AFFE.

Ein Trip mit den Songs von Peter Fox‘ „Stadtaffe“
Buch: John von Düffel/Fabian Gerhardt in einer Bearbeitung von Fabian Gerhardt
Uraufführung 23. November 2016. Bis 5. Januar 2017

„Schwarz zu Blau“, das ist das Morgengrauen über Berlin in den schon legendären Textzeilen von Peter Fox über den Nachhauseweg nach einer exzessiven Partynacht durch versiffte Straßen. Für F., den Helden des Stückes, verwandelt sich das Blau des beginnenden Morgens allerdings wieder in Schwarz. Er verliert das Bewusstsein – und erwacht umgeben von Klinikweiß. F. hat seinen „Kopf verloren“ und versucht ihn wiederzufinden. Doch das ist nicht so einfach, wenn alles weg ist: Handy, Perso, Erinnerung. Die Suche nach den fehlenden Puzzlestücken seiner Vergangenheit und Identität führt F. immer tiefer ins Herz der Finsternis der Stadt, oder das, was er in seinem Zustand dafür hält. Hier begegnet er nicht nur dem Stadtaffen, der über den Exzessen thront, sondern auch dem Biest in sich – seinem eigenen zweiten Gesicht. Findet F. wieder zurück in das, was wir das normale Leben nennen?
MITWIRKENDE: Regie Fabian Gerhardt | Arrangements / Musikalische Leitung: Fred Sauer  | Ausstattung Michael Graessner | Choreografie Stella Caric | Video: Vincent Stefan | Vocal Coach: Nicola Rost
Ensemble: Amy Benkenstein, Sohel Altan Gol, Sergej Lubic, Achan Malonda, Anton Weil, Rubini Zöllner

TICKETS

16-25 € / ermäßigt 9 €
unter 030 688 907 77 oder online:

09.12.2016
20:00
AFFE - ausverkauft*
Saal
10.12.2016
20:00
AFFE - ausverkauft*
Saal
11.12.2016
20:00
AFFE - ausverkauft*
Saal
15.12.2016
20:00
AFFE - ausverkauft*
Saal
16.12.2016
20:00
AFFE - ausverkauft*
Saal
17.12.2016
20:00
AFFE - ausverkauft*
Saal
18.12.2016
20:00
AFFE - ausverkauft*
Saal
22.12.2016
20:00
AFFE - ausverkauft*
Saal
23.12.2016
20:00
AFFE - ausverkauft*
Saal
26.12.2016
20:00
AFFE - ausverkauft*
Saal
29.12.2016
20:00
AFFE - ausverkauft*
Saal
31.12.2016
16:00
AFFE - ausverkauft*
Saal
03.01.2017
20:00
AFFE - ausverkauft*
Saal
04.01.2017
20:00
AFFE - ausverkauft*
Saal
05.01.2017
20:00
AFFE - ausverkauft*
Saal

*Evtl. Restkarten an der Abendkasse
(im Falle nicht abgeholter reservierter Karten werden diese ab 19.30 Uhr frei gegeben)

präsentiert von

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HIGH POTENTIALS.

Ein musiktheatrales Seminar für (potentielle) Führungskräfte
Von Johanna Martin & Matthias Messmer
Songtexte: Markus Voigt, Mitarbeit Johanna Martin
Musik: Markus Voigt

Wiederaufnahme. Ab 18. November. Bis 20.01. 2017

Klar, auch Sie sind ein High Potential, also Träger größter Fähigkeiten und noch größerer Erwartungen Ihres Arbeitgebers. Wussten Sie gar nicht? Dann aber wird es höchste Zeit. Im Studio der Neuköllner Oper erwartetet Sie ein lukratives Angebot: lassen Sie sich weiterentwickeln von unserem kompetenten Kursleiter, der mit und an Ihnen die wahren Potenziale entdeckt: Effizienz, Commitment, Leadership Development und weitere Soft Skills z.B. fürs Konfliktmanagement – sollten Sie beispielsweise Mitarbeitern die Chance zur beruflichen Neuorientierung geben müssen. Natürlich geschieht dies mit Musik und einer guten Prise Humor: Erfolg haben und Mensch bleiben!
High Potentials: So nachhaltig muss Veränderung sein.. Voranmeldung empfohlen – Teilnehmerzahl ist begrenzt.

MITWIRKENDE: Inszenierung: Matthias Messmer | Musikalische Leitung: Markus Voigt | Ausstattung: Beata Hundertmark
Mit: Nini Stadlmann, Marco Billep, Urban Luig, Nico Selbach

TICKETS

15 € / ermäßigt 8 €
unter 030 688 907 77 oder online:

10.12.2016
16:00
HIGH POTENTIALS - ausverkauft*
Studio
11.12.2016
16:00
HIGH POTENTIALS
Studio
12.12.2016
20:00
HIGH POTENTIALS
Studio
19.12.2016
20:00
HIGH POTENTIALS
Studio
20.12.2016
20:00
HIGH POTENTIALS
Studio
28.12.2016
20:00
HIGH POTENTIALS - ausverkauft*
Studio
30.12.2016
20:00
HIGH POTENTIALS
Studio
02.01.2017
20:00
HIGH POTENTIALS
Studio
10.01.2017
20:00
HIGH POTENTIALS
Studio
12.01.2017
20:00
HIGH POTENTIALS
Studio
13.01.2017
20:00
HIGH POTENTIALS
Studio
15.01.2017
20:00
HIGH POTENTIALS
Studio
20.01.2017
20:00
HIGH POTENTIALS - Derniere
Studio
*Restkarten an der Abendkasse

NEUKÖLLNER OPERNBALL.

mit dem Salonorchester NonPlusUltra

07.01. 2017

Und wieder ist es so weit! Zum 25. Mal findet der Neuköllner Opernball jetzt statt. Das ist ein Grund zum Feiern und zum Tanzen. Kommen Sie (wieder) vorbei. Der Vorverkauf läuft.
Es wird für Ihr leibliches Wohl mit einem Suppenbuffet gesorgt, für Ihre Unterhaltung mit unseren musikalischen Einlagen und der Tombola – und natürlich mit der wunderbaren Tanzmusik von den Musikern des Non-Plus-Ultra-Orchesters. Vorab findet ein Auffrischungstanzkurs statt.

Ablauf:
Einlass: 18.30 Uhr zum Tanzkurs
Auffrischungstanzkurs: 19.00 Uhr
Beginn Opernball: 20.00 Uhr

 

plakatausschnitt

TICKETS

39 € inklusive Suppenbuffet

unter 030 688 907 77 oder online:

07.01.2017
20:00
NEUKÖLLNER OPERNBALL - ausverkauft!
Saal

Die reservierten Karten unbedingt bis 16.12.16 an der Kasse der NO abzuholen. Nicht abgeholte Karten gehen danach wieder in den Ververkauf.

Die Fledermaus

Nach Johann Strauss in einer Fassung von Julia Lwowski, Yassu Yabara und Tobias Schwencke.

Eisenstein muss ins Gefängnis, will sich aber vorher ohne seine Frau Rosalinde auf der Orgie des Prinz Orlofsky austoben. Als Rosalindes Liebhaber an Stelle Eisensteins verhaftet wird, folgt auch sie der Einladung des Familienfreundes und S/M-Künstlers Falke zu Orlofsky. Sogar die Kammerzofe Adele darf unter einem schlechten Vorwand zu dem Fest, bei dem alle alles erfahren werden. Das macht aber nicht viel, denn der Champagner war sowieso an allem Schuld und das Gefängnis ist ein fideles. Strauss‘ lustige Fledermaus ist ein schillernder Reigen an überholten Konventionen, geschmacklosen Lügen und unseren Versuchen, sie zu umgehen. Jeder betrügt jeden und das Geheimnis der Erotik wird konsequent durch häusliche Gewalt und patriarchalen Sadismus zerstört.

Auch das wundersame Happy End kann über die vielen verzweifelten Lustmaschinen dieser Operette nicht hinwegtäuschen. Die pornografische Lust kennt keine Erschöpfung, kein Ende. Wir auch nicht. Nach eindrücklichen Inszenierungen von Schwindel, Macbeth und Elektra widmet sich die junge Regisseurin Julia Lwowski mit ihrer internationalen Randgruppe und dem Trio Laccasax nun dem Klassiker der Schönen Lüste – Eintritt garantiert ab 18.

Regie: Julia Lwowski | Musikalische Leitung: Nadezda Tseluykina, Roman Lemberg| Bühne/Kostüm: Yassu Yabara | Videos: Franziska Kronfoth, Martin Mallon | Dramaturgie: Johanna Ziemer, Maria Buzhor

Mit: Hrund Ósk Árnadóttir, SuJin Bae, Thorbjörn Björnsson, Magnús Hallur Jónsson, Vera Maria Kremers, Gina-Lisa Maiwald, David Ristau, Nadezda Tseluykina, Roman Lemberg, Franziska Kronfoth und Trio Laccasax: Andrey Lakisov, Timofey Sattarov, Bernd Gesell.

TICKETS

15 € / ermäßigt 8 €
unter 030 688 907 77 oder online:

26.01.2017
20:00
Fledermaus Premiere - ausverkauft*
Saal
28.01.2017
20:00
Fledermaus
Saal
29.01.2017
20:00
Fledermaus
Saal
02.02.2017
20:00
Fledermaus
Saal
03.02.2017
20:00
Fledermaus
Saal
04.02.2017
20:00
Fledermaus
Saal
05.02.2017
20:00
Fledermaus
Saal
09.02.2017
20:00
Fledermaus
Saal
11.02.2017
20:00
Fledermaus
Saal
12.02.2017
20:00
Fledermaus
Saal
15.02.2017
20:00
Fledermaus
Saal
16.02.2017
20:00
Fledermaus
Saal
17.02.2017
20:00
Fledermaus
Saal
19.02.2017
20:00
Fledermaus
Saal
24.02.2017
20:00
Fledermaus
Saal
25.02.2017
20:00
Fledermaus
Saal
26.02.2017
20:00
Fledermaus
Saal

In Schönheit sterben.

 

+++ Diskutieren Sie mit uns über Fragen an das MusikTheater heute! Hier… +++

Die Oper war jahrhundertelang der erlesene Ort für die Darstellung von Mord, Liebe und Gewalt im schönen Schein von Musik und Theater. Keine Oper ohne schönen Tod. Im realen Leben haben Gewalt und Terror in beängstigender Weise zugenommen und rücken, täglich näher. Verletzte und Tote begleiten unsere „Normalität“ und versperren doch den Weg in den Alltag. In der Oper wurden seit Anbeginn (man denke an Monteverdis Poppea!) Konzepte und Gründe auf die Bühne gebracht, für die man mordet: Eifersucht, politisches Kalkül, Ideologie…
Diese Konzepte haben nun auch auf Plätzen, Diskotheken, Einkaufszentren und anderen Orten derzeit Hochkonjunktur, und natürlich im Internet, wo u. a. auch ästhetische Mittel des Musiktheaters verwendet werden, um z. B. Hass-Videos zu inszenieren. Was also macht das mit uns, dem Musiktheater, seinen Machern und Zuschauern? Wie reagiert Oper/Musiktheater auf die aktuellen Gewalterfahrungen, und nicht nur in Deutschland? Könnte oder sollte sich Musiktheater verändern, unter den gemachten Erfahrungen?
Zu diesen Fragen haben wir während des Festival IN SCHÖNHEIT STERBEN an vier dicht gefüllten Tagen exemplarische Inszenierungen zur Diskussion gestellt und gemeinsam mit Theater der Zeit die folgenden drei Fragen gestellt:

nko-par-festival

Was möchten Sie im Musiktheater erleben und was findet davon wirklich statt?
Sollte sich Oper in dem Maße für soziale Fragen öffnen, wie es das Schauspiel tut?
Wie müsste ein zeitgenössisches Musiktheater aussehen, das mit der heutigen diversen, hybriden Gesellschaft in Dialog treten will? Die Antworten und Ihre Kommentare lesen Sie hier.

SPIELPLAN

DEZEMBER.

Do | 01 | 20.00 | Saal – AFFE – ausverkauft*

Fr | 02 | 20.00 | Saal – AFFE – ausverkauft*

Sa | 03 | 20.00 | Saal – AFFE – ausverkauft*

So | 04 | 20.00 | Saal – AFFE – ausverkauft*

Mo | 05 | 19.00 | Saal – schreib:maschine

Do | 08 | 20.00 | Saal – AFFE – ausverkauft*

Fr | 09 | 20.00 | Saal – AFFE – ausverkauft*

Sa | 10. | 16.00 | Studio – HIGH POTENTIALS

Sa | 10 | 20.00 | Saal – AFFE – ausverkauft*

So | 11. | 16.00 | Studio – HIGH POTENTIALS

So | 11 | 20.00 | Saal – AFFE – ausverkauft*

Mo | 12. | 20.00 | Studio – HIGH POTENTIALS

Do | 15 | 20.00 | Saal – AFFE – ausverkauft*

Fr | 16 | 20.00 | Saal – AFFE – ausverkauft*

Sa | 17 | 20.00 | Saal – AFFE – ausverkauft*

So | 18 | 20.00 | Saal – AFFE – ausverkauft*

Mo | 19. | 20.00 | Studio – HIGH POTENTIALS

Di | 20. | 20.00 | Studio – HIGH POTENTIALS

Do | 22 | 20.00 | Saal – AFFE – ausverkauft*

Fr | 23 | 20.00 | Saal – AFFE – ausverkauft*

Mo | 26 | 20.00 | Saal – AFFE – ausverkauft*

Mi | 28. | 20.00 | Studio – HIGH POTENTIALS

Do | 29 | 20.00 | Saal – AFFE – ausverkauft*

Fr | 30. | 20.00 | Studio – HIGH POTENTIALS

Sa | 31 | 16.00 | Saal – AFFE – ausverkauft*

JANUAR 17.

Mo | 02. | 20.00 | Studio – HIGH POTENTIALS

Di | 03. | 20.00 | Saal – AFFE – ausverkauft*

Mi | 04. | 20.00 | Saal – AFFE – ausverkauft*

Do | 05. | 20.00 | Saal – AFFE | Derniere – ausverkauft!

Sa | 07. | 20.00 | Saal – Opernball – ausverkauft*

Di | 10. | 20.00 | Studio – HIGH POTENTIALS

Do | 12. | 20.00 | Studio – HIGH POTENTIALS

Fr | 13. | 20.00 | Studio – HIGH POTENTIALS

So | 15. | 20.00 | Studio – HIGH POTENTIALS

Fr | 20. | 20.00 | Studio – HIGH POTENTIALSDerniere

Do | 26. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUSPremiere

Sa | 28. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

So | 29. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

FEBRUAR 17.

Do | 02. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

Fr | 03. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

Sa | 04. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

Do | 09. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

Fr | 10. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

Sa | 11. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

So | 12. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

Mi | 15. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

Do | 16. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

Fr | 17. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

So | 19. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

Do | 23. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

Fr | 24. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS

So | 26. | 20.00 | Saal – DIE FLEDERMAUS  – Derniere

* Restkarten an der Abendkasse

PREMIERENÜBERSICHT.

++ STELLA - Bestes deutschsprachiges Musical 2016 ++

Wie stark steuern Triebe unser Leben? Klar, wir kennen die „Macht der Gefühle“, im Privaten – und nun immer mehr auch in der Gesellschaft, wenn  mit Pegida, „Populismus“, Internethetze und einem neuen US-Präsidenten eine neue  – „postfaktische“ – Zeit aufzieht,  wenn Gefühle und Stimmungen „Staat“ machen im Netz und der realen (analogen) Wirklichkeit. Wie aber steht es mit den Trieben, die zu kanalisieren und „zivilisieren“ Ziel und Basis unserer abendländischen Kultur ist? In dieser Spielzeit werfen wir also einen Blick auf das Triebwerk im Menschen, spielerisch, assoziativ, musikalisch, in unterschiedlichen Spielweisen, Genres und Perspektiven.

AFFE
Ein Trip mit den Songs von Peter Fox »Stadtaffe«
Buch: John von Düffel/Fabian Gerhardt in einer Bearbeitung von Fabian Gerhardt
»Schwarz zu Blau«, das ist das Morgengrauen über Berlin in den schon legendären Textzeilen von Peter Fox über den Nachhauseweg nach einer exzessiven Partynacht durch versiffte Straßen. Für F., den Helden des Stückes, verwandelt sich das Blau des beginnenden Morgens allerdings wieder in Schwarz. Er verliert das Bewusstsein – und erwacht umgeben von Klinikweiß. F. hat seinen »Kopf verloren« und versucht ihn wiederzufinden. Doch das ist nicht so einfach, wenn alles weg ist: Handy, Perso, Erinnerung. Die Suche nach den fehlenden Puzzlestücken seiner Vergangenheit und Identität führt F. immer tiefer ins Herz der Finsternis der Stadt, oder das, was er in seinem Zustand dafür hält. Hier begegnet er nicht nur dem »Stadtaffen«, der über den Exzessen thront, sondern auch dem Biest in sich – seinem eigenen »zweiten Gesicht«. Findet F. wieder zurück in das, was wir das normale Leben nennen. Uraufführung 23. November 2016

 

DIE FLEDERMAUS. Nach Johann Strauss in einer Fassung von Julia Lwowksi, Yassu Yabara und Tobias Schwencke
Die pornografische Lust kennt keine Erschöpfung auch kein Ende. Wir auch nicht. Die andere Lust aber, die nicht nur auf Befriedigung abzielt, sondern sich als Auseinandersetzung mit einem Gegenüber versteht, braucht ein endloses verstörendes Fest beim Master of Desaster Prince Orlofsky. Strauss‘ lustige FLEDERMAUS ist ein schillernder Reigen an überholten Konventionen und unseren vielen heiteren Versuchen, sie zu umgehen. Das wundersame Happy End kann über die vielen verzweifelten Lustmaschinen dieser Operette nicht hinwegtäuschen. Was passiert also, wenn mit der vierten Wand die aufgesetzte Unschuld der Operette verabschiedet wird?
Nach eindrücklichen Inszenierungen von SCHWINDEL, MACBETH und ELEKTRA widmet sich die junge Regisseurin Julia Lwowski mit ihrer internationalen Randgruppe und dem Trio Laccasax nun dem Klassiker der Schönen Lüste – Eintritt garantiert ab 18. Ab 26. Januar 2017

 

RETTE UNS, OKICHI!

Kurofune (“ Schwarze Schiffe“) gilt als die erste große, nationale Oper in Japan. 1940 uraufgeführt, kurz vor Kriegseintritt, jedoch viel früher geschrieben, erzählt sie von einem nationalen Mythos: der Erzwingung der Öffnung Japans für die Handelsinteressen der USA,  durch Androhung von Kanonenbeschuss durch die sog. „schwarzen Schiffe“. Um diesen zu vereiteln wird das Mädchen Okichi von zwei Seiten zugleich bedrängt und beauftragt: dem US Konsul als Geisha zu dienen und der fremden Großmacht willfährig zu sein, wie es die Provinzregierung von ihr fodert.  Oder den Fremden umzubringen, wie die alten Samurais wollem: denn nur könne man sich vor einer Invasion der Fremden schützen und Heimat, Tradition und nationale Identität retten. Was also soll Okichi tun? Wie kann sie allen Ansprüchen gerecht werden, und sich selbst?
Der große japanische Komponist Kosaku Yamada (1886-1965) hat u.a. 1910-13 in Berlin bei Max Bruch Komposition studiert und ein umfangreiches Oeuvre von über 1500 Werken aller Gattungen hinterlassen. In Deutschland vollständig unbekannt, heben wir in einer Kammerfassung mit den „Schwarzen Schiffen“ einen wunderbaren musikalischen Schatz, der zwischen italienischem Verismo, deutscher Romantik und japanischer Folklore funkelt und vom Ursprung einer Großmacht aus dem Geist der Kanonenbootpolitik erzählt.  Europäische Erstaufführung 18.2. 2017

KOPFKINO
Ein musikalisches Filmprojekt. Oder ein filmisches Musical. Von Peter Lund und Thomas Zaufke
Lennard ist 18 und kann sich nicht entscheiden. Aber zumindest eine Sache hat er geschafft: Er ist in eine WG gezogen, zusammen mit dem tiefenentspannten Ben und der durchgeknallten Fine. Dabei hat Lennard schon Mitbewohner genug. Zumindest im Oberstübchen.
Den Heteromacker Boris und seine weibliche Seite Helena,  die vernünftige Jutta mit Lennards innerem Kind Theo, die saucoole Tess und natürlich sein gesammeltes Angstpotential Günter. Und alle sagen Lennard ungefragt ihre Meinung. Kein Wunder, dass Lennard so viel Zeit braucht, sich zu entscheiden.  Vor allem aber wenn es darum geht, wem Lennard sein Herz schenken könnte, läuft das Kopfkino zu ganz großer Form auf. Und weder Fine noch Ben konnten ahnen, wen sie sich da in die WG geholt haben. Und vor allem, wie viele! Uraufführung 13. April 2017

 

WALPURGISNACHT/ SOMA (AT). Ein Ritual mit dem Project Wildeman
Gemeinsam mit dem Holländischem Kollektiv Project Wildeman eröffnen wir nach Abklingen der Walpurgisnacht einen Ritual-Raum, in dem wir vor-oder post-modernen Zeremonien nachgehen – im Vorbereitung und noch nicht entschieden ist derzeit entweder ein Abend mit Publikumsbeteiligung zur heidnischen Walpurgisnacht oder zum Ritual rund um die Droge Soma, wie es Huxley in seinem zeitlosen Roman von der Schönen neuen Welt entworfen hat. Uraufführung 3.Mai 2017.

 

Der  Schuss (Arbeitstitel)
Musiktheater von Arash Safaian (Musik)  und Bernhard Glocksin (Libretto)
Inszenierung: Paul Georg Dittrich
Neuköllner Oper Berlin und Ensemble Adapter
Am 2. Juni 1967 wird der Student Benno Ohnesorg vor der Deutschen Oper Berlin erschossen während der Demonstrationen gegen den Besuch des Schahs von Persien. Fünfzig Jahre später  erzählt unser Musiktheater, ausgehend von den Dokumenten, die fiktive Geschichte einer verhängnisvollen Nacht: Benno schickt seine schwangere  Frau Christa aufgrund der brutalen Polizeieinsätze nach Hause, sie solle sich in Sicherheit bringen, er komme gleich nach, wolle nur nach den Kommilitonen sehen… Chris geht, hört auf dem Weg noch einen Knall – von dem sie nicht weiß, dass es der tödliche Schuss auf ihren Mann ist – und wartet. Allein, dann mit einem Mitbewohner, wartet Chris Stunde um Stunde, in Ungewissheit und Angst, Erinnerungen kommen hoch, Träume, Albträume, bekannte Gesichter und Situationen mit Benno, der Ensslin, Rudi Dutschke, dem Mörder Kurras… Am frühen Morgen schließlich erreicht sie die Nachricht, wie ein weiterer Schuss, der diesmal sie zu Boden gehen lässt. Uraufführung 2. Juni 2017

PREMIERENRÜCKBLICK.

IN SCHÖNHEIT STERBEN. ALTERNATIVES MUSIKTHEATER IN EUROPA.

Gewalt durch Terror, Populismus und Demagogie rücken auch bei uns beklemmend nahe. Gewalt macht vor Theatern und seinem Publikum nicht halt. Zugleich ist die traditionelle Oper hochspezialisiert auf dieses Thema, allerdings in schönster ästhetischer Veredelung von Intrige, Gewalt und Tod. Kann und muss Musiktheater darauf reagieren? Wenn ja, wie?
Drei ausgewählte internationale Gastspiele, erfolgreiche Arbeiten der Berliner Freien Szene, Festival-Events sowie eine Eigenproduktion, die das Stichwort gibt. Festival 20.-23.10.2016

Büro für postidentisches Leben.
Im deutsch-spanisch-katalanischen Team unter der Leitung von Matthias Rebstock entstand in Barcelona (ab 6.7.) und Berlin (ab 15.9.) ein Büro für Postidentisches Leben: hier entwickelten sieben junge Kreative überraschende Fragen und Antworten zu dem, was uns im Kern zusammenhält: Freiheit, Grenzen und Identität.
In Berlin ab dem 15.9. 2016

STELLA.
Sie hat es auch hier gegeben, die „Greifer“ – Berliner Juden, die für die Gestapo gearbeitet haben bzw. arbeiten mussten. Eine von ihnen war Stella Goldschlag, spektakulär durch ihre Erscheinung, Schönheit und Prozesse. Peter Lund, Carola Cohn-Friedlaender und Wolfgang Böhmer nennen ihr neues Stück „ein Singspiel“.
Uraufführung 23.6. 2016

 

GAME OVER, GO ON!
Zwei Teams, ein Titel. Unter dem Motto GAME OVER, GO ON! entwickelten und spielten die Berliner Theatermacher Yuval Halpern/Svenja Viola Bungarten/Anja Kerschkewicz  sowie vom holländischen Ensemble Het Geluid  zwei Uraufführungen für den BERLINER OPERNPREIS von Neuköllner Oper und Gasag.
Uraufführung 25.5. 2016

 

RATTE RUDI
Musiktheater für Menschen ab 8
Ratte Rudi, die letzte Ratte an Bord, hat ein Problem. Der Kutter, auf dem er lebt, liegt auf dem Trockenen, es gibt nur Bohnen in Dosen. Da kracht Kobold Konstantin mit unerhört guter Laune in seine Einsamkeit und verrät ihm seinen Traum: Einmal auf einer Walfontäne reiten! Und auch Rudi träumt: Einmal sich durch die Essensreste eines Restaurants fressen! Doch Rudi war noch nie an Land und Konstantin noch nie auf dem Meer … Ein Musical über Ängste und Träume und darüber, wie Freundschaft diese Kluft überwinden kann.
Erstaufführung 28.4.2016

 

 

IRIS BUTTERFLY
Eine Japan-Oper von Pietro Mascagni, neu entdeckt
Wie kann das sein, das man diese großartige Oper nicht kennt? 1898, sechs Jahre vor der Madama Butterfly seines Freundes Puccini , schreibt  Pietro Mascagni (Cavalleria rusticana) die erste große, nein: sensationelle Japan- Oper des Verismo. Er erzählt die Geschichte des Mädchens Iris,  die ein reichen Freier in ein Großstadt- Bordell verschleppt  und zum Sex zwingen will. Doch Iris lässt sich nicht zwingen, wenngleich sie einem tragischen Ende nicht entkommen kann… Wir präsentierten Ihnen das Meisterwerk in einer neuen, komprimierten Fassung. Erstaufführung 14.4.2016

 

ELEKTRA
Ein Abend nach Hofmannsthal mit Musik von Gluck, Xenakis und Kanajan
von Julia Lwowski, Yassu Yabara und Chatschatur Kanajan
Elektra fordert Gerechtigkeit. Und Rache – für den ermordeten Vater, den die Mutter und ihr Liebhaber erschlug. Die junge Regisseurin Julia Lwowski (Schwindel , Macbeth) nimmt sich der Figur über die Interpretation Hugo von Hofmannsthals an und entwirft in reicher Bildsprache einen archaischen Generationskonflikt neu: Sind wir etwa für ewig dazu verdammt, die Fehler unserer Eltern zu wiederholen? Uraufführung 10. 2. 2016

 

DAS SCHWARZE WASSER
Musiktheater von Roland Schimmelpfennig (Text) mit der Musik von Vivan und Ketan Bhatti.
Zwei Gruppen Jugendlicher klettern in einer Sommernacht über den Zaun eines Schwimmbades und treffen dort unerwartet aufeinander. Sterne spiegeln sich im schwarzen Wasser des Beckens, in dem man sich kennen und im Verlauf der Nacht verlieben wird… Zwanzig Jahre später trifft einer, Frank, zufällig auf seine damalige Geliebte Leyla. Was ist passiert in diesen Jahren? Welche Wege sind sie gegangen, die deutschen und die türkischen Jugendlichen? Roland Schimmelpfennig, weltweit gespielter Dramatiker, schaut in seinem Schauspiel auf uns: die deutsche „Integrationsgesellschaft“, wie wir sie nicht nur aber auch in Neukölln und Berlin erleben. Uraufführung. 21. Januar 2016

DIE BRETTER DIE NEUKÖLLN BEDEUTEN.

PROFIL.

„Berlins Vierte Oper“

(Klaus Wowereit) ist ein Unikum in der vielfältigen Kulturszene der Hauptstadt. Wer könnte auch sonst auf eine Produktivität von ca.170 Ur- und Erstaufführungen in allen Genres in nur 39 Jahren zurückblicken? Die NO ist Marktführer und Markenzeichen für eine vitales, engagiertes und „angewandtes“ Musiktheater – Oper ist mehr als das Neuinszenieren eines bekannten und begrenzten Repertoires, zu dem hin und wieder ein paar neue Auftragswerken hinzu kommen. Die NO zeigt: Musiktheater kann nein: muss man selbst auf die Bühne bringen, um relevante Themen auszudrücken – nur damit kann „Oper“ wirklich zukunftsfähig werden.

Ein solches Theater ist wie gesagt Unikum und Trendsetter in der an Formen, Institutionen und Förderung so reichen Opernlandschaft Berlins und Deutschlands.Während sich die um das Beantworten der immer gleichen Fragen kümmern, also um die Interpretation der bekannten Werke, macht die NO das Gegenteil: sie stellt neue Fragen – erfindet neue Stücke- und spielt mit möglichen Antworten.

Was steckt hinter und in der “Neuköllner Oper”?

Zuerst einmal etwas Einzigartiges: Europas produktivstes Musiktheater mit rund 160 Uraufführungen in 36 Jahren

– ein Team musikbegeisterter Theatermacher unterschiedlicher Couleur – im Haus fest arbeitend oder frei verbunden undogmatisches Musiktheater.
– Als Autoren- und Uraufführungstheater produzieren wir Musiktheater aller und zwischen allen Sparten: mit einem offenen, dynamischen und kreativen Musikbegriff und im Miteinander von E und U
– ein Spielplan auf zwei Säulen: einem regionalen und einem internationalen
Theater mit einem Faible für das, was uns umgibt: Neukölln, Berlin, Deutschland und die Welt
– intelligentes Spiel mit Traditionen, Formen und gutem Humor
Stücke für ein breites Publikum jenseits modischer Nischen und selbstreferenzieller Fachkreise
– jedes Jahr bis zu 12 Produktionen (zumeist Ur- und Erstaufführungen) in ca. 250 Vorstellungen
– eine ungemeine Vielfalt an Themen und Formen – bewährte und neu entwickelte: durch Kompositionsaufträge in allen musikalischen Genres,
radikale Bearbeitungen, Musicaluraufführungen, crossover-Produktionen (Instrumentales Theater, Tanz, Puppenspiel, Performance), Koproduktionen und Ausbildungsprojekten mit Hochschulen sowie Musiktheater für Familien und „Kurze“.
– Deutschlands erstes deutsch-türkisches Musiktheater
– internationale Projekte und Koproduktionen mit Gastspieleinladungen
Festivals für Europäisches Musiktheater
– last not least ein Ausbildungsgenerator: für Sänger, Komponisten, Autoren und Regisseure, in Kooperation mit dem Studiengang Musical/Show der UdK Berlin, mit dem Berliner Opernpreis, der Autorenakademie Zaimoglu und vielfältigen Initiativen in der Kulturellen Bildung

Organisatorisch ist die Neuköllner Oper ein Privattheater, das über die sog. Konzeptförderung des Berliner Senats gefördert wird und darüber hinaus projektweise von der GASAG, dem Hauptstadtkulturfonds, der Kulturstiftung des Bundes und anderen Förderern bezuschusst wird.

STÜCKE.

EINE AUSWAHL VON ÜBER 170 UR/ERSTAUFFÜHRUNGEN.

TEAM.

Direktorium: Andreas Altenhof, Bernhard Glocksin, Laura Hörold

Künstlerische Leitung / Programmgestaltung: Bernhard Glocksin
glocksin@neukoellneroper.de

Marketing/Presse/Community Arts.

Andreas Altenhof
altenhof@neukoellneroper.de

Musikalischer Direktor.

Hans-Peter Kirchberg
kirchberg@neukoellneroper.de

Technische Leitung.

Helmut Topp
technik@neukoellneroper.de

Künstlerisches Betriebsbüro.

Stephan Bielinski
kbb@neukoellneroper.de

Marketing/Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Kulturelle Bildung.

Benjamin Stein
stein@neukoellneroper.de

Verwaltung / Besucherservice.

Josef Mratschnigger
mratschnigger@neukoellneroper.de

Technik.

Ben Artmann, Tobias Busch, Carola Caggiano, Fred Hirschmann,  Kim Titzmann
technik@neukoellneroper.de

Abendspielleitung.

Regina Triebel
tante.abendspiel@gmx.de

Kostümabteilung.

Christina Kämper, Kathy Prell
kostuem@neukoellneroper.de

Empfang.

Axel Müller, Marcus Schröter
zentrale@neukoellneroper.de

Kasse/Tickets.

Martine Klein, Marcella Kersten
Tel: 030/68 89 07 77

Dienstags bis freitags und an Spieltagen
von 15.00 – 19.00 Uhr

tickets@neukoellneroper.de

GESCHICHTE.

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Die Anfänge der Neuköllner Oper reichen bis in das Jahr 1972 zurück, die Gründung des Vereins datiert 1977. Bis 1981 wurde in verschiedenen Kirchen geprobt und gespielt, seit 1981 mit Einführung der Projektförderung wurde eine Fabriketage genutzt und an allen gängigen Theaterorten gespielt. 1988 bekam die Neuköllner Oper mit dem Ballsaal der Passage Neukölln ein eigenes Theater.

In der heutigen Nutzung verteilen sich auf den Großen Saal bis zu 220, auf die Studiobühne bis zu 60 Plätze. Gegründet wurde die Neuköllner Oper durch den Komponisten und Kirchenmusiker Winfried Radeke.

In der ersten Zeit standen Stücke auf dem Spielplan die gar nicht oder aber in nicht hinterfragter Form an den großen Häusern Berlins gegeben wurden wie Der Kaiser von Atlantis von Viktor Ullmann oder Die Nachtschwalbe von Boris Blacher, aber auch Uraufführungen wie Die Vögel nach Aristophanes (Text/Musik: Winfried Radeke).

1996 holte Winfried Radeke den Regisseur und Autor Peter Lund mit in die künstlerische Leitung. Mit Werken wie Das Wunder von Neukölln, Babytalk, Elternabend machte er das Haus auch international bekannt als Trendsetter im Bereich des neuen deutschen Musicals.

Nachfolger von Peter Lund wurde 2004 der Dramaturg und Autor Bernhard Glocksin, der sich für die inhaltliche Öffnung des Hauses für neue Spielweisen, eine radikale Befragung des Opernrepertoires und die internationale Ausrichtung des Hauses einsetzt.

Heute wird die Neuköllner Oper von einem dreiköpfigen Direktorium geleitet (Andreas Altenhof, Bernhard Glocksin, Laura Hörold) und entwickelt 8-10 Uraufführungen pro Jahr.

Nicht zuletzt durch die zahlreichen Kooperationen (u.a. mit der UdK) und Autorenwettbewerbe (Berliner Opernpreis – gestiftet von der GASAG, Autorenakademie Zaimoglu) einen festen Platz in der reichen Berliner Kulturlandschaft erobert.

VEREIN.

In der Neuköllner Oper ist man als eines von mehr als 230 Mitgliedern nicht nur näher dran, sondern ermöglicht auch noch mehr Theater: Mit Ihrer Mitgliedschaft helfen Sie dabei, neues Musiktheater in mehr als 10 Produktionen mit über 150 Künstlern pro Jahr entstehen zu lassen und unterstützen vielfältige Projekte der Kulturellen Bildung. Als unser neues Vereinsmitglied bekommen Sie darüber hinaus: ermäßigte Karten für unsere Aufführungen, unsere Mitgliedszeitung NOwumm und die Gewissheit, dass Sie mit 40 Euro Jahresbeitrag so viel Oper wie nirgendwo anders ermöglichen.

Wenn Sie also mit einer Mitgliedschaft die Neuköllner Oper unterstützen wollen, kontaktieren Sie uns per Telefon, Fax oder unter info@neukoellneroper.de

Die Jahreshauptversammlung des Vereins findet am 22. November, 19.30 in der Neuköllner Oper (Aufgang Karl-Marx-Str. 131) statt.

Spendenkonto: Postbank Berlin,
IBAN: DE13 1001 0010 0396 8731 02

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Der von Vereinsmitgliedern gespendete Flügel

JUNGE AKTEURE.

KOPRODUKTION MIT DEM STUDIENGANG MUSICAL/SHOW DER UDK BERLIN.

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Musical an der Neuköllner Oper ist etwas anderes Musical: Wo sonst tanzende Katzen und singende Vampire die Bühne bevölkern, entstehen seit 1997 in der Koproduktion von Neuköllner Oper und Studiengang Musical/Show an der UdK Stücke, die unser heutiges  Leben mit all seinen Geschichten zum Inhalt haben.

Erdacht vom Leiter des Studiengangs, Peter Lund, der aus Improvisationen mit seinen Studenten ein Werk formt, das er den Darstellern buchstäblich auf den Leib schreibt. Und ihnen, die sich damit zum ersten Mal mit einer voll gültigen Produktion in einem professionellen Theater der Öffentlichkeit vorstellen, einen idealen Start ins Bühnenleben ermöglicht.

BERLINER OPERNPREIS.

Seit 1997 verbindet die Neuköllner Oper und die GASAG eine Zusammenarbeit die in dieser Form einzigartig ist: Sie haben einen Kompositionswettbewerb ins Leben gerufen, der heute BERLINER OPERNPREIS heißt und alle zwei Jahre verliehen wird. Er richtet sich an Künstlerkollektive und Komponisten, die Werke für ein gesellschaftlich engagiertes und Genre-offenes Musiktheater schaffen wollen. Junge Kreative bis 35 Jahre sind dazu aufgefordert, der Ausschreibung – welche nur eine Themenvorgabe beinhaltet und für einen erweiterten Musiktheaterbegriff steht – zu folgen und am praxisorientierten Wettbewerb teilzunehmen.

So entstanden in einem durch Workshops und Mentoring begleiteten Wettbewerbsprozess unterschiedlichste Formen und Werke, die – wie es Komponist und Jurymitglied Detlef Glanert formulierte „Mehr Bezug zum lebenden Menschen, Innovation und Popularität, Abenteuerlust und Genussfreude“ suchen.

Der nächste Wettbewerb
Der Berliner Opernpreis 2018 wird im Herbst 2016 ausgeschrieben.

Die bisherigen Wettbewerbe

Berliner Opernpreis 2016, Game over # Go on
Berliner Opernpreis 2014, Night in Europe
Berliner Opernpreis 2012, New Deal
Berliner Opernpreis 2010, Verbotene Liebe
Berliner Opernpreis 2008, Der Sonderermittler

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Berliner Opernpreis 2006, Tod eines Schneiders (Mooshammeroper)
Neuköllner Opernwettbewerb 2004, Putzfrauen (Wischen – No Vision)
Neuköllner Opernwettbewerb 2002, Münchhausen
Neuköllner Opernwettbewerb 2000, Hundeherz
Neuköllner Opernwettbewerb 1999, Alice
Neuköllner Opernwettbewerb 1997, Der Wurm

AUTORENAKADEMIE ZAIMOGLU.

Im urbanen Alltag treffen unterschiedliche Haltungen, Lebensentwürfe und Hintergründe aufeinander. Sie sind der (manchmal explosive) Stoff, durch den sich eine diverse Gesellschaft bewegt.  Die Autorenakademie ist ein bundesweit einzigartiges Fortbildungsprojekt für junge und versierte Theaterautoren, einzigartig, weil auf den Dialog von Deutsch- und Fremdstämmigen sowie auf das Schreiben mit und für Musik auf der Bühne fokussiert. Im Mittelpunkt stehen die versierte Beobachtung sozialer Vorgänge, ihre szenische Verdichtung und die Gestaltung mit Musik  – Übungen für ein Theater der Zeitgenossenschaft mit Musik als einem zentralen Spieler. Auf den ersten Workshop unter dem Titel „Schreiben über Differenz“ folgte 2012 „Durch die Nacht mit Feridun Zaimoglu“. Sechs Autorinnen und Autoren durchstreiften Neukölln, gemeinsam mit ihrem Mentor, dem Spezialisten für literarische Recherchen hart an der Bordsteinkante. Was sie sahen, in Szene setzten, mit Musik ausdrückten und selbst performten, war als rasante Uraufführung zum Abschluss des Workshops in der Heinrich-Böll-Stiftung im Oktober 2012 zu erleben. Die Autorenakademie wird von Feridun Zaimoglu und Bernhard Glocksin geleitet. Kompositionen, musikalische Einstudierung und Leitung: Vivan und Ketan Bhatti

Übrigens: alle Finalisten haben seither Schreibaufträge, Uraufführungen und/oder weitere Nominierungen zu Autoren-Festivals erhalten, wie zuletzt Uta Bierbaum und Olivia Wenzel bei den Autorentheatertagen 2013 am Deutschen Theater Berlin. Die Neuköllner Oper fördert ihre Akademie-Autoren zudem mit Schreibaufträgen: so wurde im November 2011 „bei drücken senden“ von Olivia Wenzel uraufgeführt, im Frühjahr 2013 die Kiezkantate „Neuköllateralschaden“ von Uta Bierbaum, Alexander Capistran und Felix Kracke. Im August 2013 war Uraufführung vom „Europäischen Abendmahl“ mit Texten von Alexander Capistran und im September 2014 von „Exit Paradise“ von Uta Bierbaum.

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Autorenakademie Zaimoglu 2010: „Schreiben über Differenz“

Abschlusspräsentation in der Neuköllner Oper am 30.10.2010.
Szenische Einrichtung: Nuran David Calis
Referenten: John von Düffel, Milena Mushak
Kooperation von Bundeszentrale für politische Bildung und Neuköllner Oper.
Autoren: Reihaneh Youzbashi Dizaji, Dmitrij Gawrisch, Katalin Naszály, Darja Stocker,
Cem Gerceker Tekin, Olivia Wenzel

Autorenakademie Zaimoglu 2012: „Durch die Nacht mit Feridun Zaimoglu“

Abschlusspräsentation in der Heinrich-Böll-Stiftung am 28.9.2012. Szenische Einrichtung: Anna Bergmann. Kooperation von Heinrich-Böll-Stiftung und Neuköllner Oper. Autoren: Uta Bierbaum, Alexander Capistran, Nadine Kaufmann, Felix Kracke, Azar Mortazavi, Tabea Venrath.

JUNGES ENSEMBLE.

Gegründet im Sommer 2012 entwickelt das “Junge Ensemble” der Neuköllner Oper eigene Musiktheaterproduktionen in Kooperation mit der ”Alten Feuerwache” in Kreuzberg. Mit dem selbst getexteten und komponierten Musical Quartett (Leitung: Tanja Schmitz) stellte sich das Projekt als Berlins erste kontinuierlich arbeitende Musiktheaterformation im Juni 2013 auf der Bühne der Neuköllner Oper vor. 2014 folgte unter der Spielleitung von Lisa Brüning ( bis Mai 2014) und Nadine Boos Weißgekleidete hässliche Kinder machen einen Ausflug mit Aufführungen in der Neuköllner Oper, der Alten Feuerwache und beim Festival Klubszene. Zuletzt folgten Odyssée d’Orléans – the d’Arc Knight Returns (2015) und  Puccini Cappuccini (2016), jeweils mit Texten von Felix Kracke sowie dem Ensemble und Musik von Michael Bellmann in der Regie von Nadine Boos.

KULTURELLE BILDUNG.

Neuköllner Oper Kinder Klub

Willkommen im “Neuköllner Oper Kinder Klub”, unserem Klub für theaterinteressierte oder einfach neugierige Kinder von 8 – 12 Jahren. An sechs Wochenend-Nachmittagen erfinden die Kinder unter fachlicher Anleitung von Lajos Talamonti und Michael Kessler Musik, Bewegung und Spiel für ein Stück, das sie dann auf unserer Bühne präsentieren werden. Zuletzt: Der Wald der verwunschenen Kinder – ein Mini-Magical” wird gezeigt im Rahmen des Kunst- und Kulturfestivals “48 Stunden Neukölln.

NOKK wird freundlich unterstützt von

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MISSION B.

Als Teil des vom Rat für die Künste und dem Flüchtlingsrat Berlin initiierten Projekts Berlin Mondiale hat die Neuköllner Oper das Projekt MISSION B initiiert. Im zweiten Jahr entstand es gemeinsam mit 7-12 jährigen Kindern des Übergangs-Wohnheim Radickestraße (IB) in Adlershof. Im Mittelpunkt der Arbeit standen Märchen mit ihren interkulturell gemeinsamen Protagonisten. Im dritten Jahr stehen Workshops, die sich an geflüchtete Frauen wenden: Inhaltlich setzen diese sich mit Rollen auseinander: Welche Bilder des/r jeweils anderen gibt es in mir bzw. bei den anderen, wie kann ich spielerisch damit umgehen.

Das Projekt wird geleitet von der Theaterpädagogin Kristina Roehl und finanziert vom Projektfonds Kulturelle Bildung.

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JENSEITS VOM HERMANNPLATZ.

PARTNER.

Wir danken allen Förderern und Partnern für die wundervolle Zusammenarbeit und tatkräftige Unterstützung.

Balletto Civile, Parma, Companyia Dei Furbi, Barcelona, Csaba Polgár/HOPPart, Budapest, Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Friedrich Ebert Stiftung, GASAG, Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland Thessaloniki, Goethe–Institut Athen, Goethe–Institut Lissabon, Goethe–Institut Prag, Goethe–Institut Verbindungsbüro Skopje, Grec Festival de Barcelona, Fondazione Luzzati-Teatro della Tosse, Griechische Kulturstiftung, Hauptstadtkulturfonds, Heinrich Böll Stiftung, Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz, Instituto Cervantes Berlin, Instytut Polski w Berlinie, Italienisches Kulturinstitut Berlin, Jobcenter Berlin-Neukölln, Königreich der Niederlande, Kulturnetzwerk Neukölln, Kulturprojekte Berlin GmbH, Kulturstiftung des Bundes, Musiktheatertage Wien, Thessaloniki Concert Hall Organisation, Operadagen Rotterdam, Regierender Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei für kulturelle Angelegenheiten, Rumänisches Kulturinstitut Berlin, Talimhane Tiyatrosu Istanbul, Teatro delle Tosse, Genua, Teatro Due, Parma, The Beggars‘ Operas, Athen, The Hope Scott Trust, Tip Berlin, TUSCH – Theater und Schulen, Universität der Künste Berlin, Zapf–Umzüge, Zitty Berlin.

ANFAHRT.

Neuköllner Oper
Karl-Marx-Straße 131 – 133
12043 Berlin

U-Bahn U7
Karl-Marx-Straße

S-Bahn
S 41/42, 45/46/47 Neukölln

Bus 104
Rathaus Neukölln
Fernbus: z.B. mit Fahrtenfuchs

Aufzug für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen vorhanden.

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TICKETS.

KONTAKT.

Reservieren
Per Telefon 030/68 89 07 77
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Vorverkaufskasse
Neuköllner Oper
Karl-Marx-Str. 131
12043 Berlin
tickets@neukoellneroper.de

Öffnungszeiten

Di. – Fr. und an Spieltagen. 15 – 19 Uhr.
(Lastschriftverfahren möglich)

Ermäßigungen

Ermäßigte Karten zu 9 € erhalten Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehr- und Ersatzdienstleistende. Kinder bis 14 Jahre erhalten Karten zu 5 €. Ein 3-Euro-Ticket gibt es für Inhaber einer Sozialkarte in Verbindung mit dem Personalausweis (Tickets nur an der Abendkasse).

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