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Übersicht aktueller Produktionen

Das Verein

Eine musikalische Jahreshauptversammlung von Thorbjörn Björnsson und Annika Stadler
Wiederaufnahme 13. November 2014 

„Mit dem Tod endet die Mitgliedschaft immer. Daher ist die in der Praxis in Satzungen oft anzutreffende Regelung „Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod.“ entbehrlich.” (Kommentar zum deutschen Vereinsrecht).

Vielleicht fühlt sich die deutsche Seele nirgendwo so heimisch wie in ihren Vereinen. Auch DAS VEREIN in Neukölln bietet eine liebevoll organisierte Heimat für seine Mitglieder mit Migrationshintergrund. Jetzt aber ist vereinsrechtliche Gefahr im Verzug, denn die Mitgliederzahl droht unter die rechtlich benötigte Größe von drei Personen zu fallen.

Daher freut sich der Vorstand von DAS VEREIN ankündigen zu dürfen, seine kommenden Vereinssitzungen auch für interessierte Nicht-Mitglieder zu öffnen: Denn welche Melodie könnte schöner sein als das Knistern eines frisch kopierten, formellen Antragsformulars oder das sanfte, sehnsuchtsvolle Rauschen eines Tageslichtprojektors. Für ein angemessenes musikalisches Begleitprogramm zwischen Schubert, Pink Floyd und Puccini und ausreichend Filterkaffee wird gesorgt sein.

Mit: Thorbjörn Björnsson, Jérôme Quéron,Vanessa Vromans

TERMINE

13.11. 2014 – 20.00

14.11. 2014 – 20.00

15.11. 2014 – 20.00

16.11. 2014 – 20.00

21.11. 2014 – 20.00

22.11. 2014 – 20.00

23.11. 2014 – 20.00

26.11. 2014 – 21.00

29.11. 2014 – 20.00

Studio der Neuköllner Oper

TICKETS

14 Euro, ermässigt 7 Euro

unter 030-688907 77 oder tickets@neukoellneroper.de

Schwestern im Geiste

Eine musikalische Zeitreise von Thomas Zaufke und Peter Lund
Wiederaufnahme 27. November 2014

Koproduktion mit dem Studiengang Musical/Show, UdK Berlin

Das mit der Emanzipation ist durch. Findet die achtzehnjährige Milly jedenfalls. Aydin findet das nicht. Sie soll ihren Cousin Adem aus Izmir heiraten. Und auch wenn Adem angeblich ein bisschen aussieht wie Matt Damon, würde Aydin gerne selber über ihr Leben bestimmen. Lotte hat nicht das Gefühl, dass sie über ihr Leben bestimmt. Stattdessen steht sie vor ihrem neuen Leistungskurs und soll den Schülern etwas über englische Literatur erzählen. Und keiner will es hören.
Aber dann treffen Lotte, Aydin und Milly drei andere Frauen. Die sind zwar schon hundertfünfundsechzig Jahre lang tot, aber was die Schwestern Brontë in ihren Romanen und Briefen der Nachwelt hinterlassen haben, ist ganz plötzlich überraschend aktuell. Können moderne Menschen 2013 über ihr Leben genauso wenig selber entscheiden wie drei von der Welt abgeschnittene Pfarrerstöchter 1848?

Das darf doch wohl nicht wahr sein! Ist es vielleicht auch nicht. Aber spannend ist es auf jeden Fall…
Nach erfolgreichen Abstechern ins Internet und in die Psychiatrie reisen die diesjährigen Absolventen des Studiengangs Musical der UdK an einen ganz besonderen Ort: in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Keine gute Zeit für Frauen, aber eine sehr gute Zeit für das Musiktheater.

Musikalische Leitung: Hans-Peter Kirchberg / Tobias Bartholmeß
Regie: Peter Lund
Choreographie: Neva Howard
Bühnenbild: Ulrike Reinhard
Kostüme: Anna Hostert
Mit: Katharina Abt, Denis Edelmann, Andres Esteban, Jaqueline Reinhold, Sabrina Reischl, Teresa Scherhag, Keren Trüger, Dalma Viczina, Rubini Zöllner

TERMINE

27.11. 2014 – 20.00
28.11. 2014 – 20.00
30.11. 2014 – 20.00
04.12. 2014 – 20.00
05.12. 2014 – 20.00
06.12. 2014 – 20.00
07.12. 2014 – 20.00
11.12. 2014 – 20.00
12.12. 2014 – 20.00
13.12. 2014 – 20.00
14.12. 2014 – 20.00

18.12. 2014 – 20.00
19.12. 2014 – 20.00
20.12. 2014 – 20.00
21.12. 2014 – 20.00
26.12. 2014 – 20.00
27.12. 2014 – 20.00
28.12. 2014 – 20.00
30.12. 2014 – 20.00
02.01. 2015 – 20.00
03.01. 2015 – 20.00

Saal

TICKETS
von 13 – 24 Euro (ermässigt 9 Euro) unter 030 688907 77 oder
tickets@neukoellneroper.de

Medienpartner

Tip_Berline0f1

Prinz Primel ist verschwunden

Ein Märchen-Medley frei nach den Gebrüdern Grimm mit Puppen und Live-Musik von Roscha A. Säidow

Ab 13. Dezember 2014

WANTED! Prinz Primel, der Verlobte von Prinzessin Tausendschön, ist verschwunden. Zuletzt gesehen auf der Suche nach dem Ende des Regenbogens. Die Hochzeit ist in Gefahr und Prinzessin Tausendschön ertrinkt im eigenen Tränenmeer. Zwei Helden werden gebraucht, die den Prinzen zwischen all den Gestalten der Märchenwelt ausfindig machen können. Zum Glück haben die Biene Busy Bee und ihr Kumpel Titus, der Drache, gerade nichts vor. Und so machen sie sich kurzerhand als echte Abenteurer auf die Suche. Sie wandern auf verwunschenen Märchenpfaden, treffen auf das Rotkäppchen, helfen den 7 Zwergen, ihr geliebtes Schneewittchen zum Leben zu erwecken, wundern sich über die neuen Kleider des Kaisers,

leisten einem verängstigten Geißlein im Uhrenkasten Gesellschaft und tauschen beim gelangweilten Rapunzel einen verliebten Prinzen gegen Informationen über den vermissten Primel aus.

Dass die mutigen Freunde in den Märchenschicksalen herumstolpern, gefällt der dunklen Seite des Märchenlandes immer weniger. Dicht gefolgt vom bösen Wolf kommen sie einem Geheimnis immer näher. Denn wo der bunte Regenbogen endet, kann das Schlaraffenland nicht weit sein…Mit viel Humor, liebevollen Kinderliedern und zauberhaften Bildern erzählen die Retrofuturisten ein spannendes Puppenabenteuer für Menschen ab 5 Jahren!

Regie / Text:  Roscha A. Säidow ; Spiel / Ausstattung: Magdalena Roth, Franziska Dittrich ;  Musik: Schmidt
Mit: Franziska Dittrich,  Magdalena Roth,  Roscha A. Säidow

Eine Gastspielproduktion der Retrofuturisten (2013)

BALKANCARMEN

Dzijan Enim´s Creative Orchestra Renaissance

Prachtwerk, Ganghofer Str. 2


Dzijan Emins Band, mit „Westwärts“ eines der Highlights des letzten Festivals „MoveOp 2013″ an der Neuköllner Oper, präsentiert eigens für Neukölln seine neuesten Hits – und trifft auf Sänger der aktuellen Proben zu Bizets „Carmen“, die im Januar an der Neuköllner Oper Premiere haben wird. Ein Crossover der besonderen (Balkan-)Art.
Von & mit Dzijan Emin, Georgi Sareski, Luca Aquino und anderen.

Freitag, 28. November, 20 Uhr

NachTbar. Die neue Reihe im Kiez.
Spielplatz der Avantgarde, Eldorado der Hipster oder Hort der Bürgerlichkeit - Neukölln hat unzählige Facetten. Unsere Künstler auch. Und das zeigen sie auf einem Streifzug durch die neuen und alten Kieze.

Eintritt frei

Spielplan

November

Sa | 01.
20:00
Saal
So | 02.
16:00
Studio
So | 02.
20:00
Saal
Fr | 07.
20:00
Saal
Sa | 08.
20:00
Saal
Do | 13.
20:00
Studio

Wiederaufnahme

Fr | 14.
20:00
Studio
Sa | 15.
20:00
Studio
So | 16.
20:00
Studio
Fr | 21.
20:00
Studio
ausverkauft, ggf. Restkarten an der Abendkasse
Sa | 22.
20:00
Studio
ausverkauft, ggf. Restkarten an der Abendkasse
So | 23.
20:00
Studio
Mi | 26.
21:00
Studio
Do | 27.
20:00
Saal

Wiederaufnahme

ausverkauft, ggf. Restkarten an der Abendkasse
Fr | 28.
20:00
Saal
Fr | 28.
20:00
Prachtwerk, Ganghofer Str. 2
nachtbarlogo
Eintritt frei
Sa | 29.
20:00
Studio
So | 30.
20:00
Saal

Dezember

Do | 04.
20:00
Saal
Fr | 05.
20:00
Saal
Sa | 06.
20:00
Saal
So | 07.
20:00
Saal
Do | 11.
20:00
Saal
Fr | 12.
20:00
Saal
Sa | 13.
16:00
Studio

Wiederaufnahme

Sa | 13.
20:00
Saal
So | 14.
16:00
Studio
So | 14.
20:00
Saal
Mi | 17.
20:00
It´s a Leitmotiv, Honey!

Treppenhaus
nachtbarlogo
Eintritt frei
Do | 18.
20:00
Saal
Fr | 19.
20:00
Saal
Sa | 20.
16:00
Studio
Sa | 20.
20:00
Saal
So | 21.
16:00
Studio
So | 21.
20:00
Saal
Mi | 24.
20:00
Frohe Weihnachten !
überall

unbezahlbar

Fr | 26.
20:00
Saal
Sa | 27.
16:00
Studio
Sa | 27.
20:00
Saal
So | 28.
16:00
Studio
So | 28.
20:00
Saal
Di | 30.
20:00
Saal

Premierenübersicht

Wir & Welt

TaksimForever – #Rüyalarparki. Eine deutsch-türkische Liason

…während des Kampfes um Demokratie im Gezi-Park Istanbul: MusikTheater von Can Erdogan-Sus und Kerem Can.
Auftragswerk/ Uraufführung.  21.8. – 21.9.2014

 

BAZAAR CASSANDRA. Eine Weissagung mit Folgen

Eine große Geschichte hautnah erzählt: eine eigenartige Spanierin und ihre Tochter retten der Familie des deutschen EU-Abgeordneten das Leben.  Oper von Enric Palomar, eine „berührende“ Musik in der Nachfolge von Richard Strauss, Gustav Mahler, Claude Debussy. Mit einem Text von Marc Rosich. Auftragswerk in deutsch-spanischer Zusammenarbeit.
Uraufführung.  9.10.2014–8.11.2014

 

FRIEDRICH HOLLAENDER. Über einen der ganz Großen

Gefeiert, verfolgt, zurückgekehrt- die eher unbekannten Stücke des Stars derZwanziger Jahre, nochmals präsentiert vom Ensemble Zwockhaus.
28.10. – 2.11.2014

 

DAS VEREIN. Eine musikalische Jahreshauptversammlung

Wer noch immer nicht Mitglied ist – hier kommt sie, die zweite Chance! Berlins legendärer e.V. um den  legendären Vorsitzenden Thorbjörn Björnsson incl. Pfannkuchen, Filterkaffee, Schubert und Pink Floyd.
Wiederaufnahme 13. – 29.11.2014

 

SCHWESTERN IM GEISTE. Eine musikalische Zeitreise

Zwei Generationen junger Leute, wie sie unterschiedlicher kaum denkbar sind. Unsere selbstbewussten, emanzipierten Studenten heute und die Geschwister Bronte  im 19.Jahrhundert. Und doch: kann es sein, dass  moderne Menschen heute über ihr Leben genauso wenig selber entscheiden,  wie drei von der Welt abgeschnittene Pfarrerstöchter 1848?
Musical von Thomas Zaufke und Peter Lund in Zusammenarbeit mit der UdK Berlin.
Wiederaufnahme 26.11.2014 – 3.1.2015

 

PRINZ PRIMEL IST VERSCHWUNDEN

Eine wundersame Reise für die ganze Familie: Das Märchenmedley mit Puppen, Musik und dem spielfreudigen Ensemble um Roscha A. Säidow nochmals zu Gast.
13.12. 2014 – 18.1.2015

 

AKTE CARMEN. Europäisches Opernprojekt in Berlin und Barcelona

Ja die Liebe ist ein wilder Vogel…. Bizets Carmen ist die bekannteste Oper der Welt.  Jeder kennt ihre Hits, auch wer nie eine Oper von innen gesehen hat. Und erstaunlich: wie direkt sie vom Leben unter der Krise erzählt, und davon, dass  die „Liebe“ , dieses größte Versprechen der Menschheit, keinen Schutz bietet, nicht einmal die Unterschiede zwischen uns überwinden kann. Am Ende kommt es zum Mord an der „Zigeunerin“ Carmen, mitten unter Schattenbürgern, Rechtlosen, Deklassierten –   denn die „Zigeuner“ und  „Schmuggler“ bei Bizet wären heute als Roma und Sinti oft Bürger aus dem Schattenreich Europas, wie Rumänien und Bulgarien. In Berlin leben Tausende EU-Bürger aus Rumänien und Bulgarien,

AKTE CARMEN…Fortsetzung

zum Teil unter schwierigsten Bedingungen, oft zweifach diskriminiert, durch Herkunft und die Unmöglichkeit, auf legalem Weg zu überleben. Gemeinsam mit dem renommierten Regisseur David Mouchtar Samorai wollen wir uns dieser Realität stellen und Bizets schildernde Musik und Geschichte mit einem jungen, spielfreudigen Ensemble neu erzählen.

Carmen als Gesamteuropäisches Opernprojekt: Welche große Oper bildet das Europa in der Krise besser ab als Carmen? Auf Initiative der Neuköllner Oper gestalten  Theatermacher in Südeuropa ihre Sicht auf den Carmen-Stoff. So entsteht zeitgleich mit unserer Inszenierung in Barcelona ein Projekt, in dem vier junge Autoren und Komponisten ihre Carmen-Interpretation auf die Bühne bringen.
Auftragswerk/Uraufführung. 22.1. – 25.2. 2015

 

Macbeth. Eine Orgie

Was macht den Menschen zum Mörder? Was ist mit der starken Frau, die hinter jedem großen Mann steht? Und was geschieht, wenn eine Ehe in so wunderbarer Musik gekleidet ist wie in Verdis Macbeth? Die junge Regisseurin Julia Lwowski geht mit ihrem Team und drei Sängern auf eine bildreiche und traumhafte Suche. Uraufführung. 26.2. – 8.4.2015

 

GRIMM! Die wahre Geschichte von Rotkäppchen und ihrem Wolf

Nach „Cinderella passt was nicht“ begeben sich Thomas Zaufke und Peter Lund ein weiteres Mal in das Land der Märchen und stellen den grimmschen Kosmos liebevoll boshaft auf den Kopf. Drei berühmte und viele weniger bekannte Märchen standen Pate bei dieser neuen Fabel, die die ewige Geschichte von guten und bösen Völkern für heute neu interpretiert. Denn mal ehrlich: Wer ist heute eigentlich der Böse? Oder umgekehrt: Wer ist es nicht? Das neue Musical von Thomas Zaufke und Peter Lund, wieder in Zusammenarbeit mit der UdK Berlin.
Uraufführung. 19.3. – 24.4.2015

 

EXIT PARADISE

Die Geschichte von Uschi und Bolle, einem jungen  Paar aus Neukölln: eine Amour fou von Uta Bierbaum, mit der Musik von Arash Safaian und in der Regie von Paul Georg Dittrich ein atemberaubender Trip in Bildern, Emotionen und Klängen zwischen amerikanischem Pop, Gegenwart, Romantik und Barock.  Wiederaufnahme  22.4. – 31.5.2015

 

DER GOLEM. Nicolae Bretan erstmals in Deutschland

In Deutschland vollständig unbekannt, zählt Nicolae Bretan zu den größten Komponisten Rumäniens. Seine 1924 uraufgeführte Oper Der Golem erzählt die tragische Geschichte des von Menschenhand erschaffenen künstlichen Menschen in einer berauschenden Musik voll kantablem Schmelz und großem Klang wie bei  Puccini, Tschaikowski und Rachmaninow. Erstmals in Deutschland.
11.6. – 5.7. 2015

 

Sommerfest: Die Zauberflöte zu Gast

Während unseres Festivals „Move Op! 2013  bereits vom Publikum gefeiert, präsentieren wir die spanische Compagnie Die Furbi nun mit einer ganzen Vorstellungsserie: Mozarts Zauberflöte virtuos und artistisch gespielt und accapella gesungen und von sechs jungen Sängern aus  Barcelona. Ein Fest des vitalen Volkstheaters aus Katalonien.
11. – 2.8.2015

Rückblick 2014

SCHWINDEL. Über das Verlieren

Bildertheater über Schönheit, Größe und Scheitern mit Arien von Telemann, Gretry, Mussorgsky, u.a. von Julia Lwowski, Yassu Yabara und Ni Fan.
Uraufführung 9.1.2014

 

AirROSSINI. Opéra oligarchique

von Gioachino Rossini über eine geplante Flughafeneröffnung, Eliten und uns, die 99%.
Wiederaufnahme der deutsch-griechischen Produktion ab 23.1.2014

DAS VEREIN. Eine musikalische Jahreshauptversammlung

mit Filterkaffee, Schubert, Pink Floyd und Puccini.
Uraufführung im Rahmen des Instituts für Postneurotische Oper 19.2. 2014

 

SCHWESTERN IM GEISTE. Eine musikalische Zeitreise

Das neue Musical von Thomas Zaufke und Peter Lund über Emanzipation, Feminismus und Lebensentwürfe.
Uraufführung 13.3. 2014

 

FRIEDRICH HOLLAENDER. Über einen der ganz Großen

Gefeiert, verfolgt, zurückgekehrt.
Mit dem Ensemble Zwockhaus ab 19.4. 2014

Die Bretter, die Neukölln bedeuten.

Profil

„Berlins Vierte Oper“ (Berlins regierender Bürgermeister) ist ein Unikum in der vielfältigen Kulturszene der Hauptstadt. Wer könnte auch sonst auf eine Produktivität von ca.160 Ur- und Erstaufführungen in allen Genres in nur 36 Jahren zurückblicken? Die NO ist Marktführer und Markenzeichen für eine vitales, engagiertes und „angewandtes“ Musiktheater – Oper ist mehr als das Neuinszenieren eines bekannten und begrenzten Repertoires, zu dem hin und wieder ein paar neue Auftragswerken hinzu kommen. Die NO zeigt: Musiktheater kann nein: muss man selbst auf die Bühne bringen, um relevante Themen auszudrücken – nur damit kann „Oper“ wirklich zukunftsfähig werden.
Ein solches Theater ist wie gesagt Unikum und Trendsetter in der an Formen, Institutionen und Förderung so reichen Opernlandschaft Berlins und Deutschlands. Während sich die um das Beantworten der immer gleichen Fragen kümmern, also um die Interpretation der bekannten Werke, macht die NO das Gegenteil: sie stellt neue Fragen – erfindet neue Stücke- und spielt mit möglichen Antworten.
Was steckt hinter und in der “Neuköllner Oper”?
• zuerst einmal etwas Einzigartiges: Europas produktivstes Musiktheater mit rund 160 Uraufführungen in 36 Jahren
• ein Team musikbegeisterter Theatermacher unterschiedlicher Couleur – im Haus fest arbeitend oder frei verbunden
• undogmatisches Musiktheater. Als Autoren- und Uraufführungstheater produzieren wir  Musiktheater aller und zwischen allen Sparten: mit einem offenen, dynamischen und kreativen Musikbegriff und im Miteinander von E und U
• ein Spielplan auf zwei Säulen: einem regionalen und einem internationalen
• Theater mit einem Faible für das, was uns umgibt: Neukölln, Berlin, Deutschland und die Welt
• intelligentes Spiel mit Traditionen, Formen und gutem Humor
• Stücke für ein breites Publikum jenseits modischer Nischen und selbstreferenzieller Fachkreise
• jedes Jahr bis zu 12 Produktionen (zumeist Ur- und Erstaufführungen) in ca. 250 Vorstellungen
• eine ungemeine Vielfalt an Themen und Formen –  bewährte und neu entwickelte: durch Kompositionsaufträge in allen musikalischen Genres, radikale Bearbeitungen, Musicaluraufführungen, crossover-Produktionen (Instrumentales Theater, Tanz, Puppenspiel, Performance) Ansätzen, Koproduktionen und Ausbildungsprojekten mit Hochschulen sowie Musiktheater für Familien und „Kurze“
• Deutschlands erstes deutsch-türkisches Musiktheater
• internationale Projekte und Koproduktionen mit Gastspieleinladungen
• Festivals für Europäisches Musiktheater
• last not least ein Ausbildungsgenerator: für Sänger, Komponisten, Autoren und Regisseure,  in Kooperation mit  dem Studiengang Musical/Show der UdK Berlin, mit dem Berliner Opernpreis, der Autorenakademie Zaimoglu und vielfältigen Initiativen in der Kulturellen Bildung

Organisatorisch ist die Neuköllner Oper ein Privattheater, das über die sog. Konzeptförderung des Berliner Senats gefördert wird und darüber hinaus projektweise von der Gasag, dem Hauptstadtkulturfonds, der Kulturstiftung des Bundes und anderen Förderern bezuschusst wird.

Stücke

- eine Auswahl von über 150 Ur/Erstaufführungen..

Geschichte

Der Kaiser von Atlantis
Die Anfänge der Neuköllner Oper reichen bis in das Jahr 1972 zurück, die Gründung des Vereins datiert 1977. Bis 1981 wurde in verschiedenen Kirchen geprobt und gespielt, seit 1981 mit Einführung der Projektförderung wurde eine Fabriketage genutzt und an allen gängigen Theaterorten gespielt. 1988 bekam die Neuköllner Oper mit dem Ballsaal der Passage Neukölln ein eigenes Theater.
In der heutigen Nutzung verteilen sich auf den Großen Saal bis zu 220, auf die Studiobühne bis zu 60 Plätze.

Gegründet wurde die Neuköllner Oper durch den Komponisten und Kirchenmusiker Winfried Radeke. In der ersten Zeit standen Stücke auf dem Spielplan die gar nicht oder aber in nicht hinterfragter Form an den großen Häusern Berlins gegeben wurden wie Der Kaiser von Atlantis von Viktor Ullmann oder Die Nachtschwalbe von Boris Blacher, aber auch Uraufführungen wie Die Vögel nach Aristophanes (Text/Musik: Winfried Radeke).

1996 holte Winfried Radeke den Regisseur und Autor Peter Lund mit in die künstlerische Leitung. Mit Werken wie Das Wunder von Neukölln, Babytalk, Elternabend machte er das Haus auch international bekannt als Trendsetter im Bereich des neuen deutschen Musicals.

Nachfolger von Peter Lund wurde 2004 der Dramaturg und Autor Bernhard Glocksin, der sich für die inhaltliche Öffnung des Hauses für neue Spielweisen, eine radikale Befragung des Opernrepertoires und die internationale Ausrichtung des Hauses einsetzt.

Heute wird die Neuköllner Oper von einem dreiköpfigen Direktorium geleitet (Andreas Altenhof, Bernhard Glocksin, Laura Hörold) und entwickelt 8-10 Uraufführungen pro Jahr. Nicht zuletzt durch die zahlreichen Kooperationen (u.a. mit der UdK) und Autorenwettbewerbe (Berliner Opernpreis – gestiftet von der GASAG, Autorenakademie Zaimoglu) einen festen Platz in der reichen Berliner Kulturlandschaft erobert.

Team

DIREKTORIUM

Künstlerische Leitung / Programmgestaltung

Bernhard Glocksin
glocksin@neukoellneroper.de

Studium der Musikwissenschaft, Germanistik und Politik an den Universitäten Köln, Tübingen und Marburg. Seit 1986 Dramaturg für Musiktheater, Schauspiel und Tanztheater, zunächst an den Niedersächsischen Staatstheatern Hannover, dem Theater am Neumarkt Zürich, dem Salzburger Landestheater. Ab 1995 Chefdramaturg / persönlicher Referent des Intendanten am Staatstheater Mainz, 1999 – 2002 Chefdramaturg und Stellvertreter des Intendanten am Dt. Theater in Göttingen. Arbeit in allen Sparten, Entwicklung und Leitung von Autorenwerkstätten sowie Uraufführungs-
projekte (u.a. mit Tankred Dorst, John von Düffel, Lutz Hübner, Falk Richter, Roland Schimmelpfennig). Seit 2004 an der Neuköllner Oper mit zahlreichen Adaptionen und Stoffentwicklungen sowie den Stücken Die getauschte Schule, Der Fall Rigoletto, Rheingold Feuerland. Autoren-
akademie mit Feridun Zaimoglu (2010/12).

Gemeinsame Festivalleitung der „Europäischen Festivals für alternatives Musiktheaters“ 2010 und 2013. Nebenher freischaffend Projekte (Berlinale; Haus der Kulturen der Welt), Lehraufträge und Workshop-Leitung (Zürich, München, Phom Phen, Istanbul), Jurytätigkeit (Hamburg, Amsterdam) sowie Autor für  Tanz- und Musiktheater (Uraufführungen in Salzburg, Wien, Stuttgart und Amsterdam).

 

Geschäftsführung
Laura Hörold
hoerold@neukoellneroper.de

geboren 1983. Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte an der Universität Leipzig. Ab Oktober 2008 Mitarbeit an verschiedenen Theaterproduktionen und -festivals als Produktionsleitung und Dramaturgin am HAU und in der Freien Szene Berlin u.a. mit Sebastian Baumgarten, Chris Kondek, Dries Verhoeven, Cecilie Ullerup-Schmidt, Hans-Werner Kroesinger. Oktober 2009 – Oktober 1011 Assistenz des Musikkurators Christoph Gurk am HAU.

Marketing/Presse/Community Arts

Andreas Altenhof
altenhof@neukoellneroper.de

Studium  der Kirchen/Schulmusik  in Regensburg. Von 1987 bis 1992 Lehrtätigkeit  an der Musikschule Marburg tätig, u.a. als Fachbereichsleiter Popularmusik. Von 1993 bis 2001  künstlerischer Leiter des Kurt-Weill-Festes Dessau, Leiter des Kurt-Weill-Zentrums und Geschäftsführer der Kurt-Weill-Gesellschaft. Seit 2002 Mitglied im Direktorium der Neuköllner Oper. Gemeinsame Festivalleitung des „Europäischen Festivals für alternatives Musiktheaters 2010 und 2013. Neben Konzerten und Auftritten (u.a. musikal. Leitung von Leben ohne Chris, Frau Zucker will die Weltherrschaft) ist er als Lehrbeauftragter am Studiengang Musical/Show der UdK Berlin tätig.

Musikalischer Direktor

Hans-Peter Kirchberg 

Thomasschule Leipzig. Dirigierstudium Dresden (Gülke), zusätzlich Unterricht bei Jochum, Kempe und Masur, Meisterkurse bei Markevitch und Masur. 1988-90 Assistent bei Bernstein, Eschenbach und Rostropovitch. Seit 1992 über 60 Werke an der Neuköllner Oper aus der Taufe gehoben (Uraufführungen u. a.: Krabat, Wunder von Neukölln, Angela – Eine Nationaloper, Friendly Fire, Elternabend, Held Müller, Leben ohne Chris; Mein Avatar und ich. Bearbeitungen: Messeschlager Gisela, Blume von Hawaii, Assassins, Macbeth, Piraten, Der Fall Rigoletto u.a.). Lehraufträge an beiden Berliner Musikhochschulen, seit 2002 Musikalischer Direktor der Neuköllner Oper, 2005 die europäische Erstaufführung der “Shomyo Symphony II” des Japaners Maki Ishii dirigiert. 2010 erste musikalische Arbeit bei den Bayreuther Festspielen („Wagner für Kinder“). Hans-Peter Kirchberg erhielt im Oktober 2009 den Ehrenpreis „Silbernes Blatt“ der Dramatiker-Union für die Förderung und Pflege des zeitgenössischen musikdramatischen Schaffens.

Technische Leitung
Helmut Topp
technik@neukoellneroper.de

Künstlerisches Betriebsbüro
Stephan Bielinski
kbb@neukoellneroper.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Benjamin Stein
stein@neukoellneroper.de

Verwaltung / Besucherservice
Josef Mratschnigger
mratschnigger@neukoellneroper.de

Technik
Ben Artmann, Tobias Busch, Carola Caggiano, Fred Hirschmann,  Kim Titzmann
technik@neukoellneroper.de

Kostümabteilung
Christina Kämper, Kathy Prell
kostuem@neukoellneroper.de

Empfang
Gunter Mehmke, Rainer Domke
zentrale@neukoellneroper.de

Kasse
Martine Klein, Marcella Kersten
Tel: 030/68 89 07 77
Dienstags bis freitags und an Spieltagen von 15.00 – 19.00 Uhr
tickets@neukoellneroper.de

Verein

In der Neuköllner Oper ist man als Mitglied nämlich nicht nur näher dran an der Kunst, sondern ermöglicht auch noch mehr Theater: durch die gezielte Nachwuchsförderung des Vereins, seine Mithilfe bei besonderen Projekten der Oper und – nicht zuletzt – durch sein Engagement auch im künstlerischen Bereich.
Als unser neues Vereinsmitglied bekommen Sie noch mehr: Ermäßigte Karten für unsere Aufführungen, unsere Mitgliederzeitung „NOwumm“ und die Gewissheit, dass Sie mit 40 Euro Jahresbeitrag so viel Oper wie nirgendwo anders ermöglichen.

Die Sitzungen des Vorstandes sind für Mitglieder in der Regel offen. Die nächste Sitzung findet am 26. August, 20 Uhr,  in der Neuköllner Oper, Büro 4. OG, statt.

Wenn Sie also mit einer Mitgliedschaft die Neuköllner Oper unterstützen wollen, kontaktieren Sie uns per Telefon, Fax oder unter info@neukoellneroper.de

Partner

Wir danken allen Förderern und Partnern für die wundervolle Zusammenarbeit und tatkräftige Unterstützung!

Medienpartner

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Förderung

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ICRberlinLOGOwhite1d19
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News / International

NEWS

Am 23. Oktober 2014 wurde der Deutsche Filmmusikpreis in der Nachwuchs-Kategorie an Verena Marisa verliehen. Verena Marisa hatte im Mai mit ihrem Werk luft¯schloss / erd_reich den Förderpreis des Berliner Opernpreis 2014 erhalten.

Darüber hinaus ist sie mit ihrer Filmmusik zu “Ich will Dich” von Rainer Kaufmann  für den Rolf-Hans-Müller Preis für Filmmusik des SWR nominiert.

Die Neuköllner Oper gratuliert Robert Krampe (Preisträger des Berliner Opernpreis 2008 von Neuköllner Oper und GASAG) und Mischa Tangian (Finalist des Berliner Opernpreises 2014) zum Gewinn des Internationalen Kompositionswettbewerbs NEUE SZENENII der Deutschen Oper Berlin.

Für alle, die  für Sarg niemals nie! (trotz der Zusatzvorstellung am 27.4., 16 Uhr ) keine Karten in Berlin bekamen:
Die Produktion ist am 4.12. 2014 noch einmal beim 23. Arosa Humorfestival in der Schweiz zu sehen.

INTERNATIONAL

ITALIEN/ÖSTERREICH

Die Neuköllner Oper wird gemeinsam mit den Musiktheatertagen Wien, dem Teatro delle Tosse, Genua und der Compagnie Balletto Civile 2015 ein neues Werk produzieren: Pizzeria Anarchia ist der Titel des auf einer wahren Begebenheit fußenden MusikTanzTheaters, das in Wien, Berlin, Genua und weiteren Orten zu sehen sein wird.

SPANIEN

Die Gewinner des Berliner Opernpreis 2014, das spin off collective aus Spanien, wurde vom renommierten Teatro Lliure in Barcelona eingeladen, eine erweiterte Version des Preisträgerstücks zur Aufführung zu bringen. Go! Aeneas, Go!  wird vom 26. bis 30.  November zu sehen sein.

JUNGE AKTEURE

Koproduktion mit dem Studiengang Musical/Show der UdK Berlin

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Musical an der Neuköllner Oper ist etwas anderes Musical: Wo sonst tanzende Katzen und singende Vampire die Bühne bevölkern, entstehen seit 1997 in der Koproduktion von Neuköllner Oper und Studiengang Musical/Show an der UdK Stücke, die unser heutiges  Leben mit all seinen Geschichten zum Inhalt haben. Aufführungsserien von bis zu 45 nahezu ausverkauften Vorstellungen verdeutlichen,
wie sehr Publikum und Fachwelt diese eigene Form des neuen deutschen Musicals annehmen und machen neugierig auf die nächste Produktion. Erdacht vom Leiter des Studiengangs, Peter Lund, der aus Improvisationen mit seinen Studenten ein Werk formt, das er den Darstellern buchstäblich auf den Leib schreibt. Und ihnen, die sich damit zum ersten Mal mit einer voll gültigen Produktion in einem professionellen Theater der Öffentlichkeit vorstellen, einen idealen Start ins Bühnenleben ermöglicht.

Berliner Opernpreis

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Seit 1997 verbindet die Neuköllner Oper und die GASAG eine Zusammenarbeit die in dieser Form einzigartig ist: Sie haben einen Kompositionswettbewerb ins Leben gerufen, der heute BERLINER OPERNPREIS heißt und alle zwei Jahre verliehen wird. Er richtet sich an Künstlerkollektive und Komponisten, die Werke für ein gesellschaftlich engagiertes und Genre-offenes Musiktheater schaffen wollen.

Junge Kreative bis 35 Jahre sind dazu aufgefordert, der Ausschreibung – welche nur eine Themenvorgabe beinhaltet und für einen erweiterten Musiktheaterbegriff steht – zu folgen und am praxisorientierten Wettbewerb teilzunehmen. So entstanden in einem durch Workshops und Mentoring begleiteten Wettbewerbsprozess unterschiedlichste Formen und Werke, die – wie es Komponist und Jurymitglied Detlef Glanert formulierte „Mehr Bezug zum lebenden Menschen, Innovation und Popularität, Abenteuerlust und Genussfreude“ suchen.

Der aktuelle Wettbewerb

Berliner Opernpreis 2014
Night in Europe

Ausschreibung
Die bisherigen Wettbewerbe

Berliner Opernpreis 2012
New Deal

Berliner Opernpreis 2010
Verbotene Liebe

Berliner Opernpreis 2008
Der Sonderermittler

Berliner Opernpreis 2006
Tod eines Schneiders (Mooshammeroper)

Neuköllner Opernwettbewerb 2004
Putzfrauen (Wischen – No Vision)

Neuköllner Opernwettbewerb 2002
Münchhausen

Neuköllner Opernwettbewerb 2000
Hundeherz

Neuköllner Opernwettbewerb 1999
Alice

Neuköllner Opernwettbewerb 1997
Der Wurm

Autorenakademie Zaimoglu

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Im urbanen Alltag treffen unterschiedliche Haltungen, Lebensentwürfe und Hintergründe aufeinander. Sie sind der (manchmal explosive) Stoff, durch den sich eine diverse Gesellschaft bewegt.  Die Autorenakademie ist ein bundesweit einzigartiges Fortbildungsprojekt für junge und versierte Theaterautoren, einzigartig, weil auf den Dialog von Deutsch- und Fremdstämmigen sowie auf das Schreiben mit und für Musik auf der Bühne fokussiert. Im Mittelpunkt stehen die versierte Beobachtung sozialer Vorgänge, ihre szenische Verdichtung und die Gestaltung mit Musik  – Übungen für ein Theater der Zeitgenossenschaft mit Musik als einem zentralen Spieler.
Auf den ersten Workshop unter dem Titel „Schreiben über Differenz“ folgte 2012 „Durch die Nacht mit Feridun Zaimoglu“. Sechs Autorinnen und Autoren durchstreiften Neukölln, gemeinsam mit ihrem Mentor, dem Spezialisten für literarische Recherchen hart an der Bordsteinkante. Was sie sahen, in Szene setzten, mit Musik ausdrückten und selbst performten, war als rasante Uraufführung zum Abschluss des Workshops in der Heinrich-Böll-Stiftung im Oktober 2012 zu erleben. Die Autorenakademie wird von Feridun Zaimoglu und Bernhard Glocksin geleitet. Kompositionen, musikalische Einstudierung und Leitung: Vivan und Ketan Bhatti

Autorenakademie Zaimoglu 2010: „Schreiben über Differenz“
Abschlusspräsentation in der Neuköllner Oper am 30.10.2010. Szenische Einrichtung: Nuran David Calis, Referenten: John von Düffel, Milena Mushak.  Kooperation von Bundeszentrale für politische Bildung und Neuköllner Oper.
Autoren: Reihaneh Youzbashi Dizaji, Dmitrij Gawrisch, Katalin Naszály, Darja Stocker, Cem Gerceker Tekin, Olivia Wenzel.

 

Autorenakademie Zaimoglu 2012: „Durch die Nacht mit Feridun Zaimoglu“
Abschlusspräsentation in der Heinrich-Böll-Stiftung am 28.9.2012. Szenische Einrichtung: Anna Bergmann. Kooperation von Heinrich-Böll-Stiftung und Neuköllner Oper
Autoren: Uta Bierbaum, Alexander Capistran, Nadine Kaufmann, Felix Kracke, Azar Mortazavi, Tabea Venrath.

Übrigens: alle Finalisten haben seither Schreibaufträge, Uraufführungen und/oder weitere Nominierungen zu Autoren-Festivals erhalten, wie zuletzt Uta Bierbaum und Olivia Wenzel bei den Autorentheatertagen 2013 am Deutschen Theater Berlin. Die Neuköllner Oper fördert ihre Akademie-Autoren zudem mit Schreibaufträgen: so wurde im November 2011 „bei drücken senden“ von Olivia Wenzel uraufgeführt, im Frühjahr 2013 die Kiezkantate „Neuköllateralschaden“ von Uta Bierbaum, Alexander Capistran und Felix Kracke. Im August 2013 war Uraufführung vom „Europäischen Abendmahl“ mit Texten von Alexander Capistran und im September 2014 von „Exit Paradise“ von Uta Bierbaum.

Junges Ensemble

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Aktuell

Seit September 2014 am Start: Unser 13-köpfiges Junges Ensemble, das gemeinsam mit Regisseurin Nadine Boos und dem Autor Felix Kracke ein Stück für die Bühne auf der Basis von Die Jungfrau von Orleans von Friedrich Schiller entwickelt: Wofür lohnt es sich zu kämpfen und was ist für den Kampf der Lohn?

Uraufführung am 28. April 2015

Das Ensemble: Raféu Ahmed, Alice Bertram, Rosalie Ernst , Catharina Fischer, Anne Freiberg, Jochanah Leonie Mahnke, Emma  Seraphina Claire Preuß, Sarah Rheinfurth, Patricia Riese, Manon Scharstein, Sophie Schürmann, Sarah Seini , Nora Wernst

Zur Idee

Gegründet im Sommer 2012 entwickelt das “Junge Ensemble” der Neuköllner Oper eigene Musiktheaterproduktionen in Kooperation mit der ”Alten Feuerwache” in Kreuzberg. Mit dem selbst getexteten und komponierten Musical Quartett (Leitung: Tanja Schmitz) stellte sich das Projekt als Berlins erste kontinuierlich arbeitende Musiktheaterformation im Juni 2013 auf der Bühne der Neuköllner Oper vor. 2014 folgte unter der Spielleitung von Lisa Brüning ( bis Mai 2014) und Nadine Boos Weißgekleidete häßliche Kinder machen einen Ausflug mit Aufführungen in der Neuköllner Oper, der Alten Feuerwache und beim Festival Klubszene. Mehr Informationen via Email: stein@neukoellneroper.de

Kulturelle Bildung

Mission B

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Als Teil des vom Rat für die Künste initiierten Projekts Berlin Mondiale hat die Neuköllner Oper das Projekt MISSION B initiiert. Es richtet sich an 7-12 jährige Kinder des Übergangswohnheims von DIMO Wehner in Wilmersdorf. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass viele Menschen, die in Flüchtlingsunterkünften leben, die Stadt, in der sie ankommen kaum kennen. Oft ist auch der unmittelbare Lebensraum, der eigene Kiez, wenig erschlossen.

Gemeinsam mit der Theaterpädagogin Kristina Röhl begeben sich die Kinder auf eine Expedition in den Stadtraum. So, wie man einen fremden Planeten erkundet, wird erst einmal die unmittelbare Umgebung erforscht: Was gibt es an guten oder weniger guten Plätzen, wie verhalten sich die Bewohner dieser neuen Welt? Und wie können die dabei gemachten Erfahrungen den anderen Mit-Reisenden (auch Eltern) mitgeteilt werden? Neben den akustischen Aufnahmen wird so viel wie möglich weiteres Material, z.B. Videos, Fotos, Geschriebenes, Gebasteltes gesammelt und szenisch verdichtet. Des Weiteren sind Fahrten nach Neukölln und Besuche der Oper geplant. Das Projekt wird aus Mitteln des Projektfonds Kulturelle Bildung gefördert.
TUSCH
Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich die 1998 ins Leben gerufene Senatsinitiative “Theater und Schulen”, . Die Neuköllner Oper war von Anfang an dabei und arbeitet mittlerweile mit der fünften Partnerschule zusammen. Mehr über “TUSCH” und unsere aktuelle Arbeit finden Sie unter www.tusch-berlin.de. Die “TUSCH”- Kooperation wird gefördert aus Mitteln der Senatsabteilung für Bildung, Wissenschaft und Forschung.
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NOKK
Willkommen im “Neuköllner Oper Kinder Klub”! Unser Klub für theaterinteressierte oder einfach neugierige Kinder von 8 – 12 Jahren beginnt am 5. Oktober mit einem neuen Projekt: An sechs Wochenend-Nachmittagen werden die Kinder gemeinsam mit dem Theaterpädagogen Bernardo Sánchez Lapuente Musik, Bewegung und Spiel für ein Stück erfinden, dass sie dann im nächsten Jahr präsentieren werden. Herzliche Einladung!
NOKK wird freundlich unterstützt von der GASAG.

Jenseits vom Hermannplatz

Anfahrt

Neuköllner Oper
Karl-Marx-Straße 131 – 133, 12043 Berlin

U-Bahn U7
Karl-Marx-Straße

S-Bahn
S 45/46 Neukölln

Bus 104
Rathaus Neukölln

Fernbus: z.B. mit Fahrtenfuchs

Aufzug für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen vorhanden.

Anfahrt

Tickets

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An der Vorverkaufskasse der Neuköllner Oper, Karl-Marx-Str. 131
(Lastschriftverfahren möglich)

Öffnungszeiten: Di. – Fr. und an Spieltagen. 15 – 19 Uhr.

Reservieren

– Per Telefon 030/68 89 07 77
– Direkt auf dieser Seite unter Menüpunkt „Spielplan“
– Via e-mail unter tickets@neukoellneroper.de

Ermäßigungen

Ermäßigte Karten zu 9 € erhalten Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehr- und Ersatzdienstleistende sowie Begleitpersonen von Schwerbehinderten gegen Vorlage eines gültigen Ausweises.
Kinder bis 14 Jahre erhalten Karten zu 5 €.
Ein 3-Euro-Ticket gibt es für Inhaber einer Sozialkarte in Verbindung mit dem Personalausweis (Tickets nur an der Abendkasse).

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Andreas Altenhof, Benjamin Stein

Der Neuköllner Oper e.V. ist als gemeinnütziger Verein anerkannt, registriert beim Amtsgericht Charlottenburg (NR. 5621 NZ) Vorstands-vorsitzender: Eckhardt Barthel

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