und Felix Kracke. Im August 2013 war Uraufführung vom „Europäischen Abendmahl“ mit Texten von Alexander Capistran und im September 2014 von „Exit Paradise“ von Uta Bierbaum.

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Autorenakademie Zaimoglu 2010: „Schreiben über Differenz“

Abschlusspräsentation in der Neuköllner Oper am 30.10.2010.
Szenische Einrichtung: Nuran David Calis
Referenten: John von Düffel, Milena Mushak
Kooperation von Bundeszentrale für politische Bildung und Neuköllner Oper.
Autoren: Reihaneh Youzbashi Dizaji, Dmitrij Gawrisch, Katalin Naszály, Darja Stocker,
Cem Gerceker Tekin, Olivia Wenzel

Autorenakademie Zaimoglu 2012: „Durch die Nacht mit Feridun Zaimoglu“

Abschlusspräsentation in der Heinrich-Böll-Stiftung am 28.9.2012. Szenische Einrichtung: Anna Bergmann. Kooperation von Heinrich-Böll-Stiftung und Neuköllner Oper. Autoren: Uta Bierbaum, Alexander Capistran, Nadine Kaufmann, Felix Kracke, Azar Mortazavi, Tabea Venrath.

JUNGES ENSEMBLE.

Gegründet im Sommer 2012 entwickelt das “Junge Ensemble” der Neuköllner Oper eigene Musiktheaterproduktionen in Kooperation mit der ”Alten Feuerwache” in Kreuzberg. Mit dem selbst getexteten und komponierten Musical Quartett (Leitung: Tanja Schmitz) stellte sich das Projekt als Berlins erste kontinuierlich arbeitende Musiktheaterformation im Juni 2013 auf der Bühne der Neuköllner Oper vor. 2014 folgte unter der Spielleitung von Lisa Brüning ( bis Mai 2014) und Nadine Boos Weißgekleidete hässliche Kinder machen einen Ausflug mit Aufführungen in der Neuköllner Oper, der Alten Feuerwache und beim Festival Klubszene. Zuletzt folgten Odyssée d’Orléans – the d’Arc Knight Returns (2015) und  Puccini Cappuccini (2016), jeweils mit Texten von Felix Kracke sowie dem Ensemble und Musik von Michael Bellmann in der Regie von Nadine Boos.

KULTURELLE BILDUNG.

Neuköllner Oper Kinder Klub

Willkommen im “Neuköllner Oper Kinder Klub”, unserem Klub für theaterinteressierte oder einfach neugierige Kinder von 8 – 12 Jahren. An sechs Wochenend-Nachmittagen erfinden die Kinder unter fachlicher Anleitung von Lajos Talamonti und Michael Kessler Musik, Bewegung und Spiel für ein Stück, das sie dann auf unserer Bühne präsentieren werden. Zuletzt: Der Wald der verwunschenen Kinder – ein Mini-Magical” wird gezeigt im Rahmen des Kunst- und Kulturfestivals “48 Stunden Neukölln.

NOKK wird freundlich unterstützt von

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MISSION B.

Als Teil des vom Rat für die Künste und dem Flüchtlingsrat Berlin initiierten Projekts Berlin Mondiale hat die Neuköllner Oper das Projekt MISSION B initiiert. Im zweiten Jahr entstand es gemeinsam mit 7-12 jährigen Kindern des Übergangs-Wohnheim Radickestraße (IB) in Adlershof. Im Mittelpunkt der Arbeit standen Märchen mit ihren interkulturell gemeinsamen Protagonisten. Im dritten Jahr stehen Workshops, die sich an geflüchtete Frauen wenden: Inhaltlich setzen diese sich mit Rollen auseinander: Welche Bilder des/r jeweils anderen gibt es in mir bzw. bei den anderen, wie kann ich spielerisch damit umgehen.

Das Projekt wird geleitet von der Theaterpädagogin Kristina Roehl und finanziert vom Projektfonds Kulturelle Bildung.

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JENSEITS VOM HERMANNPLATZ.

PARTNER.

Wir danken allen Förderern und Partnern für die wundervolle Zusammenarbeit und tatkräftige Unterstützung.

Balletto Civile, Parma, Companyia Dei Furbi, Barcelona, Csaba Polgár/HOPPart, Budapest, Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Friedrich Ebert Stiftung, GASAG, Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland Thessaloniki, Goethe–Institut Athen, Goethe–Institut Lissabon, Goethe–Institut Prag, Goethe–Institut Verbindungsbüro Skopje, Grec Festival de Barcelona, Fondazione Luzzati-Teatro della Tosse, Griechische Kulturstiftung, Hauptstadtkulturfonds, Heinrich Böll Stiftung, Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz, Instituto Cervantes Berlin, Instytut Polski w Berlinie, Italienisches Kulturinstitut Berlin, Jobcenter Berlin-Neukölln, Königreich der Niederlande, Kulturnetzwerk Neukölln, Kulturprojekte Berlin GmbH, Kulturstiftung des Bundes, Musiktheatertage Wien, Thessaloniki Concert Hall Organisation, Operadagen Rotterdam, Regierender Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei für kulturelle Angelegenheiten, Rumänisches Kulturinstitut Berlin, Talimhane Tiyatrosu Istanbul, Teatro delle Tosse, Genua, Teatro Due, Parma, The Beggars‘ Operas, Athen, The Hope Scott Trust, Tip Berlin, TUSCH – Theater und Schulen, Universität der Künste Berlin, Zapf–Umzüge, Zitty Berlin.

ANFAHRT.

Neuköllner Oper
Karl-Marx-Straße 131 – 133
12043 Berlin

U-Bahn U7
Karl-Marx-Straße

S-Bahn
S 41/42, 45/46/47 Neukölln

Bus 104
Rathaus Neukölln
Fernbus: z.B. mit Fahrtenfuchs

Aufzug für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen vorhanden.

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TICKETS | KONTAKT.

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Karl-Marx-Str. 131
12043 Berlin
tickets@neukoellneroper.de

Öffnungszeiten

Di. – Fr. und an Spieltagen. 15 – 19 Uhr.
(Lastschriftverfahren möglich)

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Per Telefon 030/68 89 07 77
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Ermäßigungen

Ermäßigte Karten zu 9 € erhalten Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehr- und Ersatzdienstleistende. Kinder bis 14 Jahre erhalten Karten zu 5 €. Ein 3-Euro-Ticket gibt es für Inhaber einer Sozialkarte in Verbindung mit dem Personalausweis (Tickets nur an der Abendkasse).

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