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Didi und Stulle. Die Oper

nach Motiven von FIL von Anita Augustin, Eike Hannemann und Matthias Herrmann

Uraufführung  12. 06.  2014

Didi&Stulle_mit Titel

Sie sind legendär, sie sind zu zweit, sie sind befreundet, sie sind Männer, sie sind Schweine, sie graben Frauen an (kriegen aber keine ab), sie sind schwul (trau‘n sich aber nicht), berlinern übers Universum, über Bier und über die kulturpessimistische Bedeutung einer erschlafften Erektion, kurzum: Sie sind, wie sie sind, und wir lieben sie. Dieter Kolenda und Andreas Stullkowski, genannt Didi und Stulle. Vor 17 Jahren hat Philip Tägert alias Fil die Paradeprolls aus dem Märkischen Viertel erschaffen, als Comicfiguren. Jetzt werden sie endlich zu Fleisch und Blut.

Die Neuköllner Oper präsentiert proudly: Eine Opernschweinerei, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat, und die Welt ist Berlin! Mit von der Partie neben den beiden Pottsäuen: Gott, Satan, Heide Stullkowski (Big Bad Mother of Stulle), der Rainer (Selbsthilfegruppenleiter ohne Fördermittel), ein harmloser Mann mit Baskenmütze, ein paar Studenten, ein paar Riesenkäfer und viele mehr. Wie in jeder großen Oper wird von großen Dingen erzählt. Liebe, Tod, Bier. Und von Freundschaft natürlich. Groß ist auch die Musik: ein retrobarockes Klangmonument, von der Blockflötenpavane bis zur Latinofahrstuhlmusik.

Regie: Eike Hannemann
Komposition und musikalische Leitung: Matthias Herrmann
Ausstattung: Daniela Petrozzi
Fassung und Dramaturgie: Anita Augustin

Mit: Barbara Ehwald, Julia Gamez Martin, Pascal von Wroblewsky, Lars Feistkorn, Fabian Martino

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