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Übersicht aktueller Produktionen.

166 Uraufführungen

Die Akte Carmen.

Oper von Bizet in einer Fassung von David Mouchtar-Samorai und Bernhard Glocksin

Europäisches Opernprojekt in Berlin und Barcelona

Wiederaufnahme.  22. August 2015

„… sensationell ist Farrah El-Dibany als Carmen. Voluminöser Mezzo,burgunderrot, rauchiges Timbre, orientalisch, mystisch, dalidaesk. (…) Die Ägypterin sollte unbedingt häufiger besetzt werden, wie auch Elpiniki Zervou, keine Unbekannte an der Neuköllner Oper,“ schrieb zur Premiere der Kritiker Udo Badelt im „Tagesspiegel“. Dem stimmten viele seiner Fachkollegen und das Publikum zu, umso mehr freuen wir uns, die gefeierte Produktion noch einmal präsentieren zu können – in einer aufregend neuen, blutjungen Besetzung mit fünf neuen Sängerpersönlichkeiten, die der Inszenierung weitere und neue Farben geben werden. Und Leidenschaft, um die es in unserer Fassung so wesentlich geht.

Im Feuer der Gefühle

José begehrt Carmen, verlässt seinen Beruf, seine Welt, wird „für sie“ illegal. Denn Carmen ist schön, eine Fremde, ohne gültige Papiere. José folgt Carmen und – tötet sie. Wie keine andere erzählt die bekannteste Oper der Welt von der größten und gefährlichsten Kraft im Menschen. Aus Begehren wird besitzen, und was sich nicht besitzen lässt, zerstört. „Es ist nicht meine Schuld. Die Zigeuner haben sie so erzogen,“ sagt José in der Novelle von Prosper Mérimée, die der Oper zugrunde liegt.

Vielleicht wird also in CARMEN nicht nur die fremde und eigen-willige Frau vernichtet, sondern auch das Fremde schlechthin, das (wie die Menschen um Carmen) sich nicht genügend gleichmachen, anpassen und unterordnen lässt. Erstaunlich auch, wie direkt dieser Klassiker vom Leben unter der Krise erzählt: ein Beamter wird durch „Liebe“ zum Verbrecher unter Leuten,

denen man sonst doch das Verbrechen zuschreibt – „Zigeuner“ und „Schmuggler“ (in der Sprache Bizets).

Heute stehen noch immer Roma und Sinti unter Generalverdacht, sie kommen nun aus dem Schattenreich Europas, Ländern wie Rumänien und Bulgarien. In Berlin leben darüber hinaus geschätzte 50.000 Menschen jedweder Herkunft ohne Papiere, illegal. Und Tausende von Flüchtlingen – es ist an uns, zu ihnen ein richtiges Verhältnis zu finden. Sicher: weder die originale Oper noch unsere Inszenierung werden solches leisten. Doch wir können durchscheinen lassen, dass im Bauch des Vulkans der Leidenschaften das viel größere, das soziale Drama liegt.

Inszenierung: David Mouchtar-Samorai
Arrangement: Bijan Azadian
Textbuch, Dramaturgie: Bernhard Glocksin
Musik. Ltg: Hans-Peter Kirchberg
Bühne: Heinz Hauser
Kostüme: Urte Eicker
Video: Vincent Stefan

Mit: Sarah Behrendt, Amélie Saadia, Felix Bruder, Farrah El Dibany, Robert Elibay-Hartog, Lars Feistkorn, Johannes Grau, Mirjam Miesterfeldt, Richard Neugebauer, Juliette Vargas, Anna Warnecke, Elpiniki Zervou sowie Danilo Andreas Sepulveda Cofre, David Garcia Garcia, Dennis Ginzburg, Malik Smith, Ilka Sehnert, Stephan Bielinski

Termine

22.08.2015 – 20.00
23.08.2015 – 20.00
25.08.2015 – 20.00
26.08.2015 – 20.00
29.08.2015 – 20.00
30.08.2015 – 20.00
02.09.2015 – 20.00
03.09.2015 – 20.00
05.09.2015 – 20.00
06.09.2015 – 20.00
09.09.2015 – 20.00
10.09.2015 – 20.00

11.09.2015 – 20.00
12.09.2015 – 20.00
18.09.2015 – 20.00
19.09.2015 – 20.00
20.09.2015 – 20.00
24.09.2015 – 20.00
25.09.2015 – 20.00
26.09.2015 – 20.00

Saal der Neuköllner Oper

Die jeweilige Abendbesetzung der Partien Carmen/José/Micaela/Mercedés lesen Sie hier.

 

TICKETS

von 13 – 25 Euro (ermässigt 9 Euro)
unter 030 688907 77

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Präsentiert von

PIZZERIA ANARCHÌA.

Eine international Theaterproduction von Balletto Civile, Fondazione Luzzati-Teatro della Tosse (I), Neuköllner Oper und Musiktheatertage Wien (A).

Kann denn Pizza Sünde sein? Sehr wohl – wenn sie von einer Handvoll Punks und Wiener Altmietern gebacken wird, die sich übers Kochen solidarisieren und im einem leerstehenden Haus eine Pizzeria aufmachen, anstatt endlich gemeinsam auszuziehen. Denn das will ein Investor, der diese Pizzaleute einfach nicht aus seinem Spekulationsobjekt, Entschuldigung: Haus herauskriegt.

So müssen im August letzten Jahres in Wien 1500 Polizisten die stadtbekannte „Pizzeria Anarchìa“ samt restlichem Haus und Bewohner (12 Punks) räumen.

Auf Initiative der Neuköllner Oper entsteht mit dem BALLETTO CIVILE (im Sommer 2013 hier mit Brennero Crash Künstlern aus Wien und der NO ein Musik, Bewegung, Gesang, Sprache und Tanz durchmischendes Musiktheater, in dem ein anarchistischer Hund, ein Polizist mit französischem Akzent und ein Haufen sympathischer Zeitgenossen fragen: wem gehört eigentlich unsere Stadt?

 

Idee, Konzeption: Thomas Desi (A), Bernhard Glocksin (D), Michela Lucenti und Maurizio Camilli (I)

Regie, Choreographie: Michela Lucenti·Komposition: Michael Emanuel Bauer·Text: Thomas Desi und Balletto Civile·Dramaturgie: Bernhard Glocksin· Ausstattung: Chiara Defant·Sound Design, Ton: Tiziano Scali· Licht Design: Matteo Attolini

Mit: Fabio Bergaglio, Florian Bergmann, Ambra Chiarello, Benoit Pitre, Maurizio Camilli, Alberto Cavenati, Michela Lucenti, Alessandro Pallecchi, Manuela Serra, Demian Troiano

TERMINE

15.10. 2015 – 20.00
17.10. 2015 – 20.00
18.10. 2015 – 20.00
22.10. 2015 – 20.00
23.10. 2015 – 20.00
24.10. 2015 – 20.00

29.10. 2015 – 20.00
30.10. 2015 – 20.00
31.10. 2015 – 20.00
01.11. 2015 – 20.00
03.11. 2015 – 20.00
04.11. 2015 – 20.00
05.11. 2015 – 20.00
06.11 2015 – 20.00

Saal der Neuköllner Oper

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What Would Zappa Do?

Die letzte Stunde von Radio Zappa

Uraufführung

Ab 17. September

Wir hören und sehen die letzte Sendung des Piratensenders WWZD. Jeden Moment wird der Strom ausgeschaltet. Die Radiostation, die im Wesentlichen aus zwei Fanatikern besteht, besitzt alles, was es von und über Zappa gibt, nur eines hat sie nicht: das nötige Geld, um die GEMA-Pauschale für Zappamusik zu bezahlen. Trotzdem oder gerade deswegen kreist besonders die letzte Sendung um die Frage „What would Zappa do?”.

Pop oder ernste Musik? Was erlaubt mehr Freiheit? Wo liegen die Grenzen? Das Thema, das Zappa in den 1980ern beschäftigte, reicht heute noch mehr ins Politische als damals. Die Welt ist kompliziert geworden. Kein Wunder, dass selbst Popstars und Künstler mit diplomatischen Formulierungen glänzen. Also: Wie soll man leben??? Jede gute Antwort bringt mindestens drei neue Fragen. Was würde Zappa tun? Der hochmusikalische Dadaist war nie um eine Antwort verlegen…

Konzept und Regie: Sommer Ulrickson
Konzept und Komposition: Moritz Gagern

Von und mit: Sommer Ulrickson, Moritz Gagern, Christoph Schüchner, Michael Weilacher

TERMINE

17.09.2015 – 20:00
21.09.2015 – 20:00
27.09.2015 – 20:00
01.10.2015 – 20:00
02.10.2015 – 20:00
03.10.2015 – 20:00
04.10.2015 – 20:00
09.10.2015 – 20:00

10.10.2015 – 20:00
11.10.2015 – 20:00
16.10.2015 – 20:00
21.10.2015 – 20:00
25.10.2015 – 20:00
28.10.2015 – 20:00

 

Saal der Neuköllner Oper

 

TICKETS

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Spielplan.

August.

Sa | 01.
20:00
Saal
So | 02.
20:00
Saal
Derniere

ausverkauft

Sa | 22.
20:00
Saal
So | 23.
20:00
Saal
Di | 25.
20:00
Saal
Mi | 26.
20:00
Saal
Sa | 29.
20:00
Saal
So | 30.
20:00
Saal

September.

Mi | 02.
20:00
Saal
Die Akte Carmen
02.09.2015
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16,00
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Do | 03.
20:00
Saal
Die Akte Carmen
03.09.2015
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Sa | 05.
20:00
Saal
Die Akte Carmen
05.09.2015
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So | 06.
20:00
Saal
Die Akte Carmen
06.09.2015
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Mi | 09.
20:00
Saal
Die Akte Carmen
09.09.2015
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Do | 10.
20:00
Saal
Die Akte Carmen
10.09.2015
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Fr. | 11.
20:00
Saal
Die Akte Carmen
11.09.2015
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Sa | 12.
20:00
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Die Akte Carmen
12.09.2015
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Do | 17.
20:00
Studio / Uraufführung

ausverkauft

Fr. | 18.
20:00
Saal
Die Akte Carmen
18.09.2015
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19,00
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Sa. | 19.
20:00
Saal
Die Akte Carmen
19.09.2015
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So. | 20.
20:00
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Die Akte Carmen
20.09.2015
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Mo | 21.
20:00
Studio
What would Zapata do?
23.09.2015
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Do. | 24.
20:00
Saal
Die Akte Carmen
24.09.2015
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Fr. | 25.
20:00
Saal
Die Akte Carmen
25.09.2015
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Sa. | 26.
20:00
Saal
Die Akte Carmen
26.09.2015
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So | 27.
20:00
Studio
What would Zapata do?
27.09.2015
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Oktober.

Do | 01.
20:00
Studio
What would Zapata do?
01.10.2015
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Fr | 02.
20:00
Studio
What would Zapata do?
02.10.2015
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Sa | 03.
20:00
Studio
What would Zapata do?
03.10.2015
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So | 04.
20:00
Studio
What would Zapata do?
04.10.2015
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Fr | 09.
20:00
Studio
What would Zapata do?
09.10.2015
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Sa | 10.
20:00
Studio
What would Zapata do?
10.10.2015
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So. | 11.
20:00
Studio
What would Zapata do?
10.10.2015
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Do | 15.
20:00
Saal / Premiere
Pizzeria Anarchia
15.10.2015
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Fr | 16.
20:00
Studio
What would Zappa Do?
16.10.2015
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Sa | 17.
20:00
Saal
Pizzeria Anarchia
17.10.2015
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So | 18.
20:00
Saal
Pizzeria Anarchia
18.10.2015
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Mi | 21.
20:00
Studio
What would Zappa Do?
21.10.2015
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Do | 22.
20:00
Saal
Pizzeria Anarchia
22.10.2015
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Fr | 23.
20:00
Saal
Pizzeria Anarchia
23.10.2015
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Sa | 24.
20:00
Saal
Pizzeria Anarchia
24.10.2015
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So. | 25.
20:00
Studio
What would Zappa Do?
25.10.2015
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Mi | 28.
20:00
Studio / Derniere
What would Zappa Do?
28.10.2015
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Do | 29.
20:00
Saal
Pizzeria Anarchia
29.10.2015
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Fr | 30.
20:00
Saal
Pizzeria Anarchia
30.10.2015
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Sa | 31.
20:00
Saal
Pizzeria Anarchia
31.10.2015
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9,00
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Premierenübersicht.

Die Akte Carmen.  Opernprojekt in Berlin und Barcelona

Bizets Carmen ist die bekannteste Oper der Welt.  Jeder kennt ihre Hits, auch wer nie eine Oper von innen gesehen hat. Und erstaunlich: wie direkt sie vom Leben unter der Krise erzählt, und davon, dass  die „Liebe“ , dieses größte Versprechen der Menschheit, keinen Schutz bietet, nicht einmal die Unterschiede zwischen uns überwinden kann. Am Ende kommt es zum Mord an der „Zigeunerin“ Carmen, mitten unter Schattenbürgern, Rechtlosen, Deklassierten –   denn die „Zigeuner“ und „Schmuggler“ bei Bizet wären heute als Roma und Sinti oft Bürger aus dem Schattenreich Europas, wie Rumänien und Bulgarien. Gemeinsam mit dem renommierten Regisseur David Mouchtar-Samorai stellen wir uns dieser Realität und erzählen Bizets schillernde Musik und Geschichte mit einem jungen, spielfreudigen Ensemble neu.

Carmen als Opernprojekt: Auf Initiative der Neuköllner Oper junge Komponisten, Autoren und Theatermacher in Barcelona eigene, neue Carmen-Paraphrasen auf die Bühne bringen. Wir zeigen diese vier Einakter als einmaliges Gastspiel 7. November 2015 im Saal der Neuköllner Oper.

Wiederaufnahme. 22.8. – 26.9. 2015

 

What would Zappa Do?

Performance mit Sommer Ulrickson und Moritz Gagern

Wir hören und sehen die letzte Sendung des Piratensenders WWZD. Jeden Moment wird der Strom ausgeschaltet. Die Radiostation, die im Wesentlichen aus zwei Fanatikern besteht, besitzt alles, was es von und über Zappa gibt, nur eines hat sie nicht: das nötige Geld, um die GEMA-Pauschale für Zappamusik zu bezahlen. Trotzdem oder gerade deswegen kreist besonders die letzte Sendung um die Frage “What would Zappa do?” Pop oder ernste Musik? Was erlaubt mehr Freiheit? Wo liegen die Grenzen? Das Thema, das Zappa in den 1980ern beschäftigte, reicht heute noch mehr ins Politische als damals. Wie ließe es sich beantworten? Auf welcher Seite findet sich die widerständigere Bewegung?

Uraufführung. 17.9. – 28.10. 2015

Pizzeria Anarchia

Koproduktion mit Balletto Civile, Parma, Teatro delle Tosse, Genua, Musiktheatertage Wien

2011. Der Käufer eines Hauses in der Wiener Innenstadt versucht mit allen Mitteln, seine Mieter für eine Luxussanierung loszuwerden, heuert schließlich Punks an. Doch Altwiener und „Störenfriede“ werden „beste Freunde“, eröffnen sogar eine Pizzeria Anarchìa, bald stadtbekannt. 2014 werden 19 Punks geräumt von 1700 Polizisten, gepanzerten Fahrzeugen, Helikoptern … Kosten: 500.000 Euro aus Steuergeldern.Pizzeria Anarchìa ist eine bunte Show zwischen Zirkus und Oratorium ein internationales Musik-Tanz-Theater.
Uraufführung. 15. 10. – 6. 11. 2015

 

High Potentials

Ein Musiktheatrales Coaching von Matthias Messmer und Markus Voigt

Uraufführung. 13.11. – 31.12. 2015

 

Grimm – die wahre Geschichte von Rotkäppchen und ihrem Wolf

Nach „Cinderella passt was nicht“ begeben sich Thomas Zaufke und Peter Lund ein weiteres Mal in das Land der Märchen und stellen den grimmschen Kosmos liebevoll boshaft auf den Kopf. Drei berühmte und viele weniger bekannte Märchen standen Pate bei dieser neuen Fabel, die die ewige Geschichte von guten und bösen Völkern für heute neu interpretiert. Denn mal ehrlich: Wer ist heute eigentlich der Böse? Oder umgekehrt: Wer ist es nicht? Das neue Musical von Thomas Zaufke und Peter Lund, wieder in Zusammenarbeit mit der UdK Berlin.
Wiederaufnahme. 21.11. 2015– 3.1.2016

Rückblick.

Sommerfest: Die Zauberflöte zu Gast

Während unseres Festivals “Move Op!” 2013  bereits vom Publikum gefeiert, präsentieren wir die spanische Compagnie Dei Furbi nun mit einer ganzen Vorstellungsserie: Mozarts Zauberflöte virtuos und artistisch gespielt und accapella gesungen von sechs jungen Sängern aus Barcelona. Ein Fest des vitalen Volkstheaters aus Katalonien.
Gastspiel. 11.07. – 02.08.2015

 

Golem.

Musikdrama von Nicolae Bretan – erstmals in Deutschland

In Deutschland vollständig unbekannt, zählt Nicolae Bretan zu den größten Komponisten Rumäniens. Seine 1924 uraufgeführte Oper Der Golem erzählt die tragische Geschichte des von Menschenhand erschaffenen künstlichen Menschen in einer berauschenden Musik voll kantablem Schmelz und großem Klang wie bei  Puccini, Tschaikowski und Rachmaninow. Erstmals in Deutschland.
Deutsche Erstaufführung. 11.6. – 5.7. 2015

 

Exit Paradise

Die Geschichte von Uschi und Bolle, einem jungen  Paar aus Neukölln: eine Amour fou von Uta Bierbaum, mit der Musik von Arash Safaian und in der Regie von Paul Georg Dittrich ein atemberaubender Trip in Bildern, Emotionen und Klängen zwischen amerikanischem Pop, Gegenwart, Romantik und Barock.
Wiederaufnahme.  22.4. – 31.5.2015, Uraufführung 5. September 2014

 

Grimm – die wahre Geschichte von Rotkäppchen und ihrem Wolf

Musical von Peter Lund und Thomas Zaufke
Deutsche Erstaufführung. 19.3. 2015

 

Macbeth. Nach Verdi

Was macht den Menschen zum Mörder? Was ist mit der starken Frau, die hinter jedem großen Mann steht? Und was geschieht, wenn eine Ehe in so wunderbarer Musik gekleidet ist wie in Verdis Macbeth? Die junge Regisseurin Julia Lwowski geht mit ihrem Team und drei Sängern auf eine bildreiche und traumhafte Suche.
Uraufführung. 26.2. 2015

 

Die Akte Carmen.

Europäisches Opernprojekt in Berlin und Barcelona

Auftragswerk/Uraufführung. 22.1. 2015

 

PRINZ PRIMEL IST VERSCHWUNDEN

Eine wundersame Reise für die ganze Familie: Das Märchenmedley mit Puppen, Musik und dem spielfreudigen Ensemble um Roscha A. Säidow nochmals zu Gast.
Wiederaufnahme. 13.12. 2014

 

Bazaar Cassandra. Eine Weissagung mit Folgen

Eine große Geschichte hautnah erzählt: eine eigenartige Spanierin und ihre Tochter retten der Familie des deutschen EU-Abgeordneten das Leben.  Oper von Enric Palomar, eine „berührende“ Musik in der Nachfolge von Richard Strauss, Gustav Mahler, Claude Debussy. Mit einem Text von Marc Rosich. Auftragswerk in deutsch-spanischer Zusammenarbeit.
Uraufführung.  9.10.2014

 

Taksim Forever – #Rüyalarparki. Eine deutsch-türkische Liason

…während des Kampfes um Demokratie im Gezi-Park Istanbul: MusikTheater von Can Erdogan-Sus und Kerem Can.
Auftragswerk/ Uraufführung.  21.8. 2014

 

Schwestern im Geiste. Eine musikalische Zeitreise

Das  Musical von Thomas Zaufke und Peter Lund über Emanzipation, Feminismus und Lebensentwürfe.
Uraufführung 13.3. 2014 / Wiederaufnahme 27.11. 2014

 

Das Verein. Eine musikalische Jahreshauptversammlung

mit Filterkaffee, Schubert, Pink Floyd und Puccini.
Uraufführung im Rahmen des Instituts für Postneurotische Oper 19.2. 2014/Wiederaufnahme 13. – 29.11.2014

 

AirRossini. Opéra oligarchique

von Gioachino Rossini über eine geplante Flughafeneröffnung, Eliten und uns, die 99%.
Wiederaufnahme der deutsch-griechischen Produktion ab 23.1.2014

 

Schwindel. Über das Verlieren

Bildertheater über Schönheit, Größe und Scheitern mit Arien von Telemann, Gretry, Mussorgsky, u.a. von Julia Lwowski, Yassu Yabara und Ni Fan.
Uraufführung 9.1.2014

Die Bretter, die Neukölln bedeuten.

Profil.

„Berlins Vierte Oper“

(Klaus Wowereit) ist ein Unikum in der vielfältigen Kulturszene der Hauptstadt. Wer könnte auch sonst auf eine Produktivität von ca.160 Ur- und Erstaufführungen in allen Genres in nur 36 Jahren zurückblicken? Die NO ist Marktführer und Markenzeichen für eine vitales, engagiertes und „angewandtes“ Musiktheater – Oper ist mehr als das Neuinszenieren eines bekannten und begrenzten Repertoires, zu dem hin und wieder ein paar neue Auftragswerken hinzu kommen. Die NO zeigt: Musiktheater kann nein: muss man selbst auf die Bühne bringen, um relevante Themen auszudrücken – nur damit kann „Oper“ wirklich zukunftsfähig werden.
Ein solches Theater ist wie gesagt Unikum und Trendsetter in der an Formen, Institutionen und Förderung so reichen Opernlandschaft Berlins und Deutschlands.

Während sich die um das Beantworten der immer gleichen Fragen kümmern, also um die Interpretation der bekannten Werke, macht die NO das Gegenteil: sie stellt neue Fragen – erfindet neue Stücke- und spielt mit möglichen Antworten.

Was steckt hinter und in der “Neuköllner Oper”?

  • zuerst einmal etwas Einzigartiges: Europas produktivstes Musiktheater mit rund 160 Uraufführungen in 36 Jahren
  • ein Team musikbegeisterter Theatermacher unterschiedlicher Couleur – im Haus fest arbeitend oder frei verbunden undogmatisches Musiktheater.
  • Als Autoren- und Uraufführungstheater produzieren wir  Musiktheater aller und zwischen allen Sparten: mit einem offenen, dynamischen und kreativen Musikbegriff und im Miteinander von E und U
  • ein Spielplan auf zwei Säulen: einem regionalen und einem internationalen
  • Theater mit einem Faible für das, was uns umgibt: Neukölln, Berlin, Deutschland und die Welt
  • intelligentes Spiel mit Traditionen, Formen und gutem Humor
  • Stücke für ein breites Publikum jenseits modischer Nischen und selbstreferenzieller Fachkreise
  • jedes Jahr bis zu 12 Produktionen (zumeist Ur- und Erstaufführungen) in ca. 250 Vorstellungen

Eine ungemeine Vielfalt an Themen und Formen –  bewährte und neu entwickelte: durch Kompositionsaufträge in allen musikalischen Genres, radikale Bearbeitungen, Musicaluraufführungen, crossover-Produktionen (Instrumentales Theater, Tanz, Puppenspiel, Performance), Koproduktionen und Ausbildungsprojekten mit Hochschulen sowie Musiktheater für Familien und „Kurze“

  • Deutschlands erstes deutsch-türkisches Musiktheater
  • internationale Projekte und Koproduktionen mit Gastspieleinladungen
  • Festivals für Europäisches Musiktheater
  • last not least ein Ausbildungsgenerator: für Sänger, Komponisten, Autoren und Regisseure,  in Kooperation mit  dem Studiengang Musical/Show der UdK Berlin, mit dem Berliner Opernpreis, der Autorenakademie Zaimoglu und vielfältigen Initiativen in der Kulturellen Bildung

Organisatorisch ist die Neuköllner Oper ein Privattheater, das über die sog. Konzeptförderung des Berliner Senats gefördert wird und darüber hinaus projektweise von der GASAG, dem Hauptstadtkulturfonds, der Kulturstiftung des Bundes und anderen Förderern bezuschusst wird.

Stücke.

- eine Auswahl von über 160 Ur/Erstaufführungen..

Geschichte.

Der Kaiser von Atlantis
Die Anfänge der Neuköllner Oper reichen bis in das Jahr 1972 zurück, die Gründung des Vereins datiert 1977. Bis 1981 wurde in verschiedenen Kirchen geprobt und gespielt, seit 1981 mit Einführung der Projektförderung wurde eine Fabriketage genutzt und an allen gängigen Theaterorten gespielt. 1988 bekam die Neuköllner Oper mit dem Ballsaal der Passage Neukölln ein eigenes Theater.
In der heutigen Nutzung verteilen sich auf den Großen Saal bis zu 220, auf die Studiobühne bis zu 60 Plätze.

Gegründet wurde die Neuköllner Oper durch den Komponisten und Kirchenmusiker Winfried Radeke. In der ersten Zeit standen Stücke auf dem Spielplan die gar nicht oder aber in nicht hinterfragter Form an den großen Häusern Berlins gegeben wurden wie Der Kaiser von Atlantis von Viktor Ullmann oder Die Nachtschwalbe von Boris Blacher, aber auch Uraufführungen wie Die Vögel nach Aristophanes (Text/Musik: Winfried Radeke).

1996 holte Winfried Radeke den Regisseur und Autor Peter Lund mit in die künstlerische Leitung. Mit Werken wie Das Wunder von Neukölln, Babytalk, Elternabend machte er das Haus auch international bekannt als Trendsetter im Bereich des neuen deutschen Musicals.

Nachfolger von Peter Lund wurde 2004 der Dramaturg und Autor Bernhard Glocksin, der sich für die inhaltliche Öffnung des Hauses für neue Spielweisen, eine radikale Befragung des Opernrepertoires und die internationale Ausrichtung des Hauses einsetzt.

Heute wird die Neuköllner Oper von einem dreiköpfigen Direktorium geleitet (Andreas Altenhof, Bernhard Glocksin, Laura Hörold) und entwickelt 8-10 Uraufführungen pro Jahr. Nicht zuletzt durch die zahlreichen Kooperationen (u.a. mit der UdK) und Autorenwettbewerbe (Berliner Opernpreis – gestiftet von der GASAG, Autorenakademie Zaimoglu) einen festen Platz in der reichen Berliner Kulturlandschaft erobert.

Team.

DIREKTORIUM

Künstlerische Leitung / Programmgestaltung

Bernhard Glocksin
glocksin@neukoellneroper.de

Studium der Musikwissenschaft, Germanistik und Politik an den Universitäten Köln, Tübingen und Marburg. Seit 1986 Dramaturg für Musiktheater, Schauspiel und Tanztheater, zunächst an den Niedersächsischen Staatstheatern Hannover, dem Theater am Neumarkt Zürich, dem Salzburger Landestheater. Ab 1995 Chefdramaturg / persönlicher Referent des Intendanten am Staatstheater Mainz, 1999 – 2002 Chefdramaturg und Stellvertreter des Intendanten am Dt. Theater in Göttingen. Arbeit in allen Sparten, Entwicklung und Leitung von Autorenwerkstätten sowie Uraufführungs-
projekte (u.a. mit Tankred Dorst, John von Düffel, Lutz Hübner, Falk Richter, Roland Schimmelpfennig). Seit 2004 an der Neuköllner Oper mit zahlreichen Adaptionen und Stoffentwicklungen sowie den Stücken Die getauschte Schule, Der Fall Rigoletto, Rheingold Feuerland. Autoren-
akademie mit Feridun Zaimoglu (2010/12).

Gemeinsame Festivalleitung der „Europäischen Festivals für alternatives Musiktheaters“ 2010 und 2013. Nebenher freischaffend Projekte (Berlinale; Haus der Kulturen der Welt), Lehraufträge und Workshop-Leitung (Zürich, München, Phom Phen, Istanbul), Jurytätigkeit (Hamburg, Amsterdam) sowie Autor für  Tanz- und Musiktheater (Uraufführungen in Salzburg, Wien, Stuttgart und Amsterdam).

 

Geschäftsführung

Laura Hörold/Marta Hewelt (in Vertretung)
hoerold@neukoellneroper.de

geboren 1983. Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte an der Universität Leipzig. Ab Oktober 2008 Mitarbeit an verschiedenen Theaterproduktionen und -festivals als Produktionsleitung und Dramaturgin am HAU und in der Freien Szene Berlin u.a. mit Sebastian Baumgarten, Chris Kondek, Dries Verhoeven, Cecilie Ullerup-Schmidt, Hans-Werner Kroesinger. Oktober 2009 – Oktober 1011 Assistenz des Musikkurators Christoph Gurk am HAU.

Marketing/Presse/Community Arts

Andreas Altenhof
altenhof@neukoellneroper.de

Studium  der Kirchen/Schulmusik  in Regensburg. Von 1987 bis 1992 Lehrtätigkeit  an der Musikschule Marburg tätig, u.a. als Fachbereichsleiter Popularmusik. Von 1993 bis 2001  künstlerischer Leiter des Kurt-Weill-Festes Dessau, Leiter des Kurt-Weill-Zentrums und Geschäftsführer der Kurt-Weill-Gesellschaft. Seit 2002 Mitglied im Direktorium der Neuköllner Oper. Gemeinsame Festivalleitung des „Europäischen Festivals für alternatives Musiktheaters 2010 und 2013. Neben Konzerten und Auftritten (u.a. musikal. Leitung von Leben ohne Chris, Frau Zucker will die Weltherrschaft) ist er als Lehrbeauftragter am Studiengang Musical/Show der UdK Berlin tätig.

Musikalischer Direktor

Hans-Peter Kirchberg 

Thomasschule Leipzig. Dirigierstudium Dresden (Gülke), zusätzlich Unterricht bei Jochum, Kempe und Masur, Meisterkurse bei Markevitch und Masur. 1988-90 Assistent bei Bernstein, Eschenbach und Rostropovitch. Seit 1992 über 60 Werke an der Neuköllner Oper aus der Taufe gehoben (Uraufführungen u. a.: Krabat, Wunder von Neukölln, Angela – Eine Nationaloper, Friendly Fire, Elternabend, Held Müller, Leben ohne Chris; Mein Avatar und ich. Bearbeitungen: Messeschlager Gisela, Blume von Hawaii, Assassins, Macbeth, Piraten, Der Fall Rigoletto u.a.). Lehraufträge an beiden Berliner Musikhochschulen, seit 2002 Musikalischer Direktor der Neuköllner Oper, 2005 die europäische Erstaufführung der “Shomyo Symphony II” des Japaners Maki Ishii dirigiert. 2010 erste musikalische Arbeit bei den Bayreuther Festspielen („Wagner für Kinder“). Hans-Peter Kirchberg erhielt im Oktober 2009 den Ehrenpreis „Silbernes Blatt“ der Dramatiker-Union für die Förderung und Pflege des zeitgenössischen musikdramatischen Schaffens.

Technische Leitung

Helmut Topp
technik@neukoellneroper.de

Künstlerisches Betriebsbüro

Stephan Bielinski
kbb@neukoellneroper.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Benjamin Stein
stein@neukoellneroper.de

Verwaltung / Besucherservice

Josef Mratschnigger
mratschnigger@neukoellneroper.de

Technik

Ben Artmann, Tobias Busch, Carola Caggiano, Fred Hirschmann,  Kim Titzmann
technik@neukoellneroper.de

Kostümabteilung

Christina Kämper, Kathy Prell
kostuem@neukoellneroper.de

Empfang

Gunter Mehmke, Rainer Domke
zentrale@neukoellneroper.de
Kasse

Martine Klein, Marcella Kersten
Tel: 030/68 89 07 77
Dienstags bis freitags und an Spieltagen von 15.00 – 19.00 Uhr
tickets@neukoellneroper.de

Verein.

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Der von Vereinsmitgliedern gestiftete Flügel.

In der Neuköllner Oper ist man als Mitglied nämlich nicht nur näher dran an der Kunst, sondern ermöglicht auch noch mehr Theater: durch die gezielte Nachwuchsförderung des Vereins, seine Mithilfe bei besonderen Projekten der Oper und – nicht zuletzt – durch sein Engagement auch im künstlerischen Bereich.
Als unser neues Vereinsmitglied bekommen Sie noch mehr: Ermäßigte Karten für unsere Aufführungen, unsere Mitgliederzeitung „NOwumm“ und die Gewissheit, dass Sie mit 40 Euro Jahresbeitrag so viel Oper wie nirgendwo anders ermöglichen.

 

Die Sitzungen des Vorstandes sind für Mitglieder in der Regel offen. Die nächste Sitzung findet am 15. September, 20 Uhr,  in der Neuköllner Oper, Büro 4. OG, statt.

Wenn Sie also mit einer Mitgliedschaft die Neuköllner Oper unterstützen wollen, kontaktieren Sie uns per Telefon, Fax oder unter info@neukoellneroper.de

Partner.

Wir danken allen Förderern und Partnern für die wundervolle Zusammenarbeit und tatkräftige Unterstützung:

Balletto Civile, Parma, Companyia Dei Furbi, Barcelona, Csaba Polgár/HOPPart, Budapest, Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Friedrich Ebert Stiftung, GASAG, Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland Thessaloniki, Goethe–Institut Athen, Goethe–Institut Prag, Goethe–Institut Verbindungsbüro Skopje, Griechische Kulturstiftung, Hauptstadtkulturfonds, Heinrich Böll Stiftung, Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz, Instituto Cervantes Berlin, Instytut Polski w Berlinie, Italienisches Kulturinstitut Berlin, Jobcenter Berlin-Neukölln, Königreich der Niederlande, Kulturnetzwerk Neukölln, Kulturprojekte Berlin GmbH, Kulturstiftung des Bundes, Thessaloniki Concert Hall Organisation, Operadagen Rotterdam, Regierender Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei für kulturelle Angelegenheiten, Rumänisches Kulturinstitut Berlin, Talimhane Tiyatrosu Istanbul, Teatro delle Tosse, Genua, Teatro Due, Parma, The Beggars‘ Operas, Athen, The Hope Scott Trust, Tip Berlin, TUSCH – Theater und Schulen, Universität der Künste Berlin, Zapf–Umzüge, Zitty Berlin.

News / International

BRENNSTOFF GEGENWART.

Info NewBabelSounds

In der Vielzahl und Vielfalt der Bühnen ist Berlin ist vermutlich die reichste Stadt der Welt. Bei so viel Theater könnte man auch fragen: wozu eigentlich? Gute Frage! Wir meinen: Auch Musiktheater sollte konkreter eine Gesellschaft reflektieren, die es ermöglicht. Wir leben hier auf einer trügerischen Insel des Wohlstands und Friedens, glücklicherweise, zugleich mit zunehmenden Konflikten im eigenen Land und zum Teil dramatischen andernorts. Eine „starke Wirtschaft“ schafft Vorteile und Verlierer, wir sind Nutznießer wie Opfer.

 

Wir sind Künstler, keine Politiker. Wir können aber mit unseren Mitteln zu einer Reflexion dieser Themen  beitragen– sicher nicht mit jeder einzelnen Produktion und sicher nicht explizit , wohl aber mit unterschiedlichen Stilen und Stücken, die uns alle meinen, erreichen und bewegen.

Daher bietet unser Spielplan einen bewussten Mix unterschiedlichster Formen und Inhalte. In den letzten Jahren haben wir 9 „Genres“  kontinuierlich entwickelt: Neue zeitgenössische Oper – Opernausgrabungen und -bearbeitungen –  Deutsch-Türkisches Musiktheater- experimentelle Formen und Crossover –  Unterhaltendes Musiktheater/Musical, Operette – Internationale Kooperationen und Festivals – Stücke für Junge/Familie – Förder-Projekte für den professionellen Nachwuchs (Komponisten, Autoren, Darsteller) sowie für die junge Generation (Kinderclub, Flüchtlingskinder, Junges Ensemble u.a.)

In diesen Genres setzen wir unterschiedliche Themenschwerpunkte. Dazu einige Beispiele

–        Seit Aufflammen der sog. Schuldenkrise haben wir verstärkt die internationale Zusammenarbeit gesucht, Festivals veranstaltet und Koproduktionen entwickelt  zur Frage, was uns in Europa (noch) verbindet und wie sich Musiktheater zu einer teilweise dramatischen Realität verhalten kann –  wie z.B. zur  EU-Krise mit YASOU AIDA (mit Vorstellungen in Berlin, Thessaloniki und Athen), zur „europäischen Identität“ mit BRENNERO CRASH (in Berlin und Parma)  und ab Oktober 2015 mit PIZZERIA ANARCHIA  zur Gentrifizierung von Städten in Europa (mit Vorstellungen in Berlin, Wien und Genua).

– Was „kann“ unser Opern- Erbe noch? Welchen Beitrag zu unseren heutigen Fragen können die großen Werke leisten, wenn wir sie nicht einfach nur interpretieren, sondern ihre Substanz also Partituren radikal befragen? Und damit  das der Entstehungszeit Verbundene trennen vom Kern, die Partituren also schälen und ihr Inneres fortführen in unsere Zeit? Ein Satz Gustav Mahlers ist sinngemäß auch unsere Credo: „Tradition pflegen heißt, das Feuer weiterzugeben anstelle die Asche anzubeten“ – siehe PERLENFISCHER, ALEKO, DER FALL RIGOLETTO und derzeit DIE AKTE CARMEN und  GOLEM.

 

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– Wie gehen wir mit Emotion und Leidenschaft um, den größten aber auch problematischen Themen unserer Existenz?  Was macht  Musik und Musiktheater nach dem Trauma des Musik-Missbrauchs durch den Nationalsozialismus? Viele Komponisten haben „das Gefühl“ dem Pop überlassen und/oder sich in eine Avantgarde-Haltung geflüchtet, die mit Distanz auf das Spätromantische, aber auch das Unterhaltende Musiktheater schaut. Dagegen setzen wir Zeichen, durch undogmatischen Umgang mit Emotion und Narration, sog. E(rnster) und U(nterhaltender) Musik.  Einzigartig ist die Zusammenarbeit mit Peter Lund und seinen Komponisten, deren seit 1997 jährlich neu geschriebenen Musicals ein Kern unseres Spielplans sind  – niemand sonst vereint eine solche Produktivität und Professionalität in dem, was man „Das neue deutsche Musical (mit sozialer Relevanz und bester Humorlage)“ bezeichnen könnte. Im Herbst wieder zu sehen: GRIMM.

Wir sind Künstler, keine Politiker. Wir können aber mit unseren Mitteln zu einer Reflexion dieser Themen  beitragen– sicher nicht mit jeder einzelnen Produktion und sicher nicht explizit , wohl aber mit unterschiedlichen Stilen und Stücken, die uns alle meinen, erreichen und bewegen.

Daher bietet unser Spielplan einen bewussten Mix unterschiedlichster Formen und Inhalte. In den letzten Jahren haben wir 9 „Genres“  kontinuierlich entwickelt: Neue zeitgenössische Oper – Opernausgrabungen und -bearbeitungen –  Deutsch-Türkisches Musiktheater- experimentelle Formen und Crossover –  Unterhaltendes Musiktheater/Musical, Operette – Internationale Kooperationen und Festivals – Stücke für Junge/Familie – Förder-Projekte für den professionellen Nachwuchs (Komponisten, Autoren, Darsteller) sowie für die junge Generation (Kinderclub, Flüchtlingskinder, Junges Ensemble u.a.)

– Schaffen atonale und experimentelle Strukturen Verbindlichkeit und soziale Relevanz, im Musiktheater der sog. Hochkultur? Wir positionieren uns bewusst auf einer konkreteren, verständlichen Ebene und geben Kompositionsaufträge an Zeitgenossen, die sich (auch) für das – in Deutschland lange vernachlässigte –   Erbe des späten 19. und 20. Jahrhunderts interessieren, für das „Nicht-Atonale“ Schaffen eines Richard Strauss, Mahler und Debussy.  So entstanden  FANNY UND SCHRAUBE, BAZAAR CASSANDRA  und gegenwärtig EXIT PARADISE.

 

– Für uns als Neuköllner Oper ist Interkulturalität gelebter künstlerischer Alltag. So entwickelten und spielten wir mit Deutsch- und Türkischstämmigen das bundesweit erste deutsch-türkische Musiktheater, mit u.a. TANGO TÜRK, STADT DER HUNDE und DISCOUNT DIASPORA, ab Januar 2016 folgt die Uraufführung von SCHWARZES WASSER.

– Wie gestaltet man im „Kleinen“ die Themen des Großen, Allgemeinen? Und wie können diese in ästhetisch anderer und nicht-narrativer Weise erzählt werden? Wie erreichen uns diese Formen? Mit Matthias Rebstock, dem Ensemble leitundlause und anderen Künstlern entstanden neue Kreationen eines erweiterten, vom instrumentalen Theater ausgehenden Musiktheaters wie u.a.  REFERENTINNEN, BRACHLAND,SCHREBERZONE und  FERNWEH.

Andere Künstler im Feld eines offenen Musiktheaters – oder auch in der „Postneurotischen Oper“ – erarbeiteten u.a. mit Performern, Puppenspielern, Tänzern und Choreographen: beispielsweise LOVESICK, das OPERA ALIENS LAB, Suse Wächters Puppengala HELDEN DER OPER, WAGNER FOR SALE oder zuletzt MACBETH.NACH VERDI

Sie sehen auch: in jedem der genannten Stücke stecken mehrere Aspekte, sodass jedes auch anders und mehrfach zugeordnet werden könnte. Welch ein Glück! Wie im Theater, so im Leben, und andersherum.

Junge Akteure.

Koproduktion mit dem Studiengang Musical/Show der UdK Berlin.

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Musical an der Neuköllner Oper ist etwas anderes Musical: Wo sonst tanzende Katzen und singende Vampire die Bühne bevölkern, entstehen seit 1997 in der Koproduktion von Neuköllner Oper und Studiengang Musical/Show an der UdK Stücke, die unser heutiges  Leben mit all seinen Geschichten zum Inhalt haben. Aufführungsserien von bis zu 45 nahezu ausverkauften Vorstellungen verdeutlichen, wie sehr Publikum und Fachwelt diese eigene Form des neuen deutschen Musicals annehmen und machen neugierig auf die nächste Produktion.
Erdacht vom Leiter des Studiengangs, Peter Lund, der aus Improvisationen mit seinen Studenten ein Werk formt, das er den Darstellern buchstäblich auf den Leib schreibt. Und ihnen, die sich damit zum ersten Mal mit einer voll gültigen Produktion in einem professionellen Theater der Öffentlichkeit vorstellen, einen idealen Start ins Bühnenleben ermöglicht.

Berliner Opernpreis.

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Seit 1997 verbindet die Neuköllner Oper und die GASAG eine Zusammenarbeit die in dieser Form einzigartig ist: Sie haben einen Kompositionswettbewerb ins Leben gerufen, der heute BERLINER OPERNPREIS heißt und alle zwei Jahre verliehen wird. Er richtet sich an Künstlerkollektive und Komponisten, die Werke für ein gesellschaftlich engagiertes und Genre-offenes Musiktheater schaffen wollen.

Junge Kreative bis 35 Jahre sind dazu aufgefordert, der Ausschreibung – welche nur eine Themenvorgabe beinhaltet und für einen erweiterten Musiktheaterbegriff steht – zu folgen und am praxisorientierten Wettbewerb teilzunehmen. So entstanden in einem durch Workshops und Mentoring begleiteten Wettbewerbsprozess unterschiedlichste Formen und Werke, die – wie es Komponist und Jurymitglied Detlef Glanert formulierte „Mehr Bezug zum lebenden Menschen, Innovation und Popularität, Abenteuerlust und Genussfreude“ suchen.

Der aktuelle Wettbewerb

Berliner Opernpreis 2016
Game over # Go on

Mehr Informationen

Die bisherigen Wettbewerbe

Berliner Opernpreis 2012
New Deal

Berliner Opernpreis 2010
Verbotene Liebe

Berliner Opernpreis 2008
Der Sonderermittler

Berliner Opernpreis 2006
Tod eines Schneiders (Mooshammeroper)

Neuköllner Opernwettbewerb 2004
Putzfrauen (Wischen – No Vision)

Neuköllner Opernwettbewerb 2002
Münchhausen

Neuköllner Opernwettbewerb 2000
Hundeherz

Neuköllner Opernwettbewerb 1999
Alice

Neuköllner Opernwettbewerb 1997
Der Wurm

Autorenakademie Zaimoglu.

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Im urbanen Alltag treffen unterschiedliche Haltungen, Lebensentwürfe und Hintergründe aufeinander. Sie sind der (manchmal explosive) Stoff, durch den sich eine diverse Gesellschaft bewegt.  Die Autorenakademie ist ein bundesweit einzigartiges Fortbildungsprojekt für junge und versierte Theaterautoren, einzigartig, weil auf den Dialog von Deutsch- und Fremdstämmigen sowie auf das Schreiben mit und für Musik auf der Bühne fokussiert. Im Mittelpunkt stehen die versierte Beobachtung sozialer Vorgänge, ihre szenische Verdichtung und die Gestaltung mit Musik  – Übungen für ein Theater der Zeitgenossenschaft mit Musik als einem zentralen Spieler.
Auf den ersten Workshop unter dem Titel „Schreiben über Differenz“ folgte 2012 „Durch die Nacht mit Feridun Zaimoglu“. Sechs Autorinnen und Autoren durchstreiften Neukölln, gemeinsam mit ihrem Mentor, dem Spezialisten für literarische Recherchen hart an der Bordsteinkante. Was sie sahen, in Szene setzten, mit Musik ausdrückten und selbst performten, war als rasante Uraufführung zum Abschluss des Workshops in der Heinrich-Böll-Stiftung im Oktober 2012 zu erleben. Die Autorenakademie wird von Feridun Zaimoglu und Bernhard Glocksin geleitet. Kompositionen, musikalische Einstudierung und Leitung: Vivan und Ketan Bhatti

Autorenakademie Zaimoglu 2010: „Schreiben über Differenz“

Abschlusspräsentation in der Neuköllner Oper am 30.10.2010. Szenische Einrichtung: Nuran David Calis, Referenten: John von Düffel, Milena Mushak.  Kooperation von Bundeszentrale für politische Bildung und Neuköllner Oper.
Autoren: Reihaneh Youzbashi Dizaji, Dmitrij Gawrisch, Katalin Naszály, Darja Stocker, Cem Gerceker Tekin, Olivia Wenzel.

 

Autorenakademie Zaimoglu 2012: „Durch die Nacht mit Feridun Zaimoglu“

Abschlusspräsentation in der Heinrich-Böll-Stiftung am 28.9.2012. Szenische Einrichtung: Anna Bergmann. Kooperation von Heinrich-Böll-Stiftung und Neuköllner Oper
Autoren: Uta Bierbaum, Alexander Capistran, Nadine Kaufmann, Felix Kracke, Azar Mortazavi, Tabea Venrath.

Übrigens: alle Finalisten haben seither Schreibaufträge, Uraufführungen und/oder weitere Nominierungen zu Autoren-Festivals erhalten, wie zuletzt Uta Bierbaum und Olivia Wenzel bei den Autorentheatertagen 2013 am Deutschen Theater Berlin. Die Neuköllner Oper fördert ihre Akademie-Autoren zudem mit Schreibaufträgen: so wurde im November 2011 „bei drücken senden“ von Olivia Wenzel uraufgeführt, im Frühjahr 2013 die Kiezkantate „Neuköllateralschaden“ von Uta Bierbaum, Alexander Capistran und Felix Kracke. Im August 2013 war Uraufführung vom „Europäischen Abendmahl“ mit Texten von Alexander Capistran und im September 2014 von „Exit Paradise“ von Uta Bierbaum.

Junges Ensemble.

(C) Lucca Abbiento

Aktuell

Im September 2015 starten wir eine neue Produktion. Dafür werden wir einmal die Woche improvisieren, uns an Themen eines Bühnenstücks abarbeiten, Texte schreiben, gemeinsam Szenen entwickeln, Musik machen und vor allem singen, schauspielern und proben. Unser daraus neu entstehendes Stück werden wir dann im Sommer 2016 in der Neuköllner Oper und in der Alten Feuerwache Kreuzberg zur Aufführung bringen.

Dafür suchen wir EUCH, junge Menschen ab 16 Jahre, die etwas zu sagen haben und Theater machen wollen!

Vorerfahrung ist wunderbar, braucht ihr aber nicht zwingend!

 

Was ihr vor allem mitbringen müsst, ist Zeit für die Proben und Aufführungen, Lust zu experimentieren, Mut auf der Bühne zu stehen und Interesse an Theater und/oder Musik.

Leitung: Nadine Boos (Theaterpädagogin und Regisseurin), Michael Bellmann (Komponist und Sänger) und Felix Kracke (Autor)

Zeitraum: September 2015 – Juni/Juli 2016 (1x pro Woche plus Wochenendproben,  Termine werden im September bekanntgegeben)

Erstes Treffen: 21. September 2015, 19 Uhr, Alte Feuerwache – eine Wegbeschreibung erhaltet ihr bei Anmeldung

Anmeldung: per Email an stein@neukoellneroper.de mit folgenden Angaben: Name, Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer

 

WIR FREUEN UNS AUF EUCH!

Zur Idee

Gegründet im Sommer 2012 entwickelt das “Junge Ensemble” der Neuköllner Oper eigene Musiktheaterproduktionen in Kooperation mit der ”Alten Feuerwache” in Kreuzberg. Mit dem selbst getexteten und komponierten Musical Quartett (Leitung: Tanja Schmitz) stellte sich das Projekt als Berlins erste kontinuierlich arbeitende Musiktheaterformation im Juni 2013 auf der Bühne der Neuköllner Oper vor. 2014 folgte unter der Spielleitung von Lisa Brüning ( bis Mai 2014) und Nadine Boos Weißgekleidete häßliche Kinder machen einen Ausflug mit Aufführungen in der Neuköllner Oper, der Alten Feuerwache und beim Festival Klubszene. Mehr Informationen via Email: stein@neukoellneroper.de

 

Kulturelle Bildung.

Mission B

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Als Teil des vom Rat für die Künste initiierten Projekts Berlin Mondiale hat die Neuköllner Oper das Projekt MISSION B initiiert. Es richtet sich an 7-12 jährige Kinder des Übergangswohnheims von DIMO Wehner in Wilmersdorf. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass viele Menschen, die in Flüchtlingsunterkünften leben, die Stadt, in der sie ankommen kaum kennen. Oft ist auch der unmittelbare Lebensraum, der eigene Kiez, wenig erschlossen.

Gemeinsam mit der Theaterpädagogin Kristina Röhl begeben sich die Kinder auf eine Expedition in den Stadtraum. So, wie man einen fremden Planeten erkundet, wird erst einmal die unmittelbare Umgebung erforscht: Was gibt es an guten oder weniger guten Plätzen, wie verhalten sich die Bewohner dieser neuen Welt? Und wie können die dabei gemachten Erfahrungen den anderen Mit-Reisenden (auch Eltern) mitgeteilt werden? Neben den akustischen Aufnahmen wird so viel wie möglich weiteres Material, z.B. Videos, Fotos, Geschriebenes, Gebasteltes gesammelt und szenisch verdichtet. Des Weiteren sind Fahrten nach Neukölln und Besuche der Oper geplant. Das Projekt wird aus Mitteln des Projektfonds Kulturelle Bildung gefördert.
TUSCH

Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich die 1998 ins Leben gerufene Senatsinitiative “Theater und Schulen”, . Die Neuköllner Oper war von Anfang an dabei und arbeitet mittlerweile mit der fünften Partnerschule zusammen. Mehr über “TUSCH” und unsere aktuelle Arbeit finden Sie unter www.tusch-berlin.de. Die “TUSCH”- Kooperation wird gefördert aus Mitteln der Senatsabteilung für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

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NOKK

Willkommen im “Neuköllner Oper Kinder Klub”! Unser Klub für theaterinteressierte oder einfach neugierige Kinder von 8 – 12 Jahren arbeitet seit 5. Oktober an einem neuen Projekt: An sechs Wochenend-Nachmittagen werden die Kinder gemeinsam mit dem Theaterpädagogen Bernardo Sánchez Lapuente Musik, Bewegung und Spiel für ein Stück erfinden, dass sie dann im nächsten Jahr präsentieren werden. Herzliche Einladung!
NOKK wird freundlich unterstützt von der GASAG.

Jenseits vom Hermannplatz.

Anfahrt.

Neuköllner Oper
Karl-Marx-Straße 131 – 133, 12043 Berlin

U-Bahn U7
Karl-Marx-Straße

S-Bahn
S 45/46 Neukölln

Bus 104
Rathaus Neukölln

Fernbus: z.B. mit Fahrtenfuchs

Aufzug für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen vorhanden.

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Anfahrt

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Neuköllner Oper
Karl-Marx-Str. 131
12043 Berlin

 

Öffnungszeiten
Di. – Fr. und an Spieltagen. 15 – 19 Uhr.
(Lastschriftverfahren möglich)

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Online Ticket reservieren
- Per Telefon 030/68 89 07 77
– Via e-mail unter tickets@neukoellneroper.de

Ermäßigungen

Ermäßigte Karten zu 9 € erhalten Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehr- und Ersatzdienstleistende sowie Begleitpersonen von Schwerbehinderten gegen Vorlage eines gültigen Ausweises.
Kinder bis 14 Jahre erhalten Karten zu 5 €.
Ein 3-Euro-Ticket gibt es für Inhaber einer Sozialkarte in Verbindung mit dem Personalausweis (Tickets nur an der Abendkasse).

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Kontakt:

Telefon: 030/688907 0
Telefax: 030/688907 89
Email: info@neukoellneroper.de

Redaktion:

Andreas Altenhof, Benjamin Stein

Der Neuköllner Oper e.V. ist als gemeinnütziger Verein anerkannt, registriert beim Amtsgericht Charlottenburg (NR. 5621 NZ) Vorstands-vorsitzender: Eckhardt Barthel

Concept, Design, Coding:

Himmelspach
Agentur für Werbung
Publishing

himmelspach-berlin.com

Übersetzung:

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(Quelle: eRecht24.de – Rechtsberatung von Anwalt Sören Siebert)