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Übersicht aktueller Produktionen.

169 Uraufführungen

Das schwarze Wasser

Musiktheater von Vivan und Ketan Bhatti nach dem Schauspiel von Roland Schimmelpfennig
Fassung: Michael Höppner
Uraufführung 21. Januar

Ein Sommernachtstraum mit Folgen: deutsche und deutschtürkische Jugendliche treffen nachts in einem Freibad, in das sie eingestiegen sind, unerwartet aufeinander. Sterne stehen über dem Wasser, aus anfänglicher Fremdheit und Konkurrenz wird Faszination.
Gemeinsam durchstreifen sie ihre Stadt und feiern sich und das Leben. Grenzenlos. Unwirklich. Die ganze Zukunft noch vor sich. Alles scheint möglich in dieser Nacht… Aber das ist zwanzig Jahre her. Damals verliebten sich Frank und Leyla, wurden ein Paar und gingen doch getrennte Wege: Er, der deutsche Ministersohn, wird selbst Politiker, sie, die Tochter türkischer Einwanderer, bleibt an der Kasse im Supermarkt. Und jetzt, an einem nasskalten Novemberabend, kurz vor Franks Vereidigung zum Innenminister, treffen sich die beiden zufällig wieder und gehen auf einen Sprung in Leylas Wohnung. Anschließend erleidet Frank einen Zusammenbruch…

Vivan und Ketan Bhatti haben Schimmelpfennigs Stück über Sehnsucht und Scheitern von Träumen, Erwartungen und Lebenswegen in ein Musiktheater  für sechs Sänger und Kammerensemble verwandelt, in eine facettenreiche, stimmungsvolle Komposition, die die unterschiedlichen Orte, Zeitsprünge und Situationen „hörbar“ macht. Durchpulst von Rhythmen populärer Musik, unter Verwendung verschiedenartiger musikalischer Formen  vom oratorischen Chor und rezitativischen Passagen über den Song bis hin zur Arie sowie unter Einbeziehung von Ausdrucksmitteln der experimentellen Musik

entsteht so ein episches Musiktheater, das den Jargon seiner großen Vorbilder (u. a. Kurt Weill) in unsere Gegenwart übersetzt.

Schimmelpfennigs Akteure  erzählen von einer so berührenden wie traurigen (Liebes-)Geschichte. Sind mit Frank und Leyla stellvertretend wir alle, Deutsche und Zugewanderte, gemeint? Leben wir, nach all den Jahren, aller Anziehung und Unterschiedlichkeit eingedenk, noch immer in getrennten Welten? Und wäre die Diskussion einer solchen Frage vor dem Hintergrund des aktuellen Dramas der nach Berlin und Deutschland Geflüchteten nicht notwendiger denn je?

Regisseur Michael Höppner verlegt die Ermittlung der Vorfälle im Stück in die Redaktion einer deutschen Zeitung: sechs junge Journalist*innen, durchaus mit »Migrationshintergrund«, versuchen, die Fakten und Vorgänge zu ermitteln, die zum Zusammenbruch des jungen Starpolitikers Frank führten. Womit auch zu fragen ist: wie stark ist unsere Wahrnehmung des »Integrations-Themas« durch die Medien gelenkt? Und kann es sein, dass ein vermutlicher Skandal um einen designierten deutschen Minister wichtiger wird als die Themen von Chancen und Gleichheit?

Regie: Michael Höppner | Musikalische Leitung: Yonatan Cohen | Ausstattung: Judith Philipp | Dramaturgie: Bernhard Glocksin

Mit: Hrund Ósk Árnadóttir, Robert Elibay-Hartog, Marielou Jacquard, Magnús Hallur Jónsson, Katarina Morfa, Angelos Samartzis

sowie

TERMINE

21.01. 2016 – 20.00
23.01. 2016 – 20.00
24.01. 2016 – 20:00
28.01. 2016 – 20:00
29.01. 2016 – 20:00
30.01. 2016 – 20:00
31.01. 2016 – 20:00
04.02. 2016 – 20:00
05.02. 2016 – 20:00
06.02. 2016 – 20:00

07.02. 2016 – 20:00
11.02. 2016 – 20:00
12.02. 2016 – 20:00
13.02. 2016 – 20:00
20.02. 2016 – 20:00
21.02. 2016 – 20:00

Saal der Neuköllner Oper

TICKETS

von 16 – 25 Euro (ermässigt 9 Euro)
unter 030 688907 77

Online reservieren

(Wie) wollen wir zusammen leben?
Eine Einladung zum Meinungsaustausch nach der Vorstellung
Moderation: Kazim Erdogan, Eckhardt Barthel

Mehr dazu hier

Termine
Samstag, 23./30.Januar,
Freitag, 5. Februar
Samstag, 13./20. Februar
im Anschluss an die Vorstellung

(Wie) wollen wir zusammen leben?

Eine Einladung zum Meinungsaustausch nach der Vorstellung

Moderation: Kazım Erdoğan, Eckhardt Barthel

In Das Schwarze Wasser geht es um unterschiedliche Lebensläufe und Chancen in unserem Land. Und da wir alle Teil dieses Landes sind, interessieren uns Ihre Eindrücke, Erfahrungen und Meinungen zu diesem Thema, zu dem schließlich alle etwas sagen können und sollten. Das Gespräch wird moderiert von zwei Fachleuten:

Kazım Erdoğan (Aufbruch e.V., organisiert seit Jahrzehnten interkulturelle Arbeit und Begegnungen in Neukölln und anderswo ) sowie Eckhardt Barthel, der als Politiker ebenfalls über Jahrzehnte mit diesem Thema befasst ist.

Herzliche Einladung also zu einem besonderen Kennenlernen und zum Austausch. Nehmen Sie sich doch ein Getränk und etwas Zeit!

TERMINE

Samstag, 23./30.Januar,
Freitag, 5. Februar
Samstag, 13./20. Februar
im Anschluss an die Vorstellung

 

Saal der Neuköllner Oper

Eintritt frei

Elektra

Ein Abend mit Musik von Gluck, Xenakis und Kanajan

Uraufführung am 10. Februar 2016. Bis 28. März

Elektron, altgriechisch, übersetzt: Bernstein. Dieser fossile Harz erhält durch Reibung eine negative Ladung.
Elektra, Tochter des Agamemnon und der Klytämnestra, fordert Gerechtigkeit. Sie sinnt auf Rache.
Denn die eigene Mutter ermordete gemeinsam mit dem Nebenbuhler Ägisth ihren Gemahl, als dieser nach der Zerstörung Trojas zurückkehrte. Die Tochter Elektra lebt seither verwildert wie ein Tier im Vorhof des Palastes, um das Grab ihres Vaters zu beweinen und wilde Anklage gegen ihre Mutter zu erheben. Sie hat das Mordbeil aufbewahrt, damit ihr Bruder Orest, zurückgekehrt nach Mykene, ihre Mutter erschlägt und sie den Ägisth. Oder umgekehrt. Gleichviel: Es kommt anders, aber die Rache wird vollführt.

Die junge Regisseurin Julia Lwowski, an der Neuköllner Oper bereits bekannt durch ihre Arbeiten Schwindel und Macbeth, hat sich der Figur über die Interpretation Hugo von Hofmannsthals angenommen. Mit reicher Bildsprache und in einer musikalischen Einrichtung von Chatschatur Kanajan stellt sie die Frage dieses archaischen Generationskonfliktes neu: Sind wir etwa für ewig dazu verdammt, die Fehler unserer Eltern zu wiederholen?

Fassung von Chatschatur Kanajan (Musik) | Konzept und Regie: Julia Lwowski | Ausstattung: Yassu Yabara | Synthesizer: Roman Lemberg | Dramaturgie: Johanna Ziemer

Mit: Thorbjörn Björnsson, Gina-Lisa Maiwald, Roman Lemberg, Ni Fan, Miako Klein

Ein Abend in Koproduktion mit der Musiktheaterformation LWOWSKI•KRONFOTH•MUSIKTHEATERKOLLEKTIV

TERMINE

10.02. 2016 – 20.00
14.02. 2016 – 20.00
17.02. 2016 – 20:00
18.02. 2016 – 20:00
19.02. 2016 – 20:00
28.02. 2016 – 20:00
03.03. 2016 – 20:00
06.03. 2016 – 20:00
08.03. 2016 – 20:00
09.03. 2016 – 20:00

10.03. 2016 – 20:00
13.03. 2016 – 20:00
15.03. 2016 – 20:00
24.03. 2016 – 20:00
25.03. 2016 – 20:00
26.03. 2016 – 20:00
28.03. 2016 – 20:00

Studio der Neuköllner Oper

TICKETS

von 17 – 21 Euro (ermässigt 9 Euro)
unter 030 688907 77

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OpenSpace Armida

ein Regieprojekt von HfM Hanns Eisler und Neuköllner Oper

Uraufführung 24. Februar. Wiederholung 25. Februar

Drei Regisseurinnen, drei Inszenierungen, drei Heldinnen: 3x Armida in der Neuköllner Oper. Ausgangspunkt ist Tassos Erzählung von Armida, einer Königstochter oder auch »Zauberin« im fernen Damaskus. Armida ist schön und fremd, die »Sarazene« oder in heutiger Sprache »die Muslima«. An ihr verfängt sich das christliche Abendland (in Form verwirrter Kreuzritter), denen es doch eigentlich um die »Befreiung Jerusalems« aus muslimischer Herrschaft geht.

So erzählen es über Jahrhunderte Dutzende von Komponisten wie Lully, Vivaldi, Händel, Gluck, Haydn, Rossini, Brahms, Dvořák oder Judith Weir 2005. Diese vielen »Armidas« sind heute aktueller denn je: in der »interkulturellen Liebesgeschichte« von Armida und dem Kreuzritter Rinaldo werden zugleich vielfältige Bilder vom Verhältnis westlicher versus arabischer Welt gestaltet.

Wer ist also Armida heute? Im Regieprojekt OpenSpace Armida gestalten drei junge Regisseurinnen ihre Interpretation – Charlotte Loriot, Anna Melnikowa und Ulrike Schwab, Studentinnen des Masterstudiengangs Musiktheaterregie.

Neuköllner Oper und HfM Hanns Eisler verbinden sich hier erstmals zu einem besonderen Theorie-Praxis-Projekt, das in drei Musiktheater-Inszenierungen im Saal der Neuköllner Oper mündet: Drei unterschiedliche Armidas an einem Abend.

Regie: Charlotte Loriot, Anna Melnikova, Ulrike Schwab,
Musikalische Leitung: Nadezda Tseluykina, Musashi Baba
Bühne, Kostüme, Video: Claudia Gali, Jule Saworski, Charlotta Hench, Mitja Strehlow

Mit: Annemari Moilanen, Johannes Rudschies, Hubert Kowalczyk, Georg Bochow, Valentin Bezençon, Sebastian Schiller, Maya Blaustein, Angela Braun, Iddo Beit-Halachmi, Claudia Roick
Orchester: Amandine Affagard, Uhjin Choi, Ruben Gianotti, Wolf Hassiger, Mao Konishi, Cesar Nikolai Laporev, Eli Yoon

TERMINE

24.02. 2016 – 20:00
25.02. 2016 – 20:00

Saal der Neuköllner Oper

TICKETS

8 Euro
unter 030 688907 77

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Neuköllner Opernball.

plakatausschnitt

Mit dem Non-Plus-Ultra-Orchester, Suppen-Buffet, Tombola und künstlerischen Einlagen.

Vorneweg: ab 19 Uhr ein kostenloser Auffrischungstanzkurs

Samstag, 27. Februar
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 18:30 Uhr zum Tanzkurs

Eintrittspreis 39 €

die schreib:maschine.

Offene Bühne
für Musicalautoren und -komponisten

schreibmaschine

Seit 2010 ist die schreib:maschine eine der wichtigsten Institutionen der deutschsprachigen Musicallandschaft mit dem Ziel, Autoren und Komponisten sowie die Entwicklung neuer Stoffe zu fördern. Die Offenen Bühnen, bei denen Künstlerinnen und Künstler ihr aktuelles Schaffen präsentieren, erfreuen sich großer Beliebtheit.

Im Januar 2012 hat die schreib:maschine beschlossen, dass aus dem eigenständigen Verein eine Arbeitsgemeinschaft innerhalb der Deutschen Musical Akademie wird. Neuer Ansprechpartner für die schreib:maschine innerhalb der Deutschen Musical Akademie ist der Autor und Komponist Tom van Hasselt.

Die Deutsche Musical Akademie e.V.

ist der Fachverband von Musical-Profis der sich das Ziel gesetzt hat, das Musical als wesentlichen Bestandteil der deutschen und europäischen Kultur zu fördern. Die Neuköllner Oper freut sich als maßgebliches Haus für das neue deutsche Musical, den jungen Verein zu fördern und der Talentschmiede “schreib:maschine” ein temporäres Zuhause zu geben.

Termin

14. 03.2016 – 19:00

Saal der Neuköllner Oper

Eintritt: 10 € / Mitglieder der Deutschen Musical Akademie frei.

LETTERLAND in concert

The Original Cast in Concert

2. Juni bis 5. Juni 2016

Er ist wieder da: ERWIN KANNES – Trost der Frauen!
Zehn Jahre ist es her, dass dieses erste Musical von Zaufke&Lund für die Absolventen der UdK für volle Häuser sorgte. Die Geschichte vom arbeitslosen Erwin Kannes, der mit seinen erotischen Briefen die saubere Vorortsiedlung Letterland auf den Kopf stellt, war ein Riesenerfolg. Kein Wunder, wurde sie doch von keinem Geringeren als William Shakespeare und seinen Lustigen Weibern von Windsor inspiriert.

Schon vor zehn Jahren hat das Ensemble bravourös davon erzählt, was passiert, wenn gepflegte Mittdreißiger ihre dunklere Seite unter den sauberen Kunstrasen vermeintlicher Wohlanständigkeit kehren – und sich damals versprochen, in zehn Jahren an den Ort des Verbrechens zurückzukehren, um dann ganz und gar im richtigen Alter zu sein, um LETTERLAND in all seiner schrecklichen Schönheit wieder auferstehen zu lassen.

Und genau das passiert jetzt für vier Abende in der Neuköllner Oper.

Das Original-Ensemble von LETTERLAND, mittlerweile auf allen Musicalbühnen des Landes zu Hause, hat eine Woche Urlaub eingereicht, um ein Klassentreffen der ganz besonderen Art zu feiern: 10 Jahre Letterland- the original Cast in Concert!

Mit: Helena Blöcker, Benjamin Eberling, Fillipina Henoch, Anne Hoth, Maria Kempken, Jörn Linnenbröker, Martin Schäffner und Lucy Scherer

Regie: Peter Lund, Musikalische Leitung: Hans-Peter Kirchberg, Choreographie: Neva Howard, Bühne: Jürgen Kirner, Kostüm: Daria Kornysheva.

unterstützt von

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TERMINE

02.06. 2016 – 20.00
03.06. 2016 – 20.00
04.06. 2016 – 20.00
05.06. 2016 – 20.00,

Saal der Neuköllner Oper

TICKETS

20 Euro
unter 030 688907 77

Online reservieren

Spielplan.

Februar.

Do | 04.
20:00
Saal
Fr | 05.
20:00
Saal
Sa | 06.
20:00
Saal
So | 07.
20:00
Saal
Mi | 10.
20:00
Studio | Uraufführung

ausverkauft, evtl. Restkarten an der Abendkasse

Do | 11.
20:00
Saal
Fr | 12.
20:00
Saal
Das schwarze Wasser
12.02.2016
Tickets
Einzelpreis
Gesamtpreis
25,00
25,00
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Sa | 13.
20:00
Saal
Das schwarze Wasser
13.02.2016
Tickets
Einzelpreis
Gesamtpreis
25,00
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So | 14.
20:00
Studio

ausverkauft,
ggf. Restkarten an der Abendkasse

Mi | 17.
20:00
Studio

ausverkauft,
ggf. Restkarten an der Abendkasse

Do| 18.
20:00
Studio
Elektra
18.02.2016
Tickets
Einzelpreis
Gesamtpreis
17,00
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Fr| 19.
20:00
Studio

ausverkauft,
ggf. Restkarten an der Abendkasse

Sa | 20.
20:00
Saal
Das schwarze Wasser
20.02.2016
Tickets
Einzelpreis
Gesamtpreis
25,00
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So | 21.
20:00
Saal | Derniere
Das schwarze Wasser
21.02.2016
Tickets
Einzelpreis
Gesamtpreis
19,00
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Mi | 24.
20:00
Saal

ausverkauft, evtl. Restkarten an der Abendkasse

Do | 25.
20:00
Saal
OpenSpace Armida
25.02.2016
Einheitspreis (€8,00)
Tickets
Einzelpreis
Gesamtpreis
8,00
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Sa | 27.
20:00
Saal

ausverkauft, evtl. Restkarten an der Abendkasser Abendkasse

So | 28.
20:00
Studio
Elektra
28.02.2016
Tickets
Einzelpreis
Gesamtpreis
17,00
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März.

Do | 03.
20:00
Studio
Elektra
03.03.2016
Tickets
Einzelpreis
Gesamtpreis
17,00
17,00
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Sa | 05.
20:00
Mord im Katharinenstift

Vineta Bühne zu Gast

Tickets:  030-6867785 (AB)
So | 06.
16:00
Mord im Katharinenstift

Vineta Bühne zu Gast

Tickets:  030-6867785 (AB)
So | 06.
20:00
Studio
Elektra
06.03.2016
Tickets
Einzelpreis
Gesamtpreis
17,00
17,00
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Di| 08.
20:00
Studio
Elektra
08.03.2016
Tickets
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Gesamtpreis
17,00
17,00
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Mi| 09.
20:00
Studio
Elektra
09.03.2016
Tickets
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Gesamtpreis
17,00
17,00
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Do | 10.
20:00
Studio

Elektra
10.03.2016
Tickets
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Gesamtpreis
17,00
17,00
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Fr | 11.
20:00
Mord im Katharinenstift

Vineta Bühne zu Gast

Saal
Tickets:  030-6867785 (AB)
Sa | 12.
18:00
Mord im Katharinenstift

Vineta Bühne zu Gast

Saal
Tickets:  030-6867785 (AB)
So | 13.
16:00
Mord im Katharinenstift

Vineta Bühne zu Gast

Saal
Tickets:  030-6867785 (AB)
Mo | 14.
19:00
Saal
Di | 15.
20:00
Studio

ausverkauft,
ggf. Restkarten an der Abendkasse

Fr | 18.
20:00
Mord im Katharinenstift

Vineta Bühne zu Gast

Saal
Tickets:  030-6867785 (AB)
Sa | 19.
18:00
Mord im Katharinenstift

Vineta Bühne zu Gast

Saal
Tickets:  030-6867785 (AB)
So | 20.
16:00
Mord im Katharinenstift

Vineta Bühne zu Gast

Saal
Tickets:  030-6867785 (AB)
Do | 24.
20:00
Studio
Elektra
24.03.2016
Tickets
Einzelpreis
Gesamtpreis
17,00
17,00
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Fr | 25.
20:00
Studio
Elektra
25.03.2016
Tickets
Einzelpreis
Gesamtpreis
17,00
17,00
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Sa | 26.
20:00
Studio
Elektra
26.03.2016
Tickets
Einzelpreis
Gesamtpreis
17,00
17,00
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Mo | 28.
20:00
Studio | Derniere
Elektra
28.03.2016
Tickets
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Gesamtpreis
17,00
17,00
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Premierenübersicht.

Elektra

Ein Abend mit Musik von Xenakis u. a.

Elektra fordert Gerechtigkeit. Und Rache – für den ermordeten Vater, den die Mutter und ihr Liebhaber erschlug. Die junge Regisseurin Julia Lwowski (Schwindel , Macbeth) nimmt sich der Figur über die Interpretation Hugo von Hofmannsthals an und entwirft in reicher Bildsprache einen archaischen Generationskonflikt neu: Sind wir etwa für ewig dazu verdammt, die Fehler unserer Eltern zu wiederholen?

Uraufführung 10. 2. 2016

 

Iris Butterfly

Eine Japan-Oper von Pietro Mascagni, neu entdeckt

Wie kann das sein, das man diese großartige Oper nicht kennt? 1898, sechs Jahre vor der Madama Butterfly seines Freundes Puccini , schreibt Pietro Mascagni (Cavalleria rusticana) die erste große, nein: sensationelle Japan- Oper des Verismo. Er erzählt die Geschichte des Mädchens Iris, die ein reichen Freier in ein Großstadt- Bordell verschleppt und zum Sex zwingen will. Doch Iris lässt sich nicht zwingen, wenngleich sie einem tragischen Ende nicht entkommen kann… Wir präsentieren Ihnen das Meisterwerk in einer neuen, komprimierten Fassung   Erstaufführung 14.4.2016

 

Ratte Rudi geht von Bord

Musiktheater für Menschen ab 8 von Michael Frowin, Kerim Pamuk und Benedikt Eichhorn

Ratte Rudi, die letzte Ratte an Bord, hat ein Problem. Der Kutter, auf dem er lebt, liegt auf dem Trockenen, es gibt nur Bohnen in Dosen. Da kracht Kobold Konstantin mit unerhört guter Laune in seine Einsamkeit und verrät ihm seinen Traum: Einmal auf einer Walfontäne reiten! Und auch Rudi träumt: Einmal sich durch die Essensreste eines Restaurants fressen! Doch Rudi war noch nie an Land und Konstantin noch nie auf dem Meer … Ein Musical über Ängste und Träume und darüber, wie Freundschaft diese Kluft überwinden kann.

Erstaufführung 28.4.2016

Game over# Go On!

Zwei Teams, ein Titel. Unter dem Motto GAME OVER # GO ON! entwickeln und spielen die Berliner Theatermacher Yuval Halpern/Svenja Viola Bungarten/Anja Kerschkewicz sowie das holländischen Ensemble Het Geluid zwei Uraufführungen für den Berliner Opernpreis von Neuköllner Oper und Gasag.

Uraufführung 25.5. 2016

 

Stella

Sie hat es auch hier gegeben, die „Greifer“ – Berliner Juden, die für die Gestapo gearbeitet haben bzw. arbeiten mussten. Eine von ihnen war Stella Goldschlag, spektakulär durch ihre Erscheinung, Schönheit und Prozesse. Peter Lund, Carola Cohn-Friedlaender und Wolfgang Böhmer schreiben ein Musiktheaterstück über STELLA

Uraufführung 23.6.2016

 

Büro für Postidentisches Leben

Im deutsch-spanisch-katalanischen Team unter der Leitung von Matthias Rebstock entsteht in Barcelona (ab 6.7.) und Berlin (ab 15.9.) ein Büro für Postidentisches Leben: hier entwickeln sieben junge Kreative überraschende Fragen und Antworten zu dem, was uns im Kern zusammenhält: Freiheit, Grenzen und Identität.

In Berlin ab dem 15.9.2015

Rückblick.

Das schwarze Wasser

Musiktheater von Roland Schimmelpfennig (Text) mit der Musik von Vivan und Ketan Bhatti. Uraufführung

Zwei Gruppen Jugendlicher klettern in einer Sommernacht über den Zaun eines Schwimmbades und treffen dort unerwartet aufeinander. Sterne spiegeln sich im schwarzen Wasser des Beckens, in dem man sich kennen und im Verlauf der Nacht verlieben wird… Zwanzig Jahre später trifft einer, Frank, zufällig auf seine damalige Geliebte Leyla. Was ist passiert in diesen Jahren? Welche Wege sind sie gegangen, die deutschen und die türkischen Jugendlichen? Roland Schimmelpfennig, weltweit gespielter Dramatiker, schaut in seinem Schauspiel auf uns: die deutsche „Integrationsgesellschaft“, wie wir sie nicht nur aber auch in Neukölln und Berlin erleben.

Uraufführung. 21. Januar 2016

 

High Potentials

Was für das Aussehen wichtig, die Partnerschaft unerlässlich und für das Berufsleben existentiell ist, bietet jetzt die Neuköllner Oper im Rahmen ihres „Instituts für postneurotische Oper“ (IPO) an: die ultimative Session zur Hebung bisher verborgener Potentiale der Kursteilnehmer, resp. des Publikums: Übungen zur Stärkung von Effizienz, Commitment, Leadership Development und weiteren Soft Skills – falls man beispielsweise gefordert ist, Mitarbeitern die „Chance zur beruflichen Neuorientierung“ geben zu müssen. Was bisher nur in Seminarräumen ebenso übergriffig wie teuer zu erleben war, kommt nun auf die Bühne, wo es hingehört: Die Sehnsucht, endlich im Mittelpunkt zu stehen – auch wenn dabei andere an den Rand gedrängt werden. Weil es aber die Bühne der Neuköllner Oper ist, spielt dabei Musik und Humor eine nicht zu unterschätzende Rolle: Erfolg haben und Mensch bleiben!
Uraufführung. 13.11. – 31.12. 2015

 

Pizzeria Anarchia

Koproduktion mit Balletto Civile, Parma, Teatro delle Tosse, Genua, Musiktheatertage Wien

2011. Der Käufer eines Hauses in der Wiener Innenstadt versucht mit allen Mitteln, seine Mieter für eine Luxussanierung loszuwerden, heuert schließlich Punks an. Doch Altwiener und „Störenfriede“ werden „beste Freunde“, eröffnen sogar eine Pizzeria Anarchìa, bald stadtbekannt. 2014 werden 19 Punks geräumt von 1700 Polizisten, gepanzerten Fahrzeugen, Helikoptern … Kosten: 500.000 Euro aus Steuergeldern.Pizzeria Anarchìa ist eine bunte Show zwischen Zirkus und Oratorium ein internationales Musik-Tanz-Theater.
Uraufführung. 15. 10. – 6. 11. 2015

 

What would Zappa Do?

Performance mit Sommer Ulrickson und Moritz Gagern

Wir hören und sehen die letzte Sendung des Piratensenders WWZD. Jeden Moment wird der Strom ausgeschaltet. Die Radiostation, die im Wesentlichen aus zwei Fanatikern besteht, besitzt alles, was es von und über Zappa gibt, nur eines hat sie nicht: das nötige Geld, um die GEMA-Pauschale für Zappamusik zu bezahlen. Trotzdem oder gerade deswegen kreist besonders die letzte Sendung um die Frage “What would Zappa do?” Pop oder ernste Musik? Was erlaubt mehr Freiheit? Wo liegen die Grenzen? Das Thema, das Zappa in den 1980ern beschäftigte, reicht heute noch mehr ins Politische als damals. Wie ließe es sich beantworten? Auf welcher Seite findet sich die widerständigere Bewegung?

Uraufführung. 17.9. – 28.10. 2015

Sommerfest: Die Zauberflöte zu Gast

Während unseres Festivals “Move Op!” 2013  bereits vom Publikum gefeiert, präsentieren wir die spanische Compagnie Dei Furbi nun mit einer ganzen Vorstellungsserie: Mozarts Zauberflöte virtuos und artistisch gespielt und accapella gesungen von sechs jungen Sängern aus Barcelona. Ein Fest des vitalen Volkstheaters aus Katalonien.
Gastspiel. 11.07. – 02.08.2015

 

Golem.

Musikdrama von Nicolae Bretan – erstmals in Deutschland

In Deutschland vollständig unbekannt, zählt Nicolae Bretan zu den größten Komponisten Rumäniens. Seine 1924 uraufgeführte Oper Der Golem erzählt die tragische Geschichte des von Menschenhand erschaffenen künstlichen Menschen in einer berauschenden Musik voll kantablem Schmelz und großem Klang wie bei  Puccini, Tschaikowski und Rachmaninow. Erstmals in Deutschland.
Deutsche Erstaufführung. 11.6. – 5.7. 2015

 

Grimm – die wirklich wahre Geschichte von Rotkäppchen und ihrem Wolf

Nach „Cinderella passt was nicht“ begeben sich Thomas Zaufke und Peter Lund ein weiteres Mal in das Land der Märchen und stellen den grimmschen Kosmos liebevoll boshaft auf den Kopf. Drei berühmte und viele weniger bekannte Märchen standen Pate bei dieser neuen Fabel, die die ewige Geschichte von guten und bösen Völkern für heute neu interpretiert. Denn mal ehrlich: Wer ist heute eigentlich der Böse? Oder umgekehrt: Wer ist es nicht? Das neue Musical von Thomas Zaufke und Peter Lund, wieder in Zusammenarbeit mit der UdK Berlin.
Uraufführung 19.3. 2015, Wiederaufnahme. 21.11. 2015

 

Macbeth. Nach Verdi

Was macht den Menschen zum Mörder? Was ist mit der starken Frau, die hinter jedem großen Mann steht? Und was geschieht, wenn eine Ehe in so wunderbarer Musik gekleidet ist wie in Verdis Macbeth? Die junge Regisseurin Julia Lwowski geht mit ihrem Team und drei Sängern auf eine bildreiche und traumhafte Suche.
Uraufführung. 26.2. 2015

 

Die Akte Carmen.  Opernprojekt in Berlin und Barcelona

Bizets Carmen ist die bekannteste Oper der Welt.  Jeder kennt ihre Hits, auch wer nie eine Oper von innen gesehen hat. Und erstaunlich: wie direkt sie vom Leben unter der Krise erzählt, und davon, dass  die „Liebe“ , dieses größte Versprechen der Menschheit, keinen Schutz bietet, nicht einmal die Unterschiede zwischen uns überwinden kann. Am Ende kommt es zum Mord an der „Zigeunerin“ Carmen, mitten unter Schattenbürgern, Rechtlosen, Deklassierten –   denn die „Zigeuner“ und „Schmuggler“ bei Bizet wären heute als Roma und Sinti oft Bürger aus dem Schattenreich Europas, wie Rumänien und Bulgarien. Gemeinsam mit dem renommierten Regisseur David Mouchtar-Samorai stellen wir uns dieser Realität und erzählen Bizets schillernde Musik und Geschichte mit einem jungen, spielfreudigen Ensemble neu.

Carmen als Opernprojekt: Auf Initiative der Neuköllner Oper junge Komponisten, Autoren und Theatermacher in Barcelona eigene, neue Carmen-Paraphrasen auf die Bühne bringen. Wir zeigen diese vier Einakter als einmaliges Gastspiel 7. November 2015 im Saal der Neuköllner Oper.

Erstaufführung 22.1. 2015. Wiederaufnahme. 22.8.  2015

Die Bretter, die Neukölln bedeuten.

Profil.

„Berlins Vierte Oper“

(Klaus Wowereit) ist ein Unikum in der vielfältigen Kulturszene der Hauptstadt. Wer könnte auch sonst auf eine Produktivität von ca.160 Ur- und Erstaufführungen in allen Genres in nur 36 Jahren zurückblicken? Die NO ist Marktführer und Markenzeichen für eine vitales, engagiertes und „angewandtes“ Musiktheater – Oper ist mehr als das Neuinszenieren eines bekannten und begrenzten Repertoires, zu dem hin und wieder ein paar neue Auftragswerken hinzu kommen. Die NO zeigt: Musiktheater kann nein: muss man selbst auf die Bühne bringen, um relevante Themen auszudrücken – nur damit kann „Oper“ wirklich zukunftsfähig werden.
Ein solches Theater ist wie gesagt Unikum und Trendsetter in der an Formen, Institutionen und Förderung so reichen Opernlandschaft Berlins und Deutschlands.

Während sich die um das Beantworten der immer gleichen Fragen kümmern, also um die Interpretation der bekannten Werke, macht die NO das Gegenteil: sie stellt neue Fragen – erfindet neue Stücke- und spielt mit möglichen Antworten.

Was steckt hinter und in der “Neuköllner Oper”?

  • zuerst einmal etwas Einzigartiges: Europas produktivstes Musiktheater mit rund 160 Uraufführungen in 36 Jahren
  • ein Team musikbegeisterter Theatermacher unterschiedlicher Couleur – im Haus fest arbeitend oder frei verbunden undogmatisches Musiktheater.
  • Als Autoren- und Uraufführungstheater produzieren wir  Musiktheater aller und zwischen allen Sparten: mit einem offenen, dynamischen und kreativen Musikbegriff und im Miteinander von E und U
  • ein Spielplan auf zwei Säulen: einem regionalen und einem internationalen
  • Theater mit einem Faible für das, was uns umgibt: Neukölln, Berlin, Deutschland und die Welt
  • intelligentes Spiel mit Traditionen, Formen und gutem Humor
  • Stücke für ein breites Publikum jenseits modischer Nischen und selbstreferenzieller Fachkreise
  • jedes Jahr bis zu 12 Produktionen (zumeist Ur- und Erstaufführungen) in ca. 250 Vorstellungen

Eine ungemeine Vielfalt an Themen und Formen –  bewährte und neu entwickelte: durch Kompositionsaufträge in allen musikalischen Genres, radikale Bearbeitungen, Musicaluraufführungen, crossover-Produktionen (Instrumentales Theater, Tanz, Puppenspiel, Performance), Koproduktionen und Ausbildungsprojekten mit Hochschulen sowie Musiktheater für Familien und „Kurze“

  • Deutschlands erstes deutsch-türkisches Musiktheater
  • internationale Projekte und Koproduktionen mit Gastspieleinladungen
  • Festivals für Europäisches Musiktheater
  • last not least ein Ausbildungsgenerator: für Sänger, Komponisten, Autoren und Regisseure,  in Kooperation mit  dem Studiengang Musical/Show der UdK Berlin, mit dem Berliner Opernpreis, der Autorenakademie Zaimoglu und vielfältigen Initiativen in der Kulturellen Bildung

Organisatorisch ist die Neuköllner Oper ein Privattheater, das über die sog. Konzeptförderung des Berliner Senats gefördert wird und darüber hinaus projektweise von der GASAG, dem Hauptstadtkulturfonds, der Kulturstiftung des Bundes und anderen Förderern bezuschusst wird.

Stücke.

- eine Auswahl von über 160 Ur/Erstaufführungen..

Geschichte.

Der Kaiser von Atlantis
Die Anfänge der Neuköllner Oper reichen bis in das Jahr 1972 zurück, die Gründung des Vereins datiert 1977. Bis 1981 wurde in verschiedenen Kirchen geprobt und gespielt, seit 1981 mit Einführung der Projektförderung wurde eine Fabriketage genutzt und an allen gängigen Theaterorten gespielt. 1988 bekam die Neuköllner Oper mit dem Ballsaal der Passage Neukölln ein eigenes Theater.
In der heutigen Nutzung verteilen sich auf den Großen Saal bis zu 220, auf die Studiobühne bis zu 60 Plätze.

Gegründet wurde die Neuköllner Oper durch den Komponisten und Kirchenmusiker Winfried Radeke. In der ersten Zeit standen Stücke auf dem Spielplan die gar nicht oder aber in nicht hinterfragter Form an den großen Häusern Berlins gegeben wurden wie Der Kaiser von Atlantis von Viktor Ullmann oder Die Nachtschwalbe von Boris Blacher, aber auch Uraufführungen wie Die Vögel nach Aristophanes (Text/Musik: Winfried Radeke).

1996 holte Winfried Radeke den Regisseur und Autor Peter Lund mit in die künstlerische Leitung. Mit Werken wie Das Wunder von Neukölln, Babytalk, Elternabend machte er das Haus auch international bekannt als Trendsetter im Bereich des neuen deutschen Musicals.

Nachfolger von Peter Lund wurde 2004 der Dramaturg und Autor Bernhard Glocksin, der sich für die inhaltliche Öffnung des Hauses für neue Spielweisen, eine radikale Befragung des Opernrepertoires und die internationale Ausrichtung des Hauses einsetzt.

Heute wird die Neuköllner Oper von einem dreiköpfigen Direktorium geleitet (Andreas Altenhof, Bernhard Glocksin, Laura Hörold) und entwickelt 8-10 Uraufführungen pro Jahr. Nicht zuletzt durch die zahlreichen Kooperationen (u.a. mit der UdK) und Autorenwettbewerbe (Berliner Opernpreis – gestiftet von der GASAG, Autorenakademie Zaimoglu) einen festen Platz in der reichen Berliner Kulturlandschaft erobert.

Team.

DIREKTORIUM

Künstlerische Leitung / Programmgestaltung

Bernhard Glocksin
glocksin@neukoellneroper.de

Studium der Musikwissenschaft, Germanistik und Politik an den Universitäten Köln, Tübingen und Marburg. Seit 1986 Dramaturg für Musiktheater, Schauspiel und Tanztheater, zunächst an den Niedersächsischen Staatstheatern Hannover, dem Theater am Neumarkt Zürich, dem Salzburger Landestheater. Ab 1995 Chefdramaturg / persönlicher Referent des Intendanten am Staatstheater Mainz, 1999 – 2002 Chefdramaturg und Stellvertreter des Intendanten am Dt. Theater in Göttingen. Arbeit in allen Sparten, Entwicklung und Leitung von Autorenwerkstätten sowie Uraufführungs-
projekte (u.a. mit Tankred Dorst, John von Düffel, Lutz Hübner, Falk Richter, Roland Schimmelpfennig). Seit 2004 an der Neuköllner Oper mit zahlreichen Adaptionen und Stoffentwicklungen sowie den Stücken Die getauschte Schule, Der Fall Rigoletto, Rheingold Feuerland. Autoren-
akademie mit Feridun Zaimoglu (2010/12).

Gemeinsame Festivalleitung der „Europäischen Festivals für alternatives Musiktheaters“ 2010 und 2013. Nebenher freischaffend Projekte (Berlinale; Haus der Kulturen der Welt), Lehraufträge und Workshop-Leitung (Zürich, München, Phom Phen, Istanbul), Jurytätigkeit (Hamburg, Amsterdam) sowie Autor für  Tanz- und Musiktheater (Uraufführungen in Salzburg, Wien, Stuttgart und Amsterdam).

 

Geschäftsführung

Laura Hörold/Marta Hewelt (in Vertretung)
hoerold@neukoellneroper.de

geboren 1983. Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte an der Universität Leipzig. Ab Oktober 2008 Mitarbeit an verschiedenen Theaterproduktionen und -festivals als Produktionsleitung und Dramaturgin am HAU und in der Freien Szene Berlin u.a. mit Sebastian Baumgarten, Chris Kondek, Dries Verhoeven, Cecilie Ullerup-Schmidt, Hans-Werner Kroesinger. Oktober 2009 – Oktober 1011 Assistenz des Musikkurators Christoph Gurk am HAU.

Marketing/Presse/Community Arts

Andreas Altenhof
altenhof@neukoellneroper.de

Studium  der Kirchen/Schulmusik  in Regensburg. Von 1987 bis 1992 Lehrtätigkeit  an der Musikschule Marburg tätig, u.a. als Fachbereichsleiter Popularmusik. Von 1993 bis 2001  künstlerischer Leiter des Kurt-Weill-Festes Dessau, Leiter des Kurt-Weill-Zentrums und Geschäftsführer der Kurt-Weill-Gesellschaft. Seit 2002 Mitglied im Direktorium der Neuköllner Oper. Gemeinsame Festivalleitung des „Europäischen Festivals für alternatives Musiktheaters 2010 und 2013. Neben Konzerten und Auftritten (u.a. musikal. Leitung von Leben ohne Chris, Frau Zucker will die Weltherrschaft) ist er als Lehrbeauftragter am Studiengang Musical/Show der UdK Berlin tätig.

Musikalischer Direktor

Hans-Peter Kirchberg
kirchberg@neukoellneroper.de

Thomasschule Leipzig. Dirigierstudium Dresden (Gülke), zusätzlich Unterricht bei Jochum, Kempe und Masur, Meisterkurse bei Markevitch und Masur. 1988-90 Assistent bei Bernstein, Eschenbach und Rostropovitch. Seit 1992 über 60 Werke an der Neuköllner Oper aus der Taufe gehoben (Uraufführungen u. a.: Krabat, Wunder von Neukölln, Angela – Eine Nationaloper, Friendly Fire, Elternabend, Held Müller, Leben ohne Chris; Mein Avatar und ich. Bearbeitungen: Messeschlager Gisela, Blume von Hawaii, Assassins, Macbeth, Piraten, Der Fall Rigoletto u.a.). Lehraufträge an beiden Berliner Musikhochschulen, seit 2002 Musikalischer Direktor der Neuköllner Oper, 2005 die europäische Erstaufführung der “Shomyo Symphony II” des Japaners Maki Ishii dirigiert. 2010 erste musikalische Arbeit bei den Bayreuther Festspielen („Wagner für Kinder“). Hans-Peter Kirchberg erhielt im Oktober 2009 den Ehrenpreis „Silbernes Blatt“ der Dramatiker-Union für die Förderung und Pflege des zeitgenössischen musikdramatischen Schaffens.

Technische Leitung

Helmut Topp
technik@neukoellneroper.de

Künstlerisches Betriebsbüro

Stephan Bielinski
kbb@neukoellneroper.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Benjamin Stein
stein@neukoellneroper.de

Verwaltung / Besucherservice

Josef Mratschnigger
mratschnigger@neukoellneroper.de

Technik

Ben Artmann, Tobias Busch, Carola Caggiano, Fred Hirschmann,  Kim Titzmann
technik@neukoellneroper.de

Abendspielleitung

Regina Triebel
tante.abendspiel@gmx.de

Kostümabteilung

Christina Kämper, Kathy Prell
kostuem@neukoellneroper.de

Empfang

Gunter Mehmke, Marcus Schröter
zentrale@neukoellneroper.de
Kasse

Martine Klein, Marcella Kersten
Tel: 030/68 89 07 77
Dienstags bis freitags und an Spieltagen von 15.00 – 19.00 Uhr
tickets@neukoellneroper.de

Verein.

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Der von Vereinsmitgliedern gestiftete Flügel.

In der Neuköllner Oper ist man als Mitglied nämlich nicht nur näher dran an der Kunst, sondern ermöglicht auch noch mehr Theater: durch die gezielte Nachwuchsförderung des Vereins, seine Mithilfe bei besonderen Projekten der Oper und – nicht zuletzt – durch sein Engagement auch im künstlerischen Bereich.
Als unser neues Vereinsmitglied bekommen Sie noch mehr: Ermäßigte Karten für unsere Aufführungen, unsere Mitgliederzeitung „NOwumm“ und die Gewissheit, dass Sie mit 40 Euro Jahresbeitrag so viel Oper wie nirgendwo anders ermöglichen.

 

Die Sitzungen des Vorstandes sind für Mitglieder in der Regel offen. Die nächste Sitzung findet am 26. Januar 2016, 20 Uhr,  in der Neuköllner Oper, Büro 4. OG, statt.

Wenn Sie also mit einer Mitgliedschaft die Neuköllner Oper unterstützen wollen, kontaktieren Sie uns per Telefon, Fax oder unter info@neukoellneroper.de

Spendenkonto: Postbank Berlin,
IBAN: DE13 1001 0010 0396 8731 02

Partner.

Wir danken allen Förderern und Partnern für die wundervolle Zusammenarbeit und tatkräftige Unterstützung:

Balletto Civile, Parma, Companyia Dei Furbi, Barcelona, Csaba Polgár/HOPPart, Budapest, Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Friedrich Ebert Stiftung, GASAG, Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland Thessaloniki, Goethe–Institut Athen, Goethe–Institut Prag, Goethe–Institut Verbindungsbüro Skopje, Griechische Kulturstiftung, Hauptstadtkulturfonds, Heinrich Böll Stiftung, Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz, Instituto Cervantes Berlin, Instytut Polski w Berlinie, Italienisches Kulturinstitut Berlin, Jobcenter Berlin-Neukölln, Königreich der Niederlande, Kulturnetzwerk Neukölln, Kulturprojekte Berlin GmbH, Kulturstiftung des Bundes, Thessaloniki Concert Hall Organisation, Operadagen Rotterdam, Regierender Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei für kulturelle Angelegenheiten, Rumänisches Kulturinstitut Berlin, Talimhane Tiyatrosu Istanbul, Teatro delle Tosse, Genua, Teatro Due, Parma, The Beggars‘ Operas, Athen, The Hope Scott Trust, Tip Berlin, TUSCH – Theater und Schulen, Universität der Künste Berlin, Zapf–Umzüge, Zitty Berlin.

News / International

BRENNSTOFF GEGENWART.

Info NewBabelSounds

In der Vielzahl und Vielfalt der Bühnen ist Berlin ist vermutlich die reichste Stadt der Welt. Bei so viel Theater könnte man auch fragen: wozu eigentlich? Gute Frage! Wir meinen: Auch Musiktheater sollte konkreter eine Gesellschaft reflektieren, die es ermöglicht. Wir leben hier auf einer trügerischen Insel des Wohlstands und Friedens, glücklicherweise, zugleich mit zunehmenden Konflikten im eigenen Land und zum Teil dramatischen andernorts. Eine „starke Wirtschaft“ schafft Vorteile und Verlierer, wir sind Nutznießer wie Opfer.

 

Wir sind Künstler, keine Politiker. Wir können aber mit unseren Mitteln zu einer Reflexion dieser Themen  beitragen– sicher nicht mit jeder einzelnen Produktion und sicher nicht explizit , wohl aber mit unterschiedlichen Stilen und Stücken, die uns alle meinen, erreichen und bewegen.

Daher bietet unser Spielplan einen bewussten Mix unterschiedlichster Formen und Inhalte. In den letzten Jahren haben wir 9 „Genres“  kontinuierlich entwickelt: Neue zeitgenössische Oper – Opernausgrabungen und -bearbeitungen –  Deutsch-Türkisches Musiktheater- experimentelle Formen und Crossover –  Unterhaltendes Musiktheater/Musical, Operette – Internationale Kooperationen und Festivals – Stücke für Junge/Familie – Förder-Projekte für den professionellen Nachwuchs (Komponisten, Autoren, Darsteller) sowie für die junge Generation (Kinderclub, Flüchtlingskinder, Junges Ensemble u.a.)

In diesen Genres setzen wir unterschiedliche Themenschwerpunkte. Dazu einige Beispiele

–        Seit Aufflammen der sog. Schuldenkrise haben wir verstärkt die internationale Zusammenarbeit gesucht, Festivals veranstaltet und Koproduktionen entwickelt  zur Frage, was uns in Europa (noch) verbindet und wie sich Musiktheater zu einer teilweise dramatischen Realität verhalten kann –  wie z.B. zur  EU-Krise mit YASOU AIDA (mit Vorstellungen in Berlin, Thessaloniki und Athen), zur „europäischen Identität“ mit BRENNERO CRASH (in Berlin und Parma)  und ab Oktober 2015 mit PIZZERIA ANARCHIA  zur Gentrifizierung von Städten in Europa (mit Vorstellungen in Berlin, Wien und Genua).

– Was „kann“ unser Opern- Erbe noch? Welchen Beitrag zu unseren heutigen Fragen können die großen Werke leisten, wenn wir sie nicht einfach nur interpretieren, sondern ihre Substanz also Partituren radikal befragen? Und damit  das der Entstehungszeit Verbundene trennen vom Kern, die Partituren also schälen und ihr Inneres fortführen in unsere Zeit? Ein Satz Gustav Mahlers ist sinngemäß auch unsere Credo: „Tradition pflegen heißt, das Feuer weiterzugeben anstelle die Asche anzubeten“ – siehe PERLENFISCHER, ALEKO, DER FALL RIGOLETTO und derzeit DIE AKTE CARMEN und  GOLEM.

 

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– Wie gehen wir mit Emotion und Leidenschaft um, den größten aber auch problematischen Themen unserer Existenz?  Was macht  Musik und Musiktheater nach dem Trauma des Musik-Missbrauchs durch den Nationalsozialismus? Viele Komponisten haben „das Gefühl“ dem Pop überlassen und/oder sich in eine Avantgarde-Haltung geflüchtet, die mit Distanz auf das Spätromantische, aber auch das Unterhaltende Musiktheater schaut. Dagegen setzen wir Zeichen, durch undogmatischen Umgang mit Emotion und Narration, sog. E(rnster) und U(nterhaltender) Musik.  Einzigartig ist die Zusammenarbeit mit Peter Lund und seinen Komponisten, deren seit 1997 jährlich neu geschriebenen Musicals ein Kern unseres Spielplans sind  – niemand sonst vereint eine solche Produktivität und Professionalität in dem, was man „Das neue deutsche Musical (mit sozialer Relevanz und bester Humorlage)“ bezeichnen könnte. Im Herbst wieder zu sehen: GRIMM.

Wir sind Künstler, keine Politiker. Wir können aber mit unseren Mitteln zu einer Reflexion dieser Themen  beitragen– sicher nicht mit jeder einzelnen Produktion und sicher nicht explizit , wohl aber mit unterschiedlichen Stilen und Stücken, die uns alle meinen, erreichen und bewegen.

Daher bietet unser Spielplan einen bewussten Mix unterschiedlichster Formen und Inhalte. In den letzten Jahren haben wir 9 „Genres“  kontinuierlich entwickelt: Neue zeitgenössische Oper – Opernausgrabungen und -bearbeitungen –  Deutsch-Türkisches Musiktheater- experimentelle Formen und Crossover –  Unterhaltendes Musiktheater/Musical, Operette – Internationale Kooperationen und Festivals – Stücke für Junge/Familie – Förder-Projekte für den professionellen Nachwuchs (Komponisten, Autoren, Darsteller) sowie für die junge Generation (Kinderclub, Flüchtlingskinder, Junges Ensemble u.a.)

– Schaffen atonale und experimentelle Strukturen Verbindlichkeit und soziale Relevanz, im Musiktheater der sog. Hochkultur? Wir positionieren uns bewusst auf einer konkreteren, verständlichen Ebene und geben Kompositionsaufträge an Zeitgenossen, die sich (auch) für das – in Deutschland lange vernachlässigte –   Erbe des späten 19. und 20. Jahrhunderts interessieren, für das „Nicht-Atonale“ Schaffen eines Richard Strauss, Mahler und Debussy.  So entstanden  FANNY UND SCHRAUBE, BAZAAR CASSANDRA  und gegenwärtig EXIT PARADISE.

 

– Für uns als Neuköllner Oper ist Interkulturalität gelebter künstlerischer Alltag. So entwickelten und spielten wir mit Deutsch- und Türkischstämmigen das bundesweit erste deutsch-türkische Musiktheater, mit u.a. TANGO TÜRK, STADT DER HUNDE und DISCOUNT DIASPORA, ab Januar 2016 folgt die Uraufführung von SCHWARZES WASSER.

– Wie gestaltet man im „Kleinen“ die Themen des Großen, Allgemeinen? Und wie können diese in ästhetisch anderer und nicht-narrativer Weise erzählt werden? Wie erreichen uns diese Formen? Mit Matthias Rebstock, dem Ensemble leitundlause und anderen Künstlern entstanden neue Kreationen eines erweiterten, vom instrumentalen Theater ausgehenden Musiktheaters wie u.a.  REFERENTINNEN, BRACHLAND,SCHREBERZONE und  FERNWEH.

Andere Künstler im Feld eines offenen Musiktheaters – oder auch in der „Postneurotischen Oper“ – erarbeiteten u.a. mit Performern, Puppenspielern, Tänzern und Choreographen: beispielsweise LOVESICK, das OPERA ALIENS LAB, Suse Wächters Puppengala HELDEN DER OPER, WAGNER FOR SALE oder zuletzt MACBETH.NACH VERDI

Sie sehen auch: in jedem der genannten Stücke stecken mehrere Aspekte, sodass jedes auch anders und mehrfach zugeordnet werden könnte. Welch ein Glück! Wie im Theater, so im Leben, und andersherum.

Junge Akteure.

Koproduktion mit dem Studiengang Musical/Show der UdK Berlin.

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Musical an der Neuköllner Oper ist etwas anderes Musical: Wo sonst tanzende Katzen und singende Vampire die Bühne bevölkern, entstehen seit 1997 in der Koproduktion von Neuköllner Oper und Studiengang Musical/Show an der UdK Stücke, die unser heutiges  Leben mit all seinen Geschichten zum Inhalt haben. Aufführungsserien von bis zu 45 nahezu ausverkauften Vorstellungen verdeutlichen, wie sehr Publikum und Fachwelt diese eigene Form des neuen deutschen Musicals annehmen und machen neugierig auf die nächste Produktion.
Erdacht vom Leiter des Studiengangs, Peter Lund, der aus Improvisationen mit seinen Studenten ein Werk formt, das er den Darstellern buchstäblich auf den Leib schreibt. Und ihnen, die sich damit zum ersten Mal mit einer voll gültigen Produktion in einem professionellen Theater der Öffentlichkeit vorstellen, einen idealen Start ins Bühnenleben ermöglicht.

Berliner Opernpreis.

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Seit 1997 verbindet die Neuköllner Oper und die GASAG eine Zusammenarbeit die in dieser Form einzigartig ist: Sie haben einen Kompositionswettbewerb ins Leben gerufen, der heute BERLINER OPERNPREIS heißt und alle zwei Jahre verliehen wird. Er richtet sich an Künstlerkollektive und Komponisten, die Werke für ein gesellschaftlich engagiertes und Genre-offenes Musiktheater schaffen wollen.

Junge Kreative bis 35 Jahre sind dazu aufgefordert, der Ausschreibung – welche nur eine Themenvorgabe beinhaltet und für einen erweiterten Musiktheaterbegriff steht – zu folgen und am praxisorientierten Wettbewerb teilzunehmen. So entstanden in einem durch Workshops und Mentoring begleiteten Wettbewerbsprozess unterschiedlichste Formen und Werke, die – wie es Komponist und Jurymitglied Detlef Glanert formulierte „Mehr Bezug zum lebenden Menschen, Innovation und Popularität, Abenteuerlust und Genussfreude“ suchen.

Der aktuelle Wettbewerb

Berliner Opernpreis 2016
Game over # Go on

Mehr Informationen

Die Gewinner des Berliner Opernpreis 2016

Die bisherigen Wettbewerbe

Berliner Opernpreis 2012
New Deal

Berliner Opernpreis 2010
Verbotene Liebe

Berliner Opernpreis 2008
Der Sonderermittler

Berliner Opernpreis 2006
Tod eines Schneiders (Mooshammeroper)

Neuköllner Opernwettbewerb 2004
Putzfrauen (Wischen – No Vision)

Neuköllner Opernwettbewerb 2002
Münchhausen

Neuköllner Opernwettbewerb 2000
Hundeherz

Neuköllner Opernwettbewerb 1999
Alice

Neuköllner Opernwettbewerb 1997
Der Wurm

Autorenakademie Zaimoglu.

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Im urbanen Alltag treffen unterschiedliche Haltungen, Lebensentwürfe und Hintergründe aufeinander. Sie sind der (manchmal explosive) Stoff, durch den sich eine diverse Gesellschaft bewegt.  Die Autorenakademie ist ein bundesweit einzigartiges Fortbildungsprojekt für junge und versierte Theaterautoren, einzigartig, weil auf den Dialog von Deutsch- und Fremdstämmigen sowie auf das Schreiben mit und für Musik auf der Bühne fokussiert. Im Mittelpunkt stehen die versierte Beobachtung sozialer Vorgänge, ihre szenische Verdichtung und die Gestaltung mit Musik  – Übungen für ein Theater der Zeitgenossenschaft mit Musik als einem zentralen Spieler.
Auf den ersten Workshop unter dem Titel „Schreiben über Differenz“ folgte 2012 „Durch die Nacht mit Feridun Zaimoglu“. Sechs Autorinnen und Autoren durchstreiften Neukölln, gemeinsam mit ihrem Mentor, dem Spezialisten für literarische Recherchen hart an der Bordsteinkante. Was sie sahen, in Szene setzten, mit Musik ausdrückten und selbst performten, war als rasante Uraufführung zum Abschluss des Workshops in der Heinrich-Böll-Stiftung im Oktober 2012 zu erleben. Die Autorenakademie wird von Feridun Zaimoglu und Bernhard Glocksin geleitet. Kompositionen, musikalische Einstudierung und Leitung: Vivan und Ketan Bhatti

Autorenakademie Zaimoglu 2010: „Schreiben über Differenz“

Abschlusspräsentation in der Neuköllner Oper am 30.10.2010. Szenische Einrichtung: Nuran David Calis, Referenten: John von Düffel, Milena Mushak.  Kooperation von Bundeszentrale für politische Bildung und Neuköllner Oper.
Autoren: Reihaneh Youzbashi Dizaji, Dmitrij Gawrisch, Katalin Naszály, Darja Stocker, Cem Gerceker Tekin, Olivia Wenzel.

 

Autorenakademie Zaimoglu 2012: „Durch die Nacht mit Feridun Zaimoglu“

Abschlusspräsentation in der Heinrich-Böll-Stiftung am 28.9.2012. Szenische Einrichtung: Anna Bergmann. Kooperation von Heinrich-Böll-Stiftung und Neuköllner Oper
Autoren: Uta Bierbaum, Alexander Capistran, Nadine Kaufmann, Felix Kracke, Azar Mortazavi, Tabea Venrath.

Übrigens: alle Finalisten haben seither Schreibaufträge, Uraufführungen und/oder weitere Nominierungen zu Autoren-Festivals erhalten, wie zuletzt Uta Bierbaum und Olivia Wenzel bei den Autorentheatertagen 2013 am Deutschen Theater Berlin. Die Neuköllner Oper fördert ihre Akademie-Autoren zudem mit Schreibaufträgen: so wurde im November 2011 „bei drücken senden“ von Olivia Wenzel uraufgeführt, im Frühjahr 2013 die Kiezkantate „Neuköllateralschaden“ von Uta Bierbaum, Alexander Capistran und Felix Kracke. Im August 2013 war Uraufführung vom „Europäischen Abendmahl“ mit Texten von Alexander Capistran und im September 2014 von „Exit Paradise“ von Uta Bierbaum.

Junges Ensemble.

(C) Lucca Abbiento

Aktuell

Auch dieses Jahr startete unser Junges Ensemble im September wieder voller Elan in die neue Spielzeit.

Insgesamt 14 Spieler*innen im Alter von 15-26 Jahren werden sich eines der bekanntestes Musiktheaterstücke – Puccinis „La Bohème“ – vorknöpfen, es hinterfragen, sich daran abarbeiten, um daraus wiederum etwas Neues entstehen zu lassen: “PUCCINI CAPPUCCINI. New Kids from la Bohème”!

Unter Anleitung des Teams, bestehend aus Nadine Boos (Regie), Felix Kracke (Text) und Michael Bellmann (Musik), machen sie sich auf die musikalische und szenische Suche nach dem Künstler in ihnen und der Bohème um sie herum.

Weitere Infos unter:  stein@neukoellneroper.de

Zur Idee

Gegründet im Sommer 2012 entwickelt das “Junge Ensemble” der Neuköllner Oper eigene Musiktheaterproduktionen in Kooperation mit der ”Alten Feuerwache” in Kreuzberg. Mit dem selbst getexteten und komponierten Musical Quartett (Leitung: Tanja Schmitz) stellte sich das Projekt als Berlins erste kontinuierlich arbeitende Musiktheaterformation im Juni 2013 auf der Bühne der Neuköllner Oper vor. 2014 folgte unter der Spielleitung von Lisa Brüning ( bis Mai 2014) und Nadine Boos Weißgekleidete häßliche Kinder machen einen Ausflug mit Aufführungen in der Neuköllner Oper, der Alten Feuerwache und beim Festival Klubszene. Zuletzt folgte Odyssée d’Orléans – the d’Arc Knight Returns mit Texten von Felix Kracke sowie dem Ensemble und Musik von Michael Bellmann in der Regie von Nadine Boos.

 

 

 

Kulturelle Bildung.

NOKK

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Willkommen im “Neuköllner Oper Kinder Klub”, unserem Klub für theaterinteressierte oder einfach neugierige Kinder von 8 – 12 Jahren. An sechs Wochenend-Nachmittagen erfinden die Kinder unter fachlicher Anleitung Musik, Bewegung und Spiel für ein Stück, das sie dann auf unserer Bühne präsentieren werden. Herzliche Einladung!
NOKK wird freundlich unterstützt von der GASAG.

Mission B

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Als Teil des vom Rat für die Künste initiierten Projekts Berlin Mondiale hat die Neuköllner Oper das Projekt MISSION B initiiert. Im zweiten Jahr entsteht es gemeinsam mit 7-12 jährigen Kindern des Übergangswohnheim Radickestraße (IB) in Adlershof. Diesmal stehen Märchen im Mittelpunkt der Arbeit: Märchen helfen, die Welt zu verstehen. Wie können wir aus Märchen der ehemaligen Heimat und solchen der neuen Heimat ein ganz neues Märchen für Berlin schreiben und aufführen?

Das Projekt wird geleitet von der Theaterpädagogin Kristina Roehl und finanziert vom Projektfonds Kulturelle Bildung

Jenseits vom Hermannplatz.

Anfahrt.

Neuköllner Oper
Karl-Marx-Straße 131 – 133, 12043 Berlin

U-Bahn U7
Karl-Marx-Straße

S-Bahn
S 45/46 Neukölln

Bus 104
Rathaus Neukölln

Fernbus: z.B. mit Fahrtenfuchs

Aufzug für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen vorhanden.

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Anfahrt

Tickets.

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Neuköllner Oper
Karl-Marx-Str. 131
12043 Berlin

 

Öffnungszeiten
Di. – Fr. und an Spieltagen. 15 – 19 Uhr.
(Lastschriftverfahren möglich)

Reservieren

Online Ticket reservieren
- Per Telefon 030/68 89 07 77
– Via e-mail unter tickets@neukoellneroper.de

Ermäßigungen

Ermäßigte Karten zu 9 € erhalten Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehr- und Ersatzdienstleistende sowie Begleitpersonen von Schwerbehinderten gegen Vorlage eines gültigen Ausweises.
Kinder bis 14 Jahre erhalten Karten zu 5 €.
Ein 3-Euro-Ticket gibt es für Inhaber einer Sozialkarte in Verbindung mit dem Personalausweis (Tickets nur an der Abendkasse).

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Kontakt:

Telefon: 030/688907 0
Telefax: 030/688907 89
Email: info@neukoellneroper.de

Redaktion:

Andreas Altenhof, Benjamin Stein

Der Neuköllner Oper e.V. ist als gemeinnütziger Verein anerkannt, registriert beim Amtsgericht Charlottenburg (NR. 5621 NZ) Vorstands-vorsitzender: Eckhardt Barthel

Concept, Design, Coding:

Himmelspach
Agentur für Werbung
Publishing

himmelspach-berlin.com

Übersetzung:

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(Quelle: eRecht24.de – Rechtsberatung von Anwalt Sören Siebert)